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Der böse LKW

Ich weise ja gerne auf die beliebte Selbstverletzung von Radfahrern bei Unfällen mit Kraftfahrzeugen hin. In der RP habe ich heute was neues kennengelernt:

Neben der Selbstverletzungsvorliebe von Radfahrern muss man jetzt wohl auch die Unachtsamkeit der Maschinen berücksichtigen. So schreibt die RP:

Zur gleichen Zeit fuhr der 35-Jährige Hermges mit seinem Mountainbike die Hofstraße in gleicher Fahrtrichtung entlang. Er wollte in Richtung Theodor-Heuss-Straße weiterfahren, als der Lkw ihn beim Abbiegen übersah. Es kam zum Zusammenstoß. 

Der LKW übersah ihn also. Transformers dieser Welt vereinigt Euch. Nachdem ich selber erst gestern beinahe von einem LKW überfahren wurde, der in einer Rechtskurve einfach meine Vorfahrt ignorierte, bin ich froh, dass die RP auch noch mal eben die wesentliche Message hervorhebt.

Nein, keine Angst.  Nicht die mangelnde Sorgfalt des Fahrzeugführers, sondern das individuelle Versagen des Radfahrers:

Einen Fahrradhelm trug er nicht.

Manchmal kann man gar nicht so viel kotzen, wie man gefressen hat.

Sparkassen Münsterland Giro
 für weitere vier Jahre gesichert

Profis starten am 3. Oktober in Wadersloh im Kreis Warendorf / Drei neue Jedermann-Strecken / Training und Testfahrten

„Straßen frei“ heißt es am 3. Oktober für den Rennradsport bei der zwölften Auflage des Sparkassen Münsterland Giro. Das Interesse von Profiteams am 198 km langen Rennen ist schon jetzt größer als je zuvor. Am selben Tag erwarten die Veranstalter zu drei Jedermann-Rennen mehr als 4500 Radsportler.
Der Start der Jedermann-Rennen um den „Cup der Sparkasse Münsterland Ost“ (65 km), den „Cup der Westfälischen Provinzial Versicherung“ (95 km) und den „Cup der LBS“ (125km) erfolgt in Münster am Albersloher Weg vor der Halle Münsterland.

Zielankunft ist am Schlossplatz in Münster. Die Strecken führen weitgehend durch den Kreis Warendorf mit einem Abstecher in den Kreis Steinfurt. Die Jedermann-Rennen sind zugleich das Finale für den German Cycling Cup 2017.
Das Profi-Rennen startet in Wadersloh im Kreis Warendorf. Zieleinfahrt ist ebenfalls am Schlossplatz in Münster. Sind die Strecken der Jedermann-Rennen eher flach angelegt, so wartet auf die Profis in der Stromberger Schweiz und in den Beckumer Bergen so manch kurzer giftiger Anstieg.
Der Sparkassen-Münsterland-Giro ist das einzige deutsche Rennen in der HC-Kategorie. Es hat sich als feste Größe in Deutschland etabliert und als internationales Rennradsport-Ereignis europaweit einen Namen gemacht. Die einzigartige Entwicklung des Giro in den letzten zwölf Jahren hat die Münsterland-Kreise, die Stadt Münster und die Sponsoren überzeugt, das Gemeinschaftsprojekt um weitere vier Jahre zu verlängern. Damit ist der Sparkassen Münsterland Giro bis 2021 gesichert.
Wie in den vergangenen Jahren sind die Jedermann-Strecken ab Ostern ausgeschildert. Sie können in den kommenden Monaten als Trainingsstrecken genutzt werden. Die GPS-Daten stehen auf der Giro-Homepage zum Download bereit.
Für die Jedermann-Strecken um den „Cup der Sparkasse Münsterland Ost“, den „Cup der Westfälischen Provinzial Versicherung“ und den „Cup der LBS“ werden wieder Testfahrten angeboten. Diese bieten beste Voraussetzungen, sich die Strecken in einer großen Gruppe anzuschauen und dabei die Parklandschaft des Münsterlandes zu genießen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist eine frühe Anmeldung ratsam.
Am 30. April endet der zweistufige Frühbucher-Rabatt. Wer sich bis dahin anmeldet, spart Geld und zahlt für den Startplatz, abhängig von der Streckenlänge, 51 bis 53 Euro. Danach wird es teurer.
Alle Informationen zum Sparkassen Münsterland Giro und zur Anmeldung zu den Streckentests und den Jedermann-Rennen: www.sparkassen-muensterland-giro.de

Gold Trophy Bad Säckingen: Der echte Startschuss fällt

Mit einem U23-Sextett und drei Junioren geht das Lexware Mountainbike-Team in das erste Rennen auf heimischem Boden. Bei der Gold Trophy in Bad Säckingen wollen Georg Egger, Max Brandl und Co. eine gute Rolle spielen, genauso wie die drei Junioren, für die am Hochrhein ein Rennen der UCI Junior Serie ansteht.

 

An verschiedensten Orten dieser (Mountainbike-)Welt sind sie dieses Jahr schon das eine oder andere Rennen gefahren, haben in Namibia, Spanien, Frankreich, Italien getestet und auch ein paar Weltranglisten-Punkte gesammelt. Doch der echte Startschuss für die Saison des Lexware Mountainbike Team, der fällt erst am Sonntag in Bad Säckingen. Die Jagd nach Punkten und Normen beginnt.

 

Max Brandl hat bereits Rennen in Spanien und Frankreich bestritten und die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass der Biologie-Student am Sonntag um 9.30 Uhr mit Optimismus ins U23-Rennen der Gold Trophy starten kann. „Ich fühle mich echt gut in Form“, meint Brandl und er klopft dreimal auf Holz, wenn er sagt: „Ich bin seit der WM voriges Jahr nicht mehr krank gewesen.“ Was im Klartext heißt: er konnte abgesehen vom Aufwand für das Studium ohne Probleme trainieren.

Der Freiburger trifft in Bad Säckingen auf seinen Rivalen aus Junioren-Zeiten, den Dänen Simon Andreassen. Zumindest ist der auch im U23-Rennen gemeldet und wenn er nicht noch ins Elite-Rennen wechselt, dann bildet der zweifache Junioren-Weltmeister für den Rest den Maßstab.  

 

Egger gespannt, Schwarzbauer krank

Auch für Luca Schwarzbauer, der sich ein Jahr vor Brandl auch mit Andreassen duellierte. Der Nürtinger haderte bei seinem persönlichen Saisonauftakt in Montichiari mit seiner Leistung, doch schon in der folgenden Nacht war die Erklärung da. Nicht in Form eines Traums, sondern weil sich ein Infekt bemerkbar machte.

„Es würde mir schon sehr viel bedeuten in Bad Säckingen zu fahren. Ich mag den Kurs unheimlich. Aber ich muss abwarten ob ich bis Sonntag gesund werde“, erklärt Schwarzbauer.

Georg Egger ist  erst vergangene Woche von einem achtwöchigen Auslands-Aufenthalt auf Bali und in Australien zurückgekehrt.  

„Ich konnte dort eigentlich ganz gut trainieren, die Temperaturen auch etwas angenehmer“, sagt Egger mit einem Schmunzeln. „Ich fühle mich eigentlich ganz gut und bin gespannt, was in Bad Säckingen abgeht. Das Rennen wird zeigen, wo meine Defizite noch sind.“

 

Von Lars Koch (Furtwangen), Torben Drach und Vinzent Dorn (beide Kirchzarten) ist am Sonntag nicht zu erwarten, dass sie Top-Ten-Reionen vorstoßen können. Die Ansätze, die das Trio in dieser Saison bis dato gezeigt hat, lassen allerdings auf einen gelungenen Formaufbau schließen.

Für das Trio geht es darum bis zum Weltcup-Auftakt in Nove Mesto (20. Mai) noch ein paar Weltranglistenpunkte zu sammeln, um dort dann eine etwas günstigere Ausgangsposition zu haben. Platz 15 müsste man beim HC dotierten Rennen in Bad Säckingen erreichen, um noch einen Punkt mitzunehmen.

Im Übrigen gibt es in Bad Säckingen auch die Gelegenheit eine B-Norm für die Nominierung zu den Welt- und Europameisterschaften zu erfüllen. Für die beiden jüngeren Jahrgänge (Brandl, Koch, Drach, Dorn) wäre das ein Top-Fünf-Resultat, für beiden älteren Jahrgänge (Egger und Schwarzbauer) müsste es schon Platz eins oder zwei sein.

 

Junioren: Internationale Beziehungen pflegen

Auch für das Lexware U19-Trio David List, Jannick Zurnieden und Lars Hemmerling geht es am Sonntag um 11.15 Uhr um die Norm für Europa- und Weltmeisterschaften. Ein Top-Ten-Ergebnis ist die Marke. Bad Säckingen richtet ein Rennen der UCI Junior Serie aus, was gleichbedeutend ist mit großer internationaler Konkurrenz.

In Bad Säckingen ist die aktuelle Nummer eins der Junioren-Rangliste, der Spanier Jofre Cullell genauso am Start wie der Schweizer Alex Balmer, der jüngst in Marseille gewonnen hat und der Italiener Edoardo Xillo, der in Mailand vorne war und in Montichiari Zweiter.

Das sind also echte Messlatten für David List und Jannick Zurnieden.

„Um die Norm-Erfüllung mache ich mir eigentlich keine Gedanken“, sagt David List. Wenn er fit ist, dürfte das für ihn nicht das Problem sein. Mehr Gedanken macht sich der Friedrichshafener wohl über die Schule. Zwei Arbeiten hatte der Abiturient diese Woche noch zu schreiben, die zweite unmittelbar vor der Abreise nach Bad Säckingen.

„Globalisierung und internationale Beziehungen“ war das Thema in Gemeinschaftskunde. Das Letztere kann er ja am Sonntag ja in der Praxis pflegen – siehe oben. Allerdings im Wettkampf-Modus.

Jannick Zurnieden hat aus seinen ersten Rennen einen Schub Selbstvertrauen mitgenommen.

„Die Form passt perfekt zur Zeit. Ich denke, das wird gut in Bad Säckingen“, ist die Vorfreude rauszuhören. „Ich denke es ist ein Vorteil gegenüber den Ausländern, dass wir die Strecke schon kennen, dass man weiß wann und wo man attackieren muss.“

Mit diesem Heimvorteil peilt Zurnieden eine Top-Ten-Platzierung an.

 

Lars Hemmerling erlebt seine Feuertaufe in Sachen UCI Junior Serie. Bis zu Platz 25 gibt es Punkte, doch das wird für den 16-jährigen Saarländer schwierig. Die besten Junioren aus 14 Ländern stehen in Bad Säckingen am Start.

Schlechte Nachrichten, gute Nachrichtchen ;-)

Die NRZ berichtet heute sehr ausführlich darüber, dass die Anzahl der Berufspendler weiter steigt. Insgesamt 60% der Meschen pendeln demnach von einer in die andere Stadt und in Voerde, meiner Heimat, reden wir von >80%.

An dieser Stelle könnte jetzt ein Rant darüber folgen, dass das ein wunderschönes Beispiel dafür ist, was in Deutschland schief läuft. Von verfehlter Arbeitsmarktpolitik (Förderung von Tele- und Heimarbeit etc.) oder über Verkehrspolitik aus dem letzten Jahrtauend.

Aber… ich will es mal anders sehen: Im Schnitt legen diese Menschen 16,8km zurück. Das entspricht auch ungefähr der mittleren Entfernung für MIV im Rahmen der RS1-Machbarkeitsstudie.  Distanzen unter 20 km sollten eigentlich für alle mit dem Rad machbar sein – im Zeitalter von eBike und Jobrad ja sogar noch eher.

In sofern freue ich mich natürlich, wenn der Spiegel heute einen Artikel dazu bringt, dass die Bundesregierung „massiv“ in die Radwege-Infrastruktur investieren will: 100 Millionen für Radwege und 25 Millionen Euro für Radschnellwege. Klingt ja erst mal prima.

Vorsichtig muss man werden, wenn man sieht das die „guten Nachrichten“ von CDU-Staatssekretär Norbert Barthel verbreitet werden. Den haben wir noch in Erinnerung für seine Aussage, Straßen wären für Autos und Autos nicht für Tempo 30 gebaut.

Allerdings kann man mit 25 Millionen für Radschnellwege schon einiges reißen. Zu den Baukosten von Radschnellwegen schreibt Wikipedia:

Die Kosten für das Anlegen von Radschnellwegen sind sehr stark abhängig vom Anteil an Brücken und Tunneln sowie von den notwendigen Trassierungsarbeiten. In den Niederlanden werden 0,5 bis 2 Mio. Euro pro Kilometer Radschnellweg (inkl. Beschilderung und Beleuchtung) kalkuliert. Ersten Schätzungen zufolge wird der Bau von Radschnellwegen in Deutschland etwas kostengünstiger ausfallen, da hier oft die bestehende Verkehrsinfrastruktur ausgebaut und vorhandene Wege genutzt werden sollen. In Belgien, wo eine ähnliche Strategie verfolgt wird, werden die Kosten zwischen 0,3 und 0,8 Mio. Euro pro Kilometer kalkuliert.

Autobahnen dagegen kosten, wenn man Statista glauben will, mal eben locker 10 Millionen Euro pro km.  Das wäre bei einem angenommenen Mittelwert von 1 Million Euro pro km Radschnellweg das 10-Fache.

Das ist auch der Grund, warum ich nur von guten Nachrichtchen sprechen möchte. Denn nach der Logik würde ja bei 25 Millionen für Radschnellwege 250 Millionen für Autobahnen geplant sein. Wenn man davon ausgeht, dass der Bund den Radverkehr wirklich ernsthaft als Alternative zum Autofahren aufwerten will.

Ein Blick in den Bundesverkehrswegeplan eröffnet aber, dass bei einem Gesamtvolumen von 270 Milliraden(!) Euro Radwege überhaupt keine Rolle spielen. Wikipedia listet die Verteilung wie folgt auf:

Bis zum Jahr 2030 ist ein Investitionsvolumen von mehr als 264,5 Milliarden Euro vorgesehen. Sein Volumen ist damit um 91 Milliarden Euro größer als das des Bundesverkehrswegeplan 2003. Die Hälfte (49,4 %) steht für Bundesfernstraßen zur Verfügung stehen, der Rest verteilt sich auf Bundesschienenwege (41,3 %) und auf Bundeswasserstraßen (9,3 %). 69 % des Gesamtvolumens sollen für die Erhaltung und Erneuerung der Verkehrswege eingesetzt werden. Zuvor war von 65 Prozent die Rede.

Wenn man versucht rauszufinden, wie viel jetzt eigentlich in Radverkehr investiert wird, muss man schon eine Weile Google bemühen.  Auf Nationaler-Radverkehrsplan liest man z. B.:

Der Bund stellt im Jahr 2016 rd. 98 Mio. Euro für den Erhalt und die Erweiterung dieses Netzes bereit. Hinzu kommen 3,2 Mio. Euro für die Förderung von Modellprojekten zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans und 1,3 Mio. Euro für die Ertüchtigung von Betriebswegen an Bundeswasserstraßen für den Radverkehr. Darüber hinaus können auch die Bundesmittel nach dem Entflechtungsgesetz von den Bundesländern in die Radverkehrsinfrastruktur investiert werden.

Das wären dann gut 100 Millionen aus 270 Milliarden. Enthalten sind natürlich die weiter oben angekündigten  Millionen für die Radschnellwerge. Die kommen nicht on top. (Die 270 Milliarden enthalten allerdings auch Schienen und Wasserstraßen).

In der Summe wirkt das erstaunlich wenig. Auf der anderen Seite muss man aber sagen, dass offensichtlich wirklich ein Umdenken statt findet. Ein sehr langsames Umdenken, aber eines das der Theorie folgt, dass es 2017 eben nicht mehr darum geht, die Welt um das Auto herum zu planen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir irgendwann mit den Niederlanden darum konkurrieren werden, was wirklich gute Radinfrastruktur ist. Es dauert halt noch ein oder zwei Jahrzehnte 😉

Man muss halt Prioritäten setzen

Manchmal möchte ich echt schreien:

Eine meiner üblichen Trainingsrunden mit dem Rennrad führt mich über die B58, die Richtung Schermbeck seit geraumer Zeit schon eine große Baustelle hat.

Die B58 ist eine überaus gut befahrene Landstraße, insbesondere LKW Richtung A31 und Münsterland fahren dort viele.

Einen Rad- oder Fußweg gibt es nicht. Es ist aber keine Schnellstraße, auf der Radfahrer nicht erlaubt wären. Also nutzen dir Radfahrer logischer Weise den Pannenstreifen. Das gibt den LKW auch genug Raum um vorbei zu kommen. 

Und wie sieht das jetzt in der Praxis im Bereich der Baustelle aus? So:

Da wird der Streifen einfach mal auf ungefähr 30-45 cm geschmälert. So schmal, dass mein Lenker die meiste Zeit breiter als der Streifen ist.

Das birgt logischer Weise gefahren: Ich kann dort nicht sicher fahren und die LKW und PKW haben auch so nicht genug Fläche um vorbei zu kommen. Gleichzeitig ist das Fahren auf der Fahrbahn aber ja kein bisschen weniger gefährlich. Mal abgesehen von dem Hupkonzert hinter mir, ausgelöst von den Fahrern die nicht einsehen, hinter mir bleiben zu müssen, weil selbst WENN ich rechts von dem Streifen fahren würde, ein sicheres Überholen nicht möglich ist.

2017. Und in Baustellen werden Fahrräder immer noch einfach vergessen 🙁

Mill-Man-Trail und Nutrixxion

Ich bin ja seit einer Weile bekenneder Fan von Nutrixxion. Und seit 2014 bin ich Fan des Mill-Man-Trail. Was gibt es da schöneres, als das die Beiden zusammenfinden? Und deswegen hab ich mich auch sehr gefreut, dass hier in meinem Postfach zu finden:

Mill-Man-Trail setzt auch weiterhin auf Nutrixxion

Der luxemburgische MTB-Klassiker hat die weitere Zusammenarbeit mit dem Premiumhersteller NUTRIXXION bestätigt. Damit bleibt auch weiterhin die Teilnehmer-Verpflegung in der Hand des Dortmunder Unternehmens.

„Wir freuen uns auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit. Mit den Produkten aus dem Hause Nutrixxion wissen wir unsere Teilnehmer in guten Händen und haben damit die Gewissheit, dass unsere Teilnehmer optimal versorgt sind.“, erklärte Dirk Franz vom Veranstalter.“

„Landschaftlich & organisatorisch eine mehr als gelungene Veranstaltung“, bringt es auch Nutrixxion Gründer Mark Claußmeyer auf den Punkt. „Wir sind stolz einen kleinen Teil zum Erfolg beitragen zu können“. Am 30. April heißt es dann „Start frei“ für die Teilnehmer in Echternach.

Und ein paar hübsche Fotos zeige ich Euch auch. Aber von Julia, die damals noch für Nutrixxion gefahren ist und auf Fotos deutlich besser aussieht als ich 😉

Wenn Ihr mal in richtig geiler Landschaft fahren wollt: Nehmt den Mill-Man-Trail mit. Und bucht am Besten gleich das Package, die Jugendherberge ist echt erträglich 😀

Ja ne is klar

Bei Hitachi in Duisburg Kasslerfeld gibt es einen breiten Parkstreifen. Auf dem meist auch was frei ist. Außerdem gibt es noch die Sperrfläche.

Das ist aber vermutlich für Taxi-Fahrer unzumutbar weit weg. Da kann man sich ja mit seiner Kiste ruhig auf den Bürgersteig stellen. Vermtlich mit dem Gedanken: „Da ist ja auf dem Radweg genug Platz um an mit vorbei zu kommen.“

Und so saß der Herr in seinem Auto und spielte gelangweilt mit seinem Handy.

Ehrlich. Ich begreife es einfach nicht. Keine 10 Meter entfernt sind 2(!) Parkplätze frei. Aber nein, es muss ja der Bürgersteig sein. Damit man die Fußgänger auf den Radweg drängt und es für alle so richtig schön gefährlich macht.

Team Playground: Mit Actionsport-Heros hinter die Kulissen der Szene

Auf den roten Teppich mit Snowboard-Superstar Travis Rice, Backstage beim Freeski-Contest in Frankreich oder in den Bike-Park zur allerletzten Abfahrt der Saison:

Die fünf Actionsport-Profis von Team Playground nehmen den Zuschauer in ihren Video-Blogs dorthin mit, wo der Normalo sonst nicht hin kommt. In ihrem YouTube-Channel zeigen die Profi-Sportler, was sie in der Szene erleben – hautnah und mit allen Emotionen.

Team Playground – das sind fünf befreundete Actionsport-Profis, Boardsport-Talente, Schnee-Verrückte und Wellen-Freaks. Die Jungs und Mädels nehmen die Kamera selbst in die Hand und den Zuschauer mit, wenn sie zu Weltmeisterschaften fahren, an einem Tag Skifahren UND Mountainbiken trainieren, irgendwie Schule und Sport unter einen Hut bekommen müssen und mit den Großen der Actionsport-Szene auf Partys gehen.
Außerdem checkt Team Playground aktuelle Trends, testet, wie gut die neue Skatehalle wirklich ist oder wie man sein Bike einfach auf Tubeless-Reifen umrüsten kann. Im YouTube-Channel gibt’s jeden Freitag um 14 Uhr einen neuen Vlog der Actionsport-Pros, dort zeigen sie was sie bewegt:

egal ob überglücklich nach einem erfolgreichen Contest, stinksauer nach einer versemmelten Prüfung in der Schule oder aufgeregt am Flughafen kurz vor der Abreise zum Trainingslager in die USA.

Snowboarderin Leilani Ettel, Skateboarder Fabian Lang, Wakeboarder Nico von Lerchenfeld, Freeskier Lukas Joas und Mountainbikerin Valentina Höll lassen den User immer hautnah daran teilhaben.
Ausgewählte Vlogs von Team Playground:

Höhenangst vs. Freeskier: Scheitert Lukas Joas an der Big Air Rampe?
Auf den Big Air Contest in Annecy freut sich Lukas schon lange. Aber als er vor der riesigen Rampe steht, kommt der Schisser durch. Lukas hat Höhenangst. Meterweit durch die Luft fliegen, schwierige Tricks machen? Kein Problem. Aber auf so ein klappriges Gerüst hoch klettern, ist gar nicht Lukas Ding. Ob er sich trotzdem überwinden kann?

Link zum Vlog: https://www.youtube.com/watch?v=dW5LnqzH4JY

Valentina Höll in Downhill-Action – erst auf Ski, danach auf dem Bike
Nationalfeiertag in Österreich – schulfrei!!! Die 14-jährige Vali Höll kann trotzdem nicht ausschlafen. Erst ist sie mit ihren Freunden vom Skiteam verabredet, mit ihnen liefert sie sich ein Feiertag gerechtes Bundeshymnen-Battle. Danach geht’s mit Hündin Roxy in den
Bikepark.
Link zum Vlog: https://www.youtube.com/watch?v=imNvHsxcIeg

Skateboarder vs. Bail: Schafft Fabi Lang den Ollie über’s Gap?
Wie kann das nur so schwer sein? Seit zwei Jahren versucht Fabi mit seinem Skateboard über ein zwei Meter weit von einer Mauer auf eine andere zu springen. Oft genug ist er in der Mauer gelandet: Brett kaputt, Fuß kaputt. Jetzt muss es endlich klappen. Ob Fabi den
Trick hinbekommt?
Link zum Vlog: https://www.youtube.com/watch?v=AOTvZyNJEKQ

Challenge: Schafft Nico von Lerchenfeld den 720 im Stubai Zoo?
Im Sommer ist Nico von Lerchenfeld Profi auf dem Wakeboard und keiner macht ihm was vor, im Winter steigt er ganz gern mal um aufs Snowboard. Da kann er wegen mehrerer Knieverletzungen lange nicht bei den ganz Großen mitfahren, sondern shreddet nur zum Spaß. Trotzdem hat er Ziele, zum Beispiel einen 720 schaffen. Ob das hinhaut?
Link zum Vlog: https://www.youtube.com/watch?v=P4ftFTNFH9w&t=1s

Leilani Ettel bei ihrer Halloween Skate Session
Leilani Ettel kommt auf allen Brettern klar. An Halloween will sie die letzten Sonnenstrahlen zum Skaten nutzen. Aber die Miniramp liegt noch im Schatten und ist voll nass. Also muss Leilani sie erst mal trockenlegen, mit den guten Handtüchern der Mama. Ob sie damit ihre Skate-Session retten kann?
Link zum Vlog: https://www.youtube.com/watch?v=1hKirdZ_7FM

Nutrixxion 2017

Dieses Wochenende war das traditionelle „Einkleiden“ bei Nutrixxion angesagt. Seit 2013 gehöre ich jetzt – mit kurzer Unterbrechung dem Team an und… was soll ich sagen: Es hat Höhen, es hat Tiefen, aber meistens hat man Spaß 😀

Auch dieses Jahr fand das Treffen wieder im sehr schönen Hotel l’Arrivee in Dortmund statt und ungefähr 160 Teamer haben es sich nicht nehmen lassen, persönlich vor Ort die Team-Pakete abzuholen.

Erfreulicher Weise sind die meisten dann auch gleich zum Essen geblieben und viele haben auch vor Ort übernachtet.

Am Sonntag fand dann die gemeinsame erste Ausfahrt statt und zwar waren deutlich weniger Teilnehmer dabei, als im Vorjahr – aber auch hier war das Spaßniveau sehr hoch.

Etwas irritierend war, dass eine Reihe der MTB-Männer meinte, den Rennradfahrern zeigen zu müssen, dass sie auch Tempo 30 fahren können. Völlig überflüssig, weiss doch jeder, dass MTB-Fahrer mehr Power haben als Rennradfahrer 😉

Nach der Gruppentrennung wurde es dann aber deutlich entspannter und wir haben dann noch für Irritation gesorgt, weil wir im Team-Outfit in eine CTF des WWBT gekommen sind. Hier dachten übrigens die Jungs, die vorher noch Rennräder gejagdt hatten, dass es Extra-Punkte für die Nutrixxion-Trophy gibt, wenn man möglichst viele CTFler überholt. Die armen Männer und Frauen wußten gar nicht wie ihnen geschah 😉

In der Zusammenfassung war es aber einfach mal wieder ein Sackgeiles Wochenende mit alten Bekannten und neuen Freunden.

Und es hat mal wieder gezeigt, was das Nutrixxion-Team so besonders macht: alle haben einen an der Klatsche – aber viel Spaß dabei 😉