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Baja-Epic: Neues Rennen wirft seinen Schatten voraus :-)

Das Baja Epic ist auf dem besten Weg eines der aufregendsten internationalen Mountainbike-Etappenrennen zu werden. Die erste Austragung vom 11. bis 14. Oktober 2017 geht aus dem seit bereits 10 Jahren stattfindenden Baja Ultra Endurance Tages MTB Rennen hervor und wird in einer der schönsten Gegenden Mexikos stattfinden, in Ensenada, Baja California. Das Baja Epic lockt Teilnehmer aus der ganzen Welt an, es sind in 2017 etwa 400 MTB Fahrer am Start zu erwarten. Das Rennen ist offen für Professionals und Amateure ab 15 Jahren, es zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Organisation auf höchstem Sicherheits- und Qualitätsniveau aus.

Die Teilnahme kann in der Solo oder Duo Kategorie erfolgen. Das Baja Epic wird mit einem Prolog durch die Innenstadt und dem Strand von Ensenada gestartet, es folgen drei Etappen mit je 80-110 km, in denen eine Gesamtdistanz von ca. 300 Kilometern mit etwa 8.800 Höhenmetern zurückgelegt werden. In diesem einzigartigen Abenteuer führt die Strecke über fantastische Trails, durch Weinberge und Ranches, über Hügelketten mit einem herrlichen Panoramablick auf Baja California und die Pazifikküste Mexikos.

Neben der körperlichen und mentalen Challenge bietet das Baja Epic seinen Teilnehmern und Begleitern ein geniales Erlebnis welches die kulturellen Sehenswürdigkeiten, die herrliche mexikanische Küche und vor allem unvergessliche Momente mit neuen Freunden in einer großartigen Umgebung umfasst. Dieses breitgefächerte Angebot macht das Baja Epic nicht nur zu einem Mountainbike Abenteuer.

Hintergrund des Rennen’s

Das Baja Epic ist aus einer Zusammenarbeit und Initiative von Bajadventours Promotions, Vogel Investment AG (Swiss Epic MTB Stage Race, TORTOUR Ultracycling & Cyclocross) und dem Tracking Technologie Anbieter Tractalis hervor gegangen.

Bajadventours, ein seit 2007 bestehender Mountainbike Race Promoter hat sich in Mexiko durch die Austragung des Baja Ultra Endurance 100 km MTB Rennens in Lateinamerika einen Namen gemacht. Dank der ausgezeichneten Organisation dieses Rennens seit 2007 und die gute Referenz des Events entstand die Partnerschaft mit VOGEL Investments and Tractalis. Die beiden Schweizer Unternehmen, seit langem im internationalen Sporteventbereich aktiv, konnten den mexikanischen Partner davon überzeugen, gemeinsam aus dem etablierten Tagesrennen ein mit internationalem Teilnehmerfeld gespicktes Mehr-Etappen Rennen zu organisieren.

 

Referenz aus dem Baja Ultra Endurance 2016
Mehr als 400 Teilnehmer, 160+ Staff, 32 Paramedics, 7 Medical Units, 1 Helikopter, 3 Teams auf Motorrädern.

Professional Men Teilnehmer in 2016
•Héctor Leonardo Paez león (Colombia)
•Julio Humberto Caro Silva (Colombia)
•Marzio Deho (Italy)
•Jeremiah Bishop (USA)
•Juan Carlos Núnez (Mexico)
•Abraham Martinez Hernández (Mexico)
•Miguel Valadez (Mexico)
•Marco Antonio Escarcega Salazar (Mexico)
•Evan Plews (USA)
•Ricardo Arturo Estrada Ramirez (Mexico)

Professional Women Teilnehmer in 2016
•Lorenza Morfin (Mexico)
•Anayantzi Guzmán (Mexico)
•Violeta Fernández (Mexico)

Premierenesiege für Elferink und Pernsteiner beim Rocky Mountain BIKE Marathon in Riva del Garda

Riva del Garda, 29. April 2017 – Hielke Elferink (NED) und Hermann Pernsteiner (AUT) haben beim Saisonauftakt der europäischen Mountainbike-Szene im italienischen Riva del Garda die Langdistanz des Rocky Mountain BIKE Marathons gewonnen. Während Elferink mehr als 5:49 Stunden im Sattel saß benötigte der Österreicher für seinem Premierensieg beim Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by FSA 4:29.47,8 Stunden. 

Urs Huber (SUI; 4:31.21,0), letztjähriger Gewinner und insgesamt schon vier mal Titelträger über die Ronda Extrema sowie Topeak Ergon-Racer Alban Lakata (AUT; 4:31.21,4), der den Auftakt der MarathonMan Europe-Serie bereits zwei Mal für sich hatte entscheiden können, wurden Zweiter bzw. Dritter, nachdem die zunächst größere Verfolgergruppe es nicht geschafft hatte, auf den letzten Kilometern gemeinsam die Lücke zu Pernsteiner zu schließen.

Der Centurion Vaude-Fahrer hatte sich zuvor im 400 Höhenmeter-Schlussanstieg der 90,43 km langen und mit insgesamt 3.838 Höhenmetern gespickten Strecke hoch zum Bocca di Tovo von der knapp zehn Mann starken Spitzengruppe absetzen können. 

Der Sieger der letztjährigen Transalp ging dann mit einem ordentlichen Zeitpolster auf die lange Schlussabfahrt, profitierte zudem von einem Sturz und der Uneinigkeit seiner Verfolger, um erstmals den prestigeträchtigen und durch die Bank gut besetzten Event zu gewinnen. 

„Das ist sicher einer meiner größten Erfolge. In Riva will jeder gewinnen. Es ist cool, dass ich das jetzt geschafft habe“, so der Österreicher, der 2015 Fünfter und im Vorjahr Dritter geworden war.

„Der Sieg ist wirklich genial. Ich habe schon gestern daran gedacht, dass ich diese Serie fortsetzen sollte und der Sieg drin ist. Aber unter dem Rennen selbst habe ich nicht mehr so recht dran geglaubt. Die Beine waren am Anfang nicht so besonders, und ich bin einmal gestürzt. Aber die anderen sind wohl auch am Limit gefahren, sodass ich am Schluss noch einmal etwas im Tank hatte.“

Pernsteiner weiter: „Ich habe gewusst, dass ich mit Vorsprung auf Huber in die letzte Abfahrt gehen muss und habe die Karten im letzten Berg auf den Tisch gelegt. Dann ist die Lücke aufgegangen, und ich habe voll durchgezogen.“

Der entthronte Titelverteidiger vom Team Bulls versuchte zwar noch alles, um seinen Kontrahenten noch einmal einzufangen, musste aber nach der Zieleinfahrt und dem gewonnen Sprint um Platz zwei seine in seinen Augen auch selbst verschuldete Niederlage eingestehen.

„Ich bin zwar schon zufrieden, weil es heute ein gutes Rennen war. Aber den Sieg habe ich verschenkt. Ich bin als Zweiter in die letzte Abfahrt gegangen und habe gedacht, dass ich die Lücke schließen kann. Aber ich war etwas zu überhastet und bin direkt gestürzt“, so der Schweizer Meister, der noch anfügte:

„Aber Hermann [Pernsteiner] hat verdient gewonnen. Er ist heute einfach stark gefahren.“

Elferink technisch herausragend

Ein ebenfalls starkes Rennen lieferte bei den Damen Hielke Elferink ab. Die Niederländische Meisterin der letzten vier Jahre sicherte sich ihren ersten Sieg am Gardasee allerdings nicht alleine dank ihrer Kletterqualitäten, sondern durch Geschick auf der vor allem in der zweiten Hälfte technisch anspruchsvollen Routenführung. 

Nachdem sie zwischenzeitlich auf Rang vier gelegen hatte, fuhr die Athletin im Dienste von Craft-Rocky Mountain ab der zweiten Zwischenzeit bis ins Ziel einen komfortablen Vorsprung von über zehn Minuten heraus (5:49.31,4).

„Es war mega hart heute. Aber man merkt mittlerweile, dass es beim Mountainbiken nicht nur ums Bergauffahren geht. Ich war am Berg nicht die Stärkste. Aber da die Abfahrten anspruchsvoll waren, habe ich sehr viel Zeit herausfahren können“, so die letztjährige Zweite. 

Hinter Elferink reihten sich Michalina Ziólkowaska (POL; 5:59.52,9) vom Volkswagen Samochody Uzytkowe MTB Team sowie Katrin Schwing (GER; 6:13.18,4) als Zweite bzw. Dritte der Damenwertung ein.

Die kompletten Ergebnisse aller Klassen und aller knapp 2.000 Teilnehmer aus mehr als 30 Ländern stehen auf www.datasport.com zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Festival stehen unter riva.bike-festival.de zur Verfügung.

NUTRIXXION® bestätigt Zusammenarbeit mit MTB-Festival in Willingen

Wenn sich Europas MTB-Elite in Willingen trifft, darf eins nicht fehlen. Premium-Sporternährung für die Teilnehmer des Festivals. Für Wunschkandidat Nutrixxion  war es dabei ein leichtes die weitere Zusammenarbeit zu bestätigen. Keine Geringeren als die Profis vom Team Bulls unter Führung von Karl Platt und Urs Huber setzen bereits seit Jahren auf die Produkte von Nutrixxion. So bringt es MTB-Profi Karl Platt auf den Punkt: „Mit Nutrixxion XX-Force Gels kann ich zum Schluss noch mal richtig in den Drehzahlbegrenzer“.

In der Nutrixxion Zentrale ist man sichtlich stolz, ein Teil der unglaublichen Erfolgsstory des MTB-Festivals zu sein. „Das Festival ist schon seit Jahren ein Mekka für MTB-Sportler. Es auch weiterhin als Partner begleiten & unterstützen zu dürfen macht uns stolz und bestätigt uns in unserer Entwicklung“, zeigt Nutrixxion Gründer Mark Claußmeyer auch von der weiteren Kooperation angetan. Drei Tage vom 19. bis 21. Mai verwandeln die besten MTB-ler die Region rund um Willingen in ein Mekka des Bike-Sports. Nirgendwo sonst gibt es solch eindrucksvolle Trails oder spektakuläre Downhills wie beim MTB-Festival in Willingen.

Internationale Elite kämpft beim Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by FSA um Marathon-Sieg

Riva del Garda, 27. April 2017 – Auch im 24ten Jahr seines Bestehens hat das Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by FSA nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt und lockt einige der besten Mountainbiker an den Gardasee, wo die Szene traditionell ihren europäischen Saisonauftakt zelebriert. Beim Rocky Mountain BIKE Marathon gehen nicht nur mehrere Tausend Amateure an den Start, sondern auch einige der besten internationalen Profis.

Angeführt wird das Feld von Urs Huber (SUI). Der Team Bulls-Profi aus der Schweiz hat es in den letzten vier Jahren jedes Mal in die Top-3 der Ronda Extrema, der anspruchsvollsten von vier Renndistanzen, geschafft und peilt am Samstag, 29. April, ab 7:30 Uhr seinen dritten Sieg seit 2014 an. 

Allerdings ist der Titelverteidiger, der im Vorjahr die 93,93 km und 3.813 Höhenmeter in beeindruckenden 4:17.03,3 Stunden absolvierte und insgesamt vier mal in Riva zuoberst auf dem Treppchen stand, nicht der alleinige Favorit auf den Sieg. 

Mit Hermann Pernsteiner (AUT) will der letztjährige Dritte und Fünfte von 2015 an seine starken Performances anknüpfen. 

Der Österreicher ist einer von vier Athleten des durch die Bank gut besetzten Team Centurion Vaude, der voll auf Angriff gehen wird. Auch Jochen Käß (GER), Markus Kaufmann (GER) und Daniel Geismayr (AUT), der nicht nur 2010 am Gardasee als Erster die Ziellinie überqueren konnte, sondern gemeinsam mit Pernsteiner auch bei der letztjährigen BIKE Transalp triumphiert hat, haben sich viel vorgenommen. 

Ein weiteres ganz heißes Eisen hat Topeak Ergon im Feuer. Alban Lakata (AUT), 2012 und 2013 bereits siegreich, will kommenden Samstag ebenfalls ganz oben stehen.

Reichlich Erfahrung werfen darüber hinaus Vorzeigeprofi Karl Platt (GER) vom Team Bulls sowie Uwe Hochenwarter (AUT) vom Craft Rocky Mountain Factory Team, 2016 immerhin guter Sechster sowie der mehrfache dänische Champion Sören Nissen vom Racing Team Stevens-LAUF im Kampf um den Gesamtsieg in die Waagschale.

Weitere Informationen zum Festival-Programm, Hinweise zu Unterkünften und Anmeldeformulare für die unterschiedlichen Events stehen unter riva.bike-festival.de zur Verfügung.

Ja ist denn schon Weihnachten?

Julia und ich „nullen“ beide dieses Jahr an unseren Geburtstagen. Das nutzt der eine oder andere für hübsche Geschenke und dieses Wochenende kamen zwei etwas verfrüht ins Haus.

Bisher sind wir immer mit Brillen von SwissEye gefahren und waren auch super zufrieden damit. Inzwischen haben wir ein ganzes Arsenal an verschiedenen Brilen für verschiedene Anlässe.

OAKLEY Radar EV Path / Sapphire Iridium

Allerdings haben andere Firmen ja bekanntlich auch sehr schöne und leichte Brillen.

Und deswegen freut es uns, dass jetzt auch 2 Brillen von Oakley unsere Fahrten noch besser machen.

Für mich gab es die „Radar EV Path“ mit dem „Sapphire Iridium“-Glas. Einem relativ dunklen, polarisierten Glas. Das eine sehr interessante Farb- und Detailwahrnehmung erlaubt, die ich bisher noch bei keiner Brille erlebt habe.

 

OAKLEY Radar EV Path / PRIZM TRAIL

FürJulia gab es ebenfalls die „Radar EV Path“, allerdings mit den „Prizm Trail„-Gläsern.

Die sind kontrastverstärkend und nach einem ersten Test kann man nur sagen: holy moly!

Beide Brillen sind super leicht (unter 30 Gramm, ich dachte erst die Waage ist kaputt) und tragen sich auffallend unauffällig.

Insgesamt scheinen die beiden Brillen die Skala dessen, was man gut findet weit nach oben zu verschieben.

Ich glaube, dass ich bei wechselhaftem Wetter und bei anderen Sportarten als Biken trotzdem weiter meine SwissEye nutzen werde.  Aussortiert sind die nicht.

Aber die Oakley spielen halt in einer ganz anderen Liga. Vor allem bei Sonne und auch bei schnell wechselnden Lichtbedingungen auf dem Trail.

Und weil die so geil sind, bin ich mal so frech und verleite Euch mit einem Amazon-Affiliate-Link dazu, die selber mal zu testen:

Oakley Radar EV Path ab 99€

R2NSC – Outer Ruhr Tour 2017

Im letzten Jahr bin ich mehr zufällig an einen Startplatz für die Ruhr-Around-Challenge mit 200km gekommen. Weil das Spaß gemacht hat und weil ich einen guten Bike-Buddy gefunden habe, wollte ich dieses Jahr das komplette Trippel aus 100, 200 und 300 km fahren.

Und so kam es, dass ich heute morgen um kurz vor 8 an der Arena in Duisburg stand und es kurz danach los ging: Ein Mal Schloss Raesfeld und zurück bitte.

Ich sag mal: Lief.

Nach ziemlich genau 3 Stunden (3:01 auf dem Garmin, 3:02 auf Strava) hatte mein Team mit 4 guten Fahrern die Runde beendet. Da meine 3 Begleiter einen taktischen Fehler gemacht haben, bin ich sogar als Erster über die Ziellinie 🙂

Das Wetter war heute morgen eher ungemütlich und kalt, weswegen ich zu Armlingen, Beinlingen, Schühüberziehern und Windweste gegriffen habe. Rückblickend eine gute Entscheidung, denn der Windchill war schon nicht ohne.

Trotzdem kam relativ schnell die Sonne raus und machte uns das Leben zum Traum.

Das kann man über die Orga leider nicht sagen. Bei (ungefähr) KM 22 überholte uns das Team für den Verpflegungspunkt bei KM 25 und als wir dort waren, waren die Team-Mitglieder gerade ausgestiegen.

Der Checkpoint bei 25 KM ist auch der bei 75 KM und wir waren überrascht, dass der so spät aufgebaut wurde. Auch überrascht, um nicht zu sagen ziemlich angesäuert, waren wir allerdings bei KM 50, dem Schloss Raesfeld.

Wir hatten mit dem Veranstalter ausgemacht, dass wir nix zu Essen brauchen, dort aber Getränke. Letztes Jahr hätte mir eine Warnung sein sollen, denn wie damals war auch heute vom Orga-Team niemand zu sehen. Es war kein Mensch da.

Letztes Jahr schrieb ich:

Für das „Chaos“ bei der Organisation möchte in an dieser Stelle dem Veranstalter keinen Vorwurf machen. Das wir so geheizt sind, war ja unser eigener Wunsch und das wir damit den Zeitplan – und vor allem den Ressourceneinsatz sprengen – kann man ihm nicht anlasten.

Das kann ich dieses Jahr NICHT so stehen lassen.  Vor allem aus einem Grund nicht:

Im Profil sind alle Fahrer aufgefordert, eine Durchschnittsgeschwindigkeit einzutragen. Da steht unter anderem bei mir, relativ eindeutig: 30 km/h

Und so stand ich heute morgen auch im 30 km/h Startblock!

Wenn ich sowas schon abfrage und wenn ich die Startblöcke schon so baue, dann muss ich als Veranstalter auch dafür sorgen, dass (nach einer einfachen Rechnung) bei 30 km/h auf 50 KM auch nach 1,5 Stunden mit einer Ankunft zu rechne ist.

Na gut 1,6 oder so – aber es war schlicht niemand dort!

Logischer Weise war dann im Ziel (100 km durch 30 km/h – so schwer nicht) eigentlich niemand der uns weiterhelfen konnte.

Die Jungs die das Zielgitter aufgebaut hatten, haben sich total erschreckt als wir kamen und sprachen kein Deutsch. Gut, wir konnten uns auf Englisch unterhalten, aber das ist nicht Sinn der Übung.

Zumal die Jungs nix vom Finisher-Foto, der Urkunde oder sonstwas wußten. Oder auch nur hätten sagen können, wie es jetzt weiter geht.

Ich muss sagen, das Fahren selbst war angenehm. Der GPX-Track präzise, die Strecke deutlich besser Rennrad-tauglich als letztes Jahr.

Aber die Organisation der Verpflegungspunkte war ein echtes Desaster. Was bei 100km nicht schlimm ist, da komme ich mit 2 Falschen am Bike und den Gels im Trikot aus. Bei 200km und 300 km sieht das aber natürlich ganz anders aus.

Und hier muss dringend nachgebessert werden!

MTB Festival in Riva am Gardasee setzt auch weiterhin auf NUTRIXXION

Europas größtes MTB-Festival in Riva am Gardasee wird auch weiterhin auf Premiumsporternährung von Nutrixxion setzen. Die weitere Zusammenarbeit wurde von der Hamburger Agentur Ley und dem Hause Nutrixxion bestätigt.

„Warum ein Erfolgsteam neu besetzen, wenn die vergangenen Jahre erfolgreich verlaufen sind. Sowohl aus Teilnehmer-  als auch Veranstaltersicht kann man mit dieser Zusammenarbeit sehr zufrieden sein“, so die Veranstalteragentur aus Hamburg. Auch aus der Nutrixxion-Zentrale kommen nette Worte. „Wir sind froh einen Teil zum Gelingen dieser Topveranstaltung beitragen zu können“, so Nutrixxion Gründer Mark Claußmeyer.

Seit 2014 ist Nutrixxion bereits Partner des Bike-Festivals und keine geringeren als die Profis des Team Bulls um Karl Platt und Urs Huber, Sieger von 2014 & 2016, setzen bereits seit Jahren auf die Produkte „made in Germany“.

Vom 28. April bis 01. Mai öffnet Europas führendes MTB-Festival in Riva am Gardasee die Tore. Dann heißt es Landschaft, Strecke und Atmosphäre dieser Veranstaltung zu geniessen. Weitere Infos finden sich auch unter http://riva.bike-festival.de/en/news.html

15. UCI Mountainbike Marathon-Weltmeisterschaften

Studiert an der Uni und den Kurs:

Titelverteidigerin Jolanda Neff

 

Jolanda Neff wird bei den UCI Mountainbike Marathon-Weltmeisterschaften am 25. Juli in Singen als Titelverteidigerin an den Start gehen. Die Schweizerin vom Kross Racing Team lebt auf der anderen Seite des Bodensees und ist mit ihren erst 24 Jahren bereits eine bestimmende Figur ihres Sports. Mit dem Hegau Bike-Marathon hat sie vor zwei Jahren schon Bekanntschaft gemacht, als sie bei der EM knapp geschlagen Silber gewann.  

 Marathon, das ist für Jolanda Neff gewissermaßen ein Neben-Schauplatz.  Sie tummelt sich vor allem in der olympischen Cross-Country-Disziplin. Allzu viele Langstrecken-Rennen hat sie deshalb auch noch nicht bestritten. Wenn, dann allerdings sehr erfolgreich, wie nicht nur der WM-Titel im französischen Laissac belegt.

Vor einem Jahr war sie die Glückliche, nachdem die Dänin Annika Langvad Pech mit einem Defekt hatte. Vor zwei Jahren bei den Europameisterschaften in Singen war sie die Verliererin eines heißen Duells mit Sabine Spitz.

„Damals bin ich ja am Tag zuvor noch das Cross-Country-Rennen in Solothurn gefahren und dann in Singen“, blickt Neff zurück und schmunzelt. „Ich habe sicherlich was draus gelernt, vor allem über die Strecke.“

 Die WM: 2017 ihr erster Marathon

Worauf sie augenzwinkernd anspielt ist der letzte Kilometer, wo ihr Sabine Spitz durch Streckenkenntnis ein Schnippchen geschlagen und den Titel gewonnen hat.

„Ich freue mich darauf, das Rennen noch mal zu fahren. Es ist auf jeden Fall jetzt schon geplant und nicht so ad hoc wie vor zwei Jahren. Es wird aber wohl der erste Marathon sein, den ich dieses Jahr bestreite. Voriges Jahr bin ich ja vor der WM noch den Marathon in Riva gefahren“, sagt Jolanda Neff zu ihren Plänen.

Die fahrtechnisch enorm versierte Cross-Country-Europameisterin kann auf dem Kurs im Hegau ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet weniger ausspielen. Beim Hegau Bike-Marathon kommt es neben konditionellen Ansprüchen auch auf taktisches Verhalten an. Aber da kann Jolanda Neff auch mitreden. In den vergangenen beiden Jahren hat sie etliche Straßenrennen auf höchstem Niveau bestritten, die Tour de Pologne gewonnen und war für die Schweiz auch im olympischen Straßenrennen am Start (8.).

Von der anderen Seite des Sees

„Die Strecke ist auf jeden Fall ganz, ganz anders als die vom vorigen Jahr in Frankreich. Aber ich finde es cool, dass ich sie bereits kenne. Es wird sicher ein ganz anderes Rennen werden. Jedes Bike-Rennen ist anders, aber es ist auch ein Mountainbike-Rennen und ich hoffe die Stärkste wird gewinnen“,  meint Neff, die aus Thal im Kanton St. Gallen kommt, 2,5 Kilometer Luftlinie vom Bodensee entfernt.  Nur eine gute Autostunde von Singen entfernt, das am anderen Ende des Sees liegt.

Im vergangenen Herbst hat sie begonnen in Zürich im Hauptfach Geschichte und in den Nebenfächern Englisch und Französisch zu studieren. Das zeigt, dass sie trotz allen sportlichen Ehrgeizes über den Tellerrand hinaus denkt.  Allerdings hat sie das auch die eine oder andere Trainingsstunde gekostet und so dauert es dieses Jahr etwas länger bis sie in Top-Form ist.  Das erklärt auch die von ihr ungewohnten Resultate von Montichiari und Bad Säckingen, wo sie vor kurzem nur Achte und Zehnte wurde. Ende Juni, zum Zeitpunkt der Marathon-WM sollte sie den Rückstand aber wieder aufgeholt haben.  

 In der Schweiz ist Jolanda Neff zu einer Medien-Figur geworden, die auch im Boulevard auftaucht. Mit zwei Weltcup-Gesamtsiegen und acht Einzel-Siegen ist sie schon jetzt die erfolgreichste Eidgenossin im MTB-Weltcup. Bei den olympischen Spielen gehörte sie zu den Favoritinnen, doch am Ende stand da nur Rang sechs in den Büchern. Ein Trainingssturz, eine Rippenprellung und daraus folgend Rückenprobleme bremsten sie aus.    

Im Rampenlicht? Ja, aber lieber auf dem Bike und im Regenbogen-Trikot

Doch die mediale Aufmerksamkeit ist da. Ihr zum Teil spektakulärer Fahrstil, ihr lockiger, wallender Blondschopf, das sichere Auftreten und eine reflektierte Rede-Gewandtheit spielen ihr da in die Karten.

„Jolanda tritt in die Pedale, sie ist eine Femme Fatale“, dichtete Sänger Herbert Grönemeyer bei den Swiss Sports Awards 2015 spontan und etwas holprig.  

Sie selbst liebt allerdings den Staub und den Dreck mehr als das Parkett.

„Von mir aus könnte man alle diese Termine streichen. Ich finde, wir Sportler gehören aufs Rad und sind keine Schauspieler.“  Das Interesse sei ja aber schon nachvollziehbar. „Wenn ich dann schon da bin, dann versuche ich das Beste draus zu machen. Man trifft ja auch auf coole Leute und so versuche ich mit Freude hinzugehen“, hat sie das an anderer Stelle schon mal eingeordnet. 

Im Rampenlicht einer Weltmeisterschaft, auf einer Siegerehrungs-Bühne steht sie allerdings lieber. Am besten auch am 25. Juni am Singener Rathaus. Ganz oben, mit dem Regenbogen-Jersey über den Schultern. 

Kurzporträt Jolanda Neff

  • Geb.: 5. Januar 1993
  • Wohnort: Zürich und Thal (SG)
  • Seit 2016: Studium der Geschichte in Zürich
  • Trainer: Vater Markus Neff

Wichtigste Erfolge:

  • Marathon: Weltmeisterin 2016,  Vize-Europameisterin 2015,
  • Cross-Country: U23-Weltmeisterin 2012, 2013, 2014,
  • 2x Weltcup-Gesamtsiegerin 2014, 2015, Europameisterin 2015, 2016,
  • Weltranglisten-Erste am Ende der Jahre 2014 bis 2016

 Auf hegau-bike-marathon.de findet man alle weiteren Informationen zum Hegau Bike-Marathon 2017

New Bike Day :-)

Ich hatte überlegt,  im Herbst 2017 ein neues Bike als Ersatz für das Bergamont Revox anzuschaffen. Herbst, weil dann üblicher Weise die Preise sinken, wenn die neuen Modelle für ’18 angekündigt sind.

Da ich gerne weiß was ich tue und niemals überstürzt etwas kaufen würde 😉 , habe ich angefangen, mich mal auf die Suche zu machen. Es sollte ein Hardtail werden, dass gewisse Kompromisse hinsichtlich meines Fahrstils (Technik: Keine) und Alters (Senioren II) eingehen sollte.

Ich kaufe ungern im Internet, also mal lokal lokal umgesehen: Rose in Bocholt hat nichts, was mich umgehauen hätte. Wüster in Voerde hat geile Bikes von Specialized und die Edelhelfer in Recklinghausen bietet geile Bikes von Trek.

Leider haben beide Marken aktuell nichts, was ich gleichzeitig geil und bezahlbar gefunden hätte.

Da ich vor einiger Zeit ja in Bonn bei Radon ein Slide 160 gekauft habe, führte mich der nächste Weg dorthin. Das Radon ZR Race ist ja nur in Alu erhältlich und das neue Hardtail aus Carbon ist ja das Jealous.

Und das ist, wenn man drau sitzt, ein echt geiles Bike. Nur die Form und Farbe… irgendwie… aber der Vortrieb ist phänomenal und Preis-/Leistung kamen mir eher entgegen.

Trotzdem: Umgehauen hat es mich gar nicht.  Es war „nice“ aber eben kein „burner“. Hätte aber trotzdem im Herbst in der engeren Wahl sein können.

Wenn ich aber schon bis Bonn fahre, kann ich auch nach Koblenz und so bin ich bis Canyon gefahren.  Zum Vergleich, das ist 200km einfache Strecke – das Bergamont kam aus Hamburg, 400km eine Strecke 😉

Ich hatte mir auf der Website das Exceed 7.9 angesehen. Klar, wegen der DI2 😉  Und erwartet hatte ich, was den Umgang mit Kunden angeht, nicht wirklich viel.

Und wurde „enttäuscht“. Nach einer kurzen Wartezeit, die man uns mit einem kostenlosen Kaffee verkürzte (Rose, hört Ihr das? 😉 ), hatten wir einen Berater an unserer Seite. Der hat uns erst mal vermessen hat und dann nach unseren Vorlieben und Erfahrungen ausfragte.

Schließlich holte er für Julia und mich passende Exceed in verschiedenen Ausstattungen aus dem Lager und wir konnten so viel probieren wie wir wollten. Hier war allerdings ein kleiner Wehmutstropfen:

Wegen schlechter Erfahrungen mit Kunden die sich überschätzt haben, durften wir nicht auf den Hauseigenen Pumptrack 😀

Dummerweise nur war ich sofort enttäuscht. Das Exceed ist im Vergleich zu meinem Bergamont ein wobbely-dobbely Bike, das mich so gar nicht überzeugen konnte. Na da, geht gar nicht 🙁

Julia kam dann auch die Idee, mal das Feld ein wenig zu erweitern und das Lux, das Race-Fully anzusehen. Wir bekamen 2 in M und L und ich fuhr meine Testrunde. Und noch eine. Und noch eine. Und noch eine. Was für eine Spaßrakete!

Und beim gemeinsamen Durchschauen der Konfigurationen ist aufgefallen, dass das Lux CF 7.9 Race eigentlich schon ziemlich genau so ausgestattet ist, wie ich es gern hätte.

Glücklicher Weise hatte ich alles zu Hause gelassen, was man bräuchte um ein Bike zu kaufen. Also sind wir, mit kurzem Stopp bei Freunden und einem Besuch im Godesburger heim gefahren.

Ich habe dann ein paar Tage mit mir gerungen. Gerade auch weil Canyon zwar einen „Store“ hat, der aber ja primär als Showroom gedacht ist. Die Räder bestellt man letztlich doch im Internet und bekommt sie nach Hause geliefert oder holt sie ab.

Das „Blöde“ ist nur, dass eigentlich alle Fahrradgeschäfte heute so arbeiten. Was letztlich an der Vielfalt möglicher Kombinationen von Komponenten liegt. Will man eine SRAM Eagle oder doch eine XTR? Eine Guide oder Magura?  Bei Rose hätte man mein Rad „custombuild“, bei den anderen Läden wäre auch ein wiederkommen angesagt gewesen. Ist das jetzt „lokal kaufen“?

Anyway, ich habe dann bei Canyon bestellt. Und war gespannt: Die Bestellung gint raus am 04.04 und als Liefertermin wurde der 17. bis 21. April genannt. Nur zu gut hatte ich die Lieferprobleme 2015 – 2016 in Erinnerung und wer das damals nicht mitbekommen hat: Das Internet ist voll davon.  Aber „Bezahlung bei Abholung“ lässt einen da entspannt sein.

Völlig überraschend kam aber schon am 12.04. die Mail, dass mein Bike abholbereit sei. Wow. Also sind wir am Ostersamstag nach Koblenz (erwähnte ich eigentlich, dass man von Voerde nach Koblenz mit dem Zug kann, ohne ein Mal umsteigen zu müssen?).

Die Abwicklung war ungefähr wie erwartet: Freundlich empfangen wurden wir an „unseren“ Schrauber durchgereicht, der das Bike schon im Aufbau hatte.

Canyon macht das ungefähr wie ein gutes Autohaus, was marketingtechnisch Genial ist. Schnell noch die mitgebrachten Pedale angeschraubt und schon ging es an eine grobe Anpassung an Körpergröße und Gewicht für die Federelemente. Das ist weit weg von einem Fitting, wie es z. B. die Edelhelfer machen, aber das war ja auch nicht bestellt.

Zudem wurde ausführlich auf die „Eigenheiten“ hingewiesen, z. B. das man den Speichenschutz an der Kassette selber entfernen kann, Canyon das aber nicht macht. Das die Aufkleber so angebracht sind, dass sie Rückstandslos ab gehen. Und natürlich der Hinweis auf das mitgelieferte Reflektorenset. Das hätte ich am Liebsten noch vor Ort dran gemacht 😉

Zudem gibt es noch einen Drehmomentschlüssel, Carbon-Montagepaste, Tubeless-Umrüstventile und eine Dämpferpumpe.

Danach konnte das Rad bezahlt werden, es gab noch was oben drauf und wir waren wieder raus. So leicht geht das 🙂

Wir sind dann zu Freunden (siehe oben) gefahren und mit denen erst mal eine „entspannte“ Runde durch das Siebengebirge. Denn ob ein Bike was kann oder nicht sieht man halt nicht auf dem Parkplatz von Canyon und da man 30 Tage Rückgaberecht hat, wäre das ein „Point of Return“ gewesen.

Um es kurz zu machen: Umtauschen werd ich das Bike mit Sicherheit nicht mehr 🙂

Es ist defintiv völlig anders als das Revox. Es entlastet als Fully den Rücken schon enorm und bietet satte Traktion. Wenn es schnell, richtig schnell, wird, ist es allerdings nicht so „panzerartig“ Spurstabil wie das Revox. Dafür ist es in den Trails deutlich wendiger.

Das Fahrwerk ist insgesamt extrem gut abgestimmt und die Geometrie macht klar, dass es kein Bike ist zum langsam fahren. Allerdings muss ich mich daran gewöhnen, dem Dämpfer zu locken: Die Float – CTD am Revox kann ich auch Bergauf gut im Trailmodus fahren. Leider haben die Federelemente am Lux nur den Zustand auf oder zu – und auf ist Bergauf eine Strafe, weil natürlich viel Kraft in Schwingbewegung verloren geht.

Ich habe aber eine andere sehr erfreuliche Entdeckung gemacht: es ist das erste Bike bei dem ich nicht das Gefühl habe, zum Fitting zu müssen. Ich muss den Vorbau 10mm kürzer haben und die Ergon-Griffe sind scheisse für meine verwöhnten zarten Hände. Aber alles andere passt auf Anhieb – einschließlich Sattel. Zumindest ist das mein Eindruck nach den ersten Trails und geraden Strecken gestern. Weitere Tests folgen natürlich.

Tja.

Und so kommt es, dass jetzt neben diversen anderen Marken auch die Marke Canyon in unserem Fuhrpark  zu finden ist.  Und ich glaube, das Lux und ich werden sehr, sehr gute Freunde.

P.S. Und natürlich endete der Abend wieder im Godesburger 😀