Archiv der Kategorie: Presse

NUTRIXXION® bestätigt Zusammenarbeit mit MTB-Festival in Willingen

Wenn sich Europas MTB-Elite in Willingen trifft, darf eins nicht fehlen. Premium-Sporternährung für die Teilnehmer des Festivals. Für Wunschkandidat Nutrixxion  war es dabei ein leichtes die weitere Zusammenarbeit zu bestätigen. Keine Geringeren als die Profis vom Team Bulls unter Führung von Karl Platt und Urs Huber setzen bereits seit Jahren auf die Produkte von Nutrixxion. So bringt es MTB-Profi Karl Platt auf den Punkt: „Mit Nutrixxion XX-Force Gels kann ich zum Schluss noch mal richtig in den Drehzahlbegrenzer“.

In der Nutrixxion Zentrale ist man sichtlich stolz, ein Teil der unglaublichen Erfolgsstory des MTB-Festivals zu sein. „Das Festival ist schon seit Jahren ein Mekka für MTB-Sportler. Es auch weiterhin als Partner begleiten & unterstützen zu dürfen macht uns stolz und bestätigt uns in unserer Entwicklung“, zeigt Nutrixxion Gründer Mark Claußmeyer auch von der weiteren Kooperation angetan. Drei Tage vom 19. bis 21. Mai verwandeln die besten MTB-ler die Region rund um Willingen in ein Mekka des Bike-Sports. Nirgendwo sonst gibt es solch eindrucksvolle Trails oder spektakuläre Downhills wie beim MTB-Festival in Willingen.

Internationale Elite kämpft beim Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by FSA um Marathon-Sieg

Riva del Garda, 27. April 2017 – Auch im 24ten Jahr seines Bestehens hat das Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by FSA nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt und lockt einige der besten Mountainbiker an den Gardasee, wo die Szene traditionell ihren europäischen Saisonauftakt zelebriert. Beim Rocky Mountain BIKE Marathon gehen nicht nur mehrere Tausend Amateure an den Start, sondern auch einige der besten internationalen Profis.

Angeführt wird das Feld von Urs Huber (SUI). Der Team Bulls-Profi aus der Schweiz hat es in den letzten vier Jahren jedes Mal in die Top-3 der Ronda Extrema, der anspruchsvollsten von vier Renndistanzen, geschafft und peilt am Samstag, 29. April, ab 7:30 Uhr seinen dritten Sieg seit 2014 an. 

Allerdings ist der Titelverteidiger, der im Vorjahr die 93,93 km und 3.813 Höhenmeter in beeindruckenden 4:17.03,3 Stunden absolvierte und insgesamt vier mal in Riva zuoberst auf dem Treppchen stand, nicht der alleinige Favorit auf den Sieg. 

Mit Hermann Pernsteiner (AUT) will der letztjährige Dritte und Fünfte von 2015 an seine starken Performances anknüpfen. 

Der Österreicher ist einer von vier Athleten des durch die Bank gut besetzten Team Centurion Vaude, der voll auf Angriff gehen wird. Auch Jochen Käß (GER), Markus Kaufmann (GER) und Daniel Geismayr (AUT), der nicht nur 2010 am Gardasee als Erster die Ziellinie überqueren konnte, sondern gemeinsam mit Pernsteiner auch bei der letztjährigen BIKE Transalp triumphiert hat, haben sich viel vorgenommen. 

Ein weiteres ganz heißes Eisen hat Topeak Ergon im Feuer. Alban Lakata (AUT), 2012 und 2013 bereits siegreich, will kommenden Samstag ebenfalls ganz oben stehen.

Reichlich Erfahrung werfen darüber hinaus Vorzeigeprofi Karl Platt (GER) vom Team Bulls sowie Uwe Hochenwarter (AUT) vom Craft Rocky Mountain Factory Team, 2016 immerhin guter Sechster sowie der mehrfache dänische Champion Sören Nissen vom Racing Team Stevens-LAUF im Kampf um den Gesamtsieg in die Waagschale.

Weitere Informationen zum Festival-Programm, Hinweise zu Unterkünften und Anmeldeformulare für die unterschiedlichen Events stehen unter riva.bike-festival.de zur Verfügung.

MTB Festival in Riva am Gardasee setzt auch weiterhin auf NUTRIXXION

Europas größtes MTB-Festival in Riva am Gardasee wird auch weiterhin auf Premiumsporternährung von Nutrixxion setzen. Die weitere Zusammenarbeit wurde von der Hamburger Agentur Ley und dem Hause Nutrixxion bestätigt.

„Warum ein Erfolgsteam neu besetzen, wenn die vergangenen Jahre erfolgreich verlaufen sind. Sowohl aus Teilnehmer-  als auch Veranstaltersicht kann man mit dieser Zusammenarbeit sehr zufrieden sein“, so die Veranstalteragentur aus Hamburg. Auch aus der Nutrixxion-Zentrale kommen nette Worte. „Wir sind froh einen Teil zum Gelingen dieser Topveranstaltung beitragen zu können“, so Nutrixxion Gründer Mark Claußmeyer.

Seit 2014 ist Nutrixxion bereits Partner des Bike-Festivals und keine geringeren als die Profis des Team Bulls um Karl Platt und Urs Huber, Sieger von 2014 & 2016, setzen bereits seit Jahren auf die Produkte „made in Germany“.

Vom 28. April bis 01. Mai öffnet Europas führendes MTB-Festival in Riva am Gardasee die Tore. Dann heißt es Landschaft, Strecke und Atmosphäre dieser Veranstaltung zu geniessen. Weitere Infos finden sich auch unter http://riva.bike-festival.de/en/news.html

15. UCI Mountainbike Marathon-Weltmeisterschaften

Studiert an der Uni und den Kurs:

Titelverteidigerin Jolanda Neff

 

Jolanda Neff wird bei den UCI Mountainbike Marathon-Weltmeisterschaften am 25. Juli in Singen als Titelverteidigerin an den Start gehen. Die Schweizerin vom Kross Racing Team lebt auf der anderen Seite des Bodensees und ist mit ihren erst 24 Jahren bereits eine bestimmende Figur ihres Sports. Mit dem Hegau Bike-Marathon hat sie vor zwei Jahren schon Bekanntschaft gemacht, als sie bei der EM knapp geschlagen Silber gewann.  

 Marathon, das ist für Jolanda Neff gewissermaßen ein Neben-Schauplatz.  Sie tummelt sich vor allem in der olympischen Cross-Country-Disziplin. Allzu viele Langstrecken-Rennen hat sie deshalb auch noch nicht bestritten. Wenn, dann allerdings sehr erfolgreich, wie nicht nur der WM-Titel im französischen Laissac belegt.

Vor einem Jahr war sie die Glückliche, nachdem die Dänin Annika Langvad Pech mit einem Defekt hatte. Vor zwei Jahren bei den Europameisterschaften in Singen war sie die Verliererin eines heißen Duells mit Sabine Spitz.

„Damals bin ich ja am Tag zuvor noch das Cross-Country-Rennen in Solothurn gefahren und dann in Singen“, blickt Neff zurück und schmunzelt. „Ich habe sicherlich was draus gelernt, vor allem über die Strecke.“

 Die WM: 2017 ihr erster Marathon

Worauf sie augenzwinkernd anspielt ist der letzte Kilometer, wo ihr Sabine Spitz durch Streckenkenntnis ein Schnippchen geschlagen und den Titel gewonnen hat.

„Ich freue mich darauf, das Rennen noch mal zu fahren. Es ist auf jeden Fall jetzt schon geplant und nicht so ad hoc wie vor zwei Jahren. Es wird aber wohl der erste Marathon sein, den ich dieses Jahr bestreite. Voriges Jahr bin ich ja vor der WM noch den Marathon in Riva gefahren“, sagt Jolanda Neff zu ihren Plänen.

Die fahrtechnisch enorm versierte Cross-Country-Europameisterin kann auf dem Kurs im Hegau ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet weniger ausspielen. Beim Hegau Bike-Marathon kommt es neben konditionellen Ansprüchen auch auf taktisches Verhalten an. Aber da kann Jolanda Neff auch mitreden. In den vergangenen beiden Jahren hat sie etliche Straßenrennen auf höchstem Niveau bestritten, die Tour de Pologne gewonnen und war für die Schweiz auch im olympischen Straßenrennen am Start (8.).

Von der anderen Seite des Sees

„Die Strecke ist auf jeden Fall ganz, ganz anders als die vom vorigen Jahr in Frankreich. Aber ich finde es cool, dass ich sie bereits kenne. Es wird sicher ein ganz anderes Rennen werden. Jedes Bike-Rennen ist anders, aber es ist auch ein Mountainbike-Rennen und ich hoffe die Stärkste wird gewinnen“,  meint Neff, die aus Thal im Kanton St. Gallen kommt, 2,5 Kilometer Luftlinie vom Bodensee entfernt.  Nur eine gute Autostunde von Singen entfernt, das am anderen Ende des Sees liegt.

Im vergangenen Herbst hat sie begonnen in Zürich im Hauptfach Geschichte und in den Nebenfächern Englisch und Französisch zu studieren. Das zeigt, dass sie trotz allen sportlichen Ehrgeizes über den Tellerrand hinaus denkt.  Allerdings hat sie das auch die eine oder andere Trainingsstunde gekostet und so dauert es dieses Jahr etwas länger bis sie in Top-Form ist.  Das erklärt auch die von ihr ungewohnten Resultate von Montichiari und Bad Säckingen, wo sie vor kurzem nur Achte und Zehnte wurde. Ende Juni, zum Zeitpunkt der Marathon-WM sollte sie den Rückstand aber wieder aufgeholt haben.  

 In der Schweiz ist Jolanda Neff zu einer Medien-Figur geworden, die auch im Boulevard auftaucht. Mit zwei Weltcup-Gesamtsiegen und acht Einzel-Siegen ist sie schon jetzt die erfolgreichste Eidgenossin im MTB-Weltcup. Bei den olympischen Spielen gehörte sie zu den Favoritinnen, doch am Ende stand da nur Rang sechs in den Büchern. Ein Trainingssturz, eine Rippenprellung und daraus folgend Rückenprobleme bremsten sie aus.    

Im Rampenlicht? Ja, aber lieber auf dem Bike und im Regenbogen-Trikot

Doch die mediale Aufmerksamkeit ist da. Ihr zum Teil spektakulärer Fahrstil, ihr lockiger, wallender Blondschopf, das sichere Auftreten und eine reflektierte Rede-Gewandtheit spielen ihr da in die Karten.

„Jolanda tritt in die Pedale, sie ist eine Femme Fatale“, dichtete Sänger Herbert Grönemeyer bei den Swiss Sports Awards 2015 spontan und etwas holprig.  

Sie selbst liebt allerdings den Staub und den Dreck mehr als das Parkett.

„Von mir aus könnte man alle diese Termine streichen. Ich finde, wir Sportler gehören aufs Rad und sind keine Schauspieler.“  Das Interesse sei ja aber schon nachvollziehbar. „Wenn ich dann schon da bin, dann versuche ich das Beste draus zu machen. Man trifft ja auch auf coole Leute und so versuche ich mit Freude hinzugehen“, hat sie das an anderer Stelle schon mal eingeordnet. 

Im Rampenlicht einer Weltmeisterschaft, auf einer Siegerehrungs-Bühne steht sie allerdings lieber. Am besten auch am 25. Juni am Singener Rathaus. Ganz oben, mit dem Regenbogen-Jersey über den Schultern. 

Kurzporträt Jolanda Neff

  • Geb.: 5. Januar 1993
  • Wohnort: Zürich und Thal (SG)
  • Seit 2016: Studium der Geschichte in Zürich
  • Trainer: Vater Markus Neff

Wichtigste Erfolge:

  • Marathon: Weltmeisterin 2016,  Vize-Europameisterin 2015,
  • Cross-Country: U23-Weltmeisterin 2012, 2013, 2014,
  • 2x Weltcup-Gesamtsiegerin 2014, 2015, Europameisterin 2015, 2016,
  • Weltranglisten-Erste am Ende der Jahre 2014 bis 2016

 Auf hegau-bike-marathon.de findet man alle weiteren Informationen zum Hegau Bike-Marathon 2017

UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Cross-Country-Stars laufen sich warm

Noch verbleiben fünf Wochen bis zum Auftakt des UCI Mountainbike Weltcups presented by Shimano. Doch die Cross-Country-Biker haben begonnen Fahrt aufzunehmen. In Bad Säckingen, im Schweizer Rivera und im italienischen Nals tauchten am Wochenende Namen auf der Siegerliste auf, die sich gezielt auf das Weltcup-Doppel in Nove Mesto und Albstadt vorbereiten.

 

©SCOTT
©SCOTT

Olympiasieger Nino Schurter vor Weltcup-Gesamtsieger Julien Absalon in Rivera, Mathias Flückiger vor Maxime Marotte und Jordan Sarrou in Bad Säckingen und Marco Fontana vor Stephane Tempier und Florian Vogel in Nals. Die besten Cross-Country-Biker legen mehr und mehr die Karten auf den Tisch.

©SCOTT
©SCOTT

Auch bei den Damen ist das so: Jenny Rissveds vor Pauline Ferrand Prevot und Sina Frei im Tessin, Yana Belomoina und Maja Wloszczowska fast gleichauf in Bad Säckingen, Gunn-Rita Dahle-Flesjaa nicht weit vor Linda Indergand in Nals, eine Woche zuvor war in Montichiari die Reihenfolge noch anders herum.

Das sind alles Namen, die man am 28. Mai im Bullentäle auf dem Podium stehen könnten. Sechs Wochen vor den beiden ersten Weltcup-Rennen in Nove Mesto und Albstadt laufen sich die Stars langsam warm und in jedem Statement zu den Rennen kommt das Wort „Weltcup“ mindestens einmal vor.

„Meine Vorbereitung auf die Weltcup-Rennen ist voll im Plan“, erklärte etwa Weltmeister Nino Schurter, nachdem der Schweizer im Tessin seinen Dauer-Rivalen Julien Absalon aus Frankreich knapp geschlagen hatte. Nicht so knapp wie voriges Jahr in Albstadt, als es zu einem dramatischen Sprint-Finish kam, aber Absalon ist aktuell durch eine Allergie noch etwas gehandicapt. „Ich brauche etwas Geduld, aber bis zum  Weltcup-Auftakt bin ich zuversichtlich“, so der Weltcup-Rekordsieger.

 Keine Motivations-Probleme beim Olympiasieger

©SCOTT
©SCOTT

Schurter hat ja vor knapp drei Wochen seinem Palmares ein weiteres Glanzstück hinzugefügt und mit seinem neuen Teamkollegen Matthias Stirnemann das Cape Epic in Südafrika gewonnen. Er scheint nach seinem olympischen Gold in Rio keine Motivationsprobleme zu haben. Auch seine Scott-Sram-Teamkollegin Jenny Rissveds nicht. War Rang zwei in Albstadt vor einem Jahr noch eine Überraschung, ist die Schwedin jetzt als Olympiasiegerin die Gejagte. In Rivera ließ sie Ex-Weltmeisterin Pauline Ferrand Prevot keine Chance. Die fährt im April auch die Straßenklassiker, will aber auch bei den Weltcup-Rennen in Nove Mesto und Albstadt an den Start gehen.  

Bei Fumic läuft bisher „alles perfekt nach Plan“

Zu einem Jäger von Schurter und Co. will auch Manuel Fumic dieses Jahr wieder werden. In Bad Säckingen landete er am Sonntag zwar nur auf dem siebten Rang, doch damit war er für sich selber im Soll.  Fumic war mit seinem brasilianischen Cannondale-Kollegen Henrique Avancini auch beim Cape Epic und dort fünf Tage lang in Gelb gefahren. Deshalb war der Kirchheimer noch etwas müde. 

„Alles läuft bisher perfekt nach Plan. Jetzt geht es noch an die Detail-Arbeit. In Nove Mesto und Albstadt will ich top fit an den Start gehen und eine bessere Rolle spielen als die Jahre zuvor“, sagt Fumic.

Deutsches Damentrio kommt in Schwung

In Bad Säckingen war gegen Mathias Flückiger (Radon Factory Racing) kein Kraut gewachsen. Auch nicht für Fumic’ neuen Teamgenossen, den Olympia-Vierten Maxime Marotte aus Frankreich, der im Vorjahr in Albstadt ja als Dritter auf dem Podest stand.

Was die Damen-Welt angeht hat Gunn-Rita Dahle-Flesjaa mit dem Sieg in Nals ihren Finger gehoben. Dort konnte die Norwegerin Sprint-Weltmeisterin Linda Indergand bezwingen und das nur eine Woche nachdem die Schweizerin sie in Italien deutlich geschlagen hatte.  Auch Sabine Spitz, die ihre Cross-Country-Karriere ja doch noch mal verlängert hat, und Adelheid Morath zeigten sich beim Cape Epic in starker Frühjahrs-Verfassung und Helen Grobert deutete in Bad Säckingen auch Aufwärtstendenz an.

Es sind noch gut fünf Wochen bis zum Weltcup-Auftakt am 20. und 21. Mai in Tschechien, aber die Formkurven steigen stetig an. 

Sparkassen Münsterland Giro
 für weitere vier Jahre gesichert

Profis starten am 3. Oktober in Wadersloh im Kreis Warendorf / Drei neue Jedermann-Strecken / Training und Testfahrten

„Straßen frei“ heißt es am 3. Oktober für den Rennradsport bei der zwölften Auflage des Sparkassen Münsterland Giro. Das Interesse von Profiteams am 198 km langen Rennen ist schon jetzt größer als je zuvor. Am selben Tag erwarten die Veranstalter zu drei Jedermann-Rennen mehr als 4500 Radsportler.
Der Start der Jedermann-Rennen um den „Cup der Sparkasse Münsterland Ost“ (65 km), den „Cup der Westfälischen Provinzial Versicherung“ (95 km) und den „Cup der LBS“ (125km) erfolgt in Münster am Albersloher Weg vor der Halle Münsterland.

Zielankunft ist am Schlossplatz in Münster. Die Strecken führen weitgehend durch den Kreis Warendorf mit einem Abstecher in den Kreis Steinfurt. Die Jedermann-Rennen sind zugleich das Finale für den German Cycling Cup 2017.
Das Profi-Rennen startet in Wadersloh im Kreis Warendorf. Zieleinfahrt ist ebenfalls am Schlossplatz in Münster. Sind die Strecken der Jedermann-Rennen eher flach angelegt, so wartet auf die Profis in der Stromberger Schweiz und in den Beckumer Bergen so manch kurzer giftiger Anstieg.
Der Sparkassen-Münsterland-Giro ist das einzige deutsche Rennen in der HC-Kategorie. Es hat sich als feste Größe in Deutschland etabliert und als internationales Rennradsport-Ereignis europaweit einen Namen gemacht. Die einzigartige Entwicklung des Giro in den letzten zwölf Jahren hat die Münsterland-Kreise, die Stadt Münster und die Sponsoren überzeugt, das Gemeinschaftsprojekt um weitere vier Jahre zu verlängern. Damit ist der Sparkassen Münsterland Giro bis 2021 gesichert.
Wie in den vergangenen Jahren sind die Jedermann-Strecken ab Ostern ausgeschildert. Sie können in den kommenden Monaten als Trainingsstrecken genutzt werden. Die GPS-Daten stehen auf der Giro-Homepage zum Download bereit.
Für die Jedermann-Strecken um den „Cup der Sparkasse Münsterland Ost“, den „Cup der Westfälischen Provinzial Versicherung“ und den „Cup der LBS“ werden wieder Testfahrten angeboten. Diese bieten beste Voraussetzungen, sich die Strecken in einer großen Gruppe anzuschauen und dabei die Parklandschaft des Münsterlandes zu genießen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist eine frühe Anmeldung ratsam.
Am 30. April endet der zweistufige Frühbucher-Rabatt. Wer sich bis dahin anmeldet, spart Geld und zahlt für den Startplatz, abhängig von der Streckenlänge, 51 bis 53 Euro. Danach wird es teurer.
Alle Informationen zum Sparkassen Münsterland Giro und zur Anmeldung zu den Streckentests und den Jedermann-Rennen: www.sparkassen-muensterland-giro.de

Gold Trophy Bad Säckingen: Der echte Startschuss fällt

Mit einem U23-Sextett und drei Junioren geht das Lexware Mountainbike-Team in das erste Rennen auf heimischem Boden. Bei der Gold Trophy in Bad Säckingen wollen Georg Egger, Max Brandl und Co. eine gute Rolle spielen, genauso wie die drei Junioren, für die am Hochrhein ein Rennen der UCI Junior Serie ansteht.

 

An verschiedensten Orten dieser (Mountainbike-)Welt sind sie dieses Jahr schon das eine oder andere Rennen gefahren, haben in Namibia, Spanien, Frankreich, Italien getestet und auch ein paar Weltranglisten-Punkte gesammelt. Doch der echte Startschuss für die Saison des Lexware Mountainbike Team, der fällt erst am Sonntag in Bad Säckingen. Die Jagd nach Punkten und Normen beginnt.

 

Max Brandl hat bereits Rennen in Spanien und Frankreich bestritten und die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass der Biologie-Student am Sonntag um 9.30 Uhr mit Optimismus ins U23-Rennen der Gold Trophy starten kann. „Ich fühle mich echt gut in Form“, meint Brandl und er klopft dreimal auf Holz, wenn er sagt: „Ich bin seit der WM voriges Jahr nicht mehr krank gewesen.“ Was im Klartext heißt: er konnte abgesehen vom Aufwand für das Studium ohne Probleme trainieren.

Der Freiburger trifft in Bad Säckingen auf seinen Rivalen aus Junioren-Zeiten, den Dänen Simon Andreassen. Zumindest ist der auch im U23-Rennen gemeldet und wenn er nicht noch ins Elite-Rennen wechselt, dann bildet der zweifache Junioren-Weltmeister für den Rest den Maßstab.  

 

Egger gespannt, Schwarzbauer krank

Auch für Luca Schwarzbauer, der sich ein Jahr vor Brandl auch mit Andreassen duellierte. Der Nürtinger haderte bei seinem persönlichen Saisonauftakt in Montichiari mit seiner Leistung, doch schon in der folgenden Nacht war die Erklärung da. Nicht in Form eines Traums, sondern weil sich ein Infekt bemerkbar machte.

„Es würde mir schon sehr viel bedeuten in Bad Säckingen zu fahren. Ich mag den Kurs unheimlich. Aber ich muss abwarten ob ich bis Sonntag gesund werde“, erklärt Schwarzbauer.

Georg Egger ist  erst vergangene Woche von einem achtwöchigen Auslands-Aufenthalt auf Bali und in Australien zurückgekehrt.  

„Ich konnte dort eigentlich ganz gut trainieren, die Temperaturen auch etwas angenehmer“, sagt Egger mit einem Schmunzeln. „Ich fühle mich eigentlich ganz gut und bin gespannt, was in Bad Säckingen abgeht. Das Rennen wird zeigen, wo meine Defizite noch sind.“

 

Von Lars Koch (Furtwangen), Torben Drach und Vinzent Dorn (beide Kirchzarten) ist am Sonntag nicht zu erwarten, dass sie Top-Ten-Reionen vorstoßen können. Die Ansätze, die das Trio in dieser Saison bis dato gezeigt hat, lassen allerdings auf einen gelungenen Formaufbau schließen.

Für das Trio geht es darum bis zum Weltcup-Auftakt in Nove Mesto (20. Mai) noch ein paar Weltranglistenpunkte zu sammeln, um dort dann eine etwas günstigere Ausgangsposition zu haben. Platz 15 müsste man beim HC dotierten Rennen in Bad Säckingen erreichen, um noch einen Punkt mitzunehmen.

Im Übrigen gibt es in Bad Säckingen auch die Gelegenheit eine B-Norm für die Nominierung zu den Welt- und Europameisterschaften zu erfüllen. Für die beiden jüngeren Jahrgänge (Brandl, Koch, Drach, Dorn) wäre das ein Top-Fünf-Resultat, für beiden älteren Jahrgänge (Egger und Schwarzbauer) müsste es schon Platz eins oder zwei sein.

 

Junioren: Internationale Beziehungen pflegen

Auch für das Lexware U19-Trio David List, Jannick Zurnieden und Lars Hemmerling geht es am Sonntag um 11.15 Uhr um die Norm für Europa- und Weltmeisterschaften. Ein Top-Ten-Ergebnis ist die Marke. Bad Säckingen richtet ein Rennen der UCI Junior Serie aus, was gleichbedeutend ist mit großer internationaler Konkurrenz.

In Bad Säckingen ist die aktuelle Nummer eins der Junioren-Rangliste, der Spanier Jofre Cullell genauso am Start wie der Schweizer Alex Balmer, der jüngst in Marseille gewonnen hat und der Italiener Edoardo Xillo, der in Mailand vorne war und in Montichiari Zweiter.

Das sind also echte Messlatten für David List und Jannick Zurnieden.

„Um die Norm-Erfüllung mache ich mir eigentlich keine Gedanken“, sagt David List. Wenn er fit ist, dürfte das für ihn nicht das Problem sein. Mehr Gedanken macht sich der Friedrichshafener wohl über die Schule. Zwei Arbeiten hatte der Abiturient diese Woche noch zu schreiben, die zweite unmittelbar vor der Abreise nach Bad Säckingen.

„Globalisierung und internationale Beziehungen“ war das Thema in Gemeinschaftskunde. Das Letztere kann er ja am Sonntag ja in der Praxis pflegen – siehe oben. Allerdings im Wettkampf-Modus.

Jannick Zurnieden hat aus seinen ersten Rennen einen Schub Selbstvertrauen mitgenommen.

„Die Form passt perfekt zur Zeit. Ich denke, das wird gut in Bad Säckingen“, ist die Vorfreude rauszuhören. „Ich denke es ist ein Vorteil gegenüber den Ausländern, dass wir die Strecke schon kennen, dass man weiß wann und wo man attackieren muss.“

Mit diesem Heimvorteil peilt Zurnieden eine Top-Ten-Platzierung an.

 

Lars Hemmerling erlebt seine Feuertaufe in Sachen UCI Junior Serie. Bis zu Platz 25 gibt es Punkte, doch das wird für den 16-jährigen Saarländer schwierig. Die besten Junioren aus 14 Ländern stehen in Bad Säckingen am Start.

Deutsche MTB Enduro Meisterschaft erstmals in Willingen

Das Enduro-Rennen des Ziener BIKE Festival Willingen ist 2017 so wichtig wie noch nie! Nach dem Aus der bekannten Enduro-Rennserie, die in den Vorjahren Station in Hessen gemacht hat, haben sich die Veranstalter mit dem Bund Deutscher Radfahrer e.V. darauf geeinigt, im Rahmen des SCOTT Upland Enduro die Deutsche MTB Enduro Meisterschaft auszutragen.

Am Sonntag, den 21. Mai 2017, geht es im Hochsauerland erstmals um nationale Meisterehren in den Klassen Elite Men und Elite Women.

  Action-Foto Enduro © Benjamin Prescher

Action-Foto Enduro
© Benjamin Prescher

„Die Vergabe der Deutschen Meisterschaften an den Standort Willingen bestätigt die positive Entwicklung des BIKE Festivals, die vor allem in sportlicher Sicht für uns wichtig ist. Zumal sich das BIKE Festival weiterhin treu bleibt, da niemand vom SCOTT Upland Enduro ausgeschlossen wird“, so Johannes Niemann, der verantwortliche Projektleiter des BIKE Festivals.

Wie in den Jahren zuvor wird es auch die Kategorien Pro Masters, Open Men, Open Women und Open Junior male geben.

  Action-Foto Enduro © Benjamin Prescher
Action-Foto Enduro © Benjamin Prescher

Während für die Elite Men, Elite Women und Pro Masters-Kategorie eine gültige Lizenz des Internationalen Radsportverbandes (UCI) notwendig ist, stehen die Klassen Open Men, Open Women und Open Junior male allen Enduro-Begeisterten offen.

Am Ablauf der Veranstaltung ändert sich im Vergleich zu 2016 nichts.

Das Training findet am Samstag, den 20. Mai 2017, von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt. Am Sonntag folgt um 7:30 Uhr der Startschuss zum Rennen, das auf flowigen Strecken stattfinden wird.

Die Anmeldung zum Rennen öffnet am 7. März online.

UCI Mountain Bike Weltcup presented by Shimano: Selber Biken und Weltcup-Atmosphäre schnuppern

Die Gonso Albstadt MTB Classic, welche im Rahmen des UCI Mountain Bike Weltcup presented by Shimano in Albstadt stattfinden, haben das Anmeldeportal geöffnet. Der beliebte Kurz-Marathon findet am 27. Mai statt und erhält in diesem Jahr eine neue Start-Zeit, eine E-Bike-Kategorie und setzt jüngere und ältere Traditionen fort.  

 

Die zwölfte Auflage des Kurz-Marathons im Rahmen der Gonso Albstadt MTB Classic bricht mit einer Tradition. Der Start am Samstag wurde auf 16:10 Uhr nach hinten verlegt. Das entzerrt einerseits den Zeitplan und andererseits gibt es auch Teilnehmern mit einem längeren Weg die Gelegenheit  zur stressfreien Anreise.

„Wir denken, dass die vorabendliche Stimmung beim UCI Mountain Bike Weltcup ihren speziellen Reiz haben wird und wir dann in einer gemütlichen Atmosphäre in die Siegerehrung mit After-Race-Party übergehen können“, erklärt Jo Triller von der Stadt Albstadt, die bereits im zweiten Jahr als Veranstalter auftritt.

 

E-Bike-Wertung, Generation Race und Deutsche Meisterschaften

Das Konzept mit der 23 Kilometer langen Runde, die ein oder zweimal gefahren werden kann, dem Generationen Race mit einem Mindest-Altersunterschied von 20 Jahren und die 11. Auflage der Deutschen Meisterschaften für die Heilberufe bleibt gleich. Die Deutsche Meisterschaft der Ärzte und Apotheker blickt bereits auf eine zehnjährige Tradition zurück und das Generation Race ist auf dem besten Weg eine Tradition zu werden.

Eine extra Wertung gibt es für die Kategorie E-Bike. Die Pedelecs finden zunehmend Freunde – auch unter sportlich ambitionierten Bikern. Entgegen der landläufigen Meinung muss auch auf den E-Bikes mächtig in die Pedale getreten werden und der Puls schlägt am Ende doch in denselben Regionen wie ohne die leichte motorisierte Hilfe.

„Daher sei es logisch, dass man bei den Gonso Albstadt MTB Classic auch eine E-Bike-Kategorie  anbietet,“ So Stephan Salscheider von der Agentur SKYDER SPORTPROMOTION, in deren erfahrenen Händen die Organisation liegt.

Um 16:10 Uhr fällt für die „Hilfsmotorisierten“ der Startschuss, die Teilnehmer ohne elektrische Unterstützung werden um 16:20 Uhr auf die Strecke geschickt.

 

Anmeldeportal und neue Homepage

Auf www.albstadt-mtb-classic.de findet man alle Informationen zur Ausschreibung und das Meldeportal, das ab sofort freigeschaltet ist. Zudem wurde die Webseite des Events einem Relaunch unterzogen.

Mit dem Familien-Ticket in den Hexenkessel

Noch knapp 120 Tage, dann treffen sich die besten Mountainbiker der Welt zum fünften Mal zum UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt. Der Vorverkauf über das Ticket-Portal Reservix ist angelaufen. Neu ist das Familienticket.

 

Wer erinnert sich nicht an das epische Duell zwischen den beiden Mountainbike-Legenden Nino Schurter und Julien Absalon vom vergangenen Jahr. Nach eineinhalb Stunden wurde die aufregende Auseinandersetzung durch wenige Zentimeter knapp entschieden.

Oder der knackige Zweikampf der Generationen im Jahr zuvor zwischen Jolanda Neff und der 20 Jahre älteren Gunn-Rita Dahle-Flesjaa. Am gleichen Tag ging der Stern einer jungen Deutschen erstmals so richtig auf: Helen Grobert fuhr sich mit Platz sechs in die Weltspitze.

 

Das Weltcup-Wochenende in Albstadt ist ein Leckerbissen für alle Fans. Und wer das Sportevent im „Hexenkessel“ Bullentäle bis dato nicht kennt: Die ultraharte Prüfung auf der zuschauerfreundlichen Weltcup-Strecke in prickelnder Atmosphäre zu erleben, hat schon manchen zu einem begeisterten Anhänger gemacht.

 

Vorverkauf läuft

Gründe genug, um sich für den Event am 27. und 28. Mai 2017 Tickets im Vorverkauf zu sichern. Auf Reservix.de kann man sich seine Eintrittskarten zum günstigen Vorverkaufspreis sichern.

Weil der UCI Mountain Bike Weltcup presented by Shimano und die Gonso Albstadt MTB Classic mit ihrem Rahmenprogramm ein familientaugliches Event sind, gibt es ein Familien-Weekend-Ticket. Zwei Erwachsene aus einem Haushalt dürfen auf ihrem Weekend-Ticket beliebig viele Kinder mitbringen, die im Haushalt leben.

Schüler, Studenten und Menschen mit einem Behindertenausweis bezahlen einen ermäßigten Tarif. Kinder bis einschließlich sieben Jahren sind frei.

 Mehr Informationen finden Sie auf www.world-cup-albstadt.de, Tickets können auf www.reservix.de gekauft werden.