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IBC Winterpokal ’13/’14

Wie schon im vergangenen Jahr nehme ich auch dieses Jahr wieder am Winterpokal der Internet Bike Community teil – diesmal gemeinsam mit den Freunden von Coffee & Chainrings:

winterpokal

Kritiker des Winterpokal bemängeln, dass die reine Vergabe von Punkten nach Zeit nicht effektiv ist: Man kann bewußt langsam fahren, niemand kontrolliert was ich eintrage und so weiter. Die Türen zum Schummeln stehen weit offen.

Ich glaube aber darum geht es gar nicht. Der Winterpokal ist nur ein schönes Instrument gegen den inneren Schweinehund – der im Winter öfter als im Sommer beklagt, dass man doch eigentlich keine Lust habe, Sport zu machen. Das Wetter ist doof und es ist so früh dunkel und so weiter.

Meiner Meinung nach geht es also nicht darum die meisten Punkte im Team oder der Gesamtwertung zu haben. Auf der anderen Seite will man aber natürlich nicht letzter im Team sein (ups… bin ich gerade) und man will sein Team ja auch nicht im Stich lassen.

winterpokal

Und so werde ich auch dieses Jahr wieder brav meine Touren draußen, auf der Rolle, auf dem Ergometer und an den Geräten im Studio loggen. Aber nicht für irgendwas, sondern für mich ganz allein. Um dann am Ende des Winterpokals sagen zu können: Wow, das war es wert. Und ich will dabei nicht verschweigen:

Es sind nur noch 7 Monate und 27 Tage bis zur ZBC ’14 – und dafür lohnt es alle Mal 🙂

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Nachtrag:

Hier gibt es die Ergebnisse vom Vorjahr – die dann ja auch die „to beat“-Werte darstellen:

 unkreativ hat 118 Einheiten mit einer Gesamtdauer von 11.246 Minuten (187:26 h) eingetragen.

Diese Einträge sind insgesamt 683 Punkte wert.

unkreativ befindet sich damit momentan auf dem 391. Platz des Gesamtrankings.

Trainingsrunde zum Abwinken

Heute morgen war ich mit Julia und Eddi zum Training verabredet. Pünktlich da, Wetter super, es hätte ein schöner Tag werden können. Hätte, hätte, Fahrradkette 🙁

Denn schon nach wenigen KM im Gelände war klar: das ist nicht mein Tag. Und das ist der größte Euphemismus, den man sich vorstellen kann. Denn nachdem ich auf der Straße überhaupt keine Probleme hatte, habe ich plötzlich meinen Puls nicht mehr unter 170 bekommen. Ohne dabei wirklich schnell oder steil bergan zu fahren. Im Gegenteil, plötzlich war 175-180 Schläge in der Minute die Regel, statt der Ausnahme. Mit den zu erwartenden Folgen.

Und am Ende der Runde? Also nachdem ich mehr als 2,5h überlegt habe, warum ich mir das antue? 10km Straße mit lockeren 40 km/h und einem Puls von gerade mal 160-165. Ohne jede Erschöpfung.

Lieber Körper, was war das und was wolltest Du mir damit sagen???

201311032

Hallo Welt

Oh, mal wieder ein neuer Blog 😉

Der hier soll eine ganz spezielle Zielrichtung verfolgen: Ich möchte Euch hier die Gelegenheit geben, unseren Fahrradsport zu begleiten. Denn was am Anfang Spass war, ist jetzt Ernst. Aber nicht bitterer.

In 2011 habe ich versucht, Julia davon zu überzeugen, mal Rennrad zu fahren. Statt dessen hat sie mich dann überzeugt, mal Mountainbike zu fahren. Da man das ohne Bike nicht kann, habe ich mir Anfang 2012 ein 26er Hardtail gekauft, dass Cube LTD. Das war ein schönes Fahrrad und hat durchaus Spaß gemacht. Julia hatte ebenfalls ein 26 Hardtail ein Cube LTD Pro, dass etwas älter – aber nicht minder gut – war.

Kurz danach ging es auf eine Fahrradmesse in Essen, wo wir uns spontan in das Threesome von Bergamont verguckt haben. Und ehe man sich versieht, bringt der Postbote auch schon zwei sehr große Pakete und unser Fuhrpark wuchs auf vier Räder an.

Nachdem wir dann mit den Fullys von Bergamont los gelegt haben, hat Julia ihr Hardtail aufgegeben und verkauft. Ich bin während dessen meinen ersten Marathon in Grafschaft gefahren. Das Ergebnis beschämend, der Spaßfaktor extrem hoch.

Ein paar CTF kamen auch dazu, vor allem die technisch anspruchsvolleren haben uns schnell geholfen zu verstehen, was vor uns liegt.

Im November 2012 dann habe ich mir „spontan“ ein Revox 9.3 von Bergamont bestellt – ein Carbon Hardtail mit 29″-Bereifung. Etwa zu der Zeit hatte ich auch angefangen, mich mehr konzentriert fit zu machen. Mein Cube habe ich verkauft und dann ging das Warten los.

Etwa zur Jahreswende hat Julia dann spontan ein Cube Super HPC pro für sich entdeckt und kurzentschlossen gekauft – damit war sie dann auch auf Carbon unterwegs, allerdings derzeit noch mit 26″-Rädern.

Anfang 2013 haben wir dann beschlossen „richtig“ Rennen zu fahren.

Der erste Schritt war zu überlegen, welche Art von Rennen: Für mich eher Marathon und für Julia eher XC. Aber für uns beide auch von dem anderen.

Tja…

Und dann haben wir im Januar von der Zillertal-Bike-Challenge gehört. 3 Tage, viele Berge und eine Million Gründe es nicht zu tun. Deswegen haben wir uns angemeldet.

Weil uns klar war, dass das jetzt alles mal ein wenig professioneller werden muss, haben wir uns dann in die Hände von ProFormance gegeben und einen Stufen-Laktat-Test gemacht. Das Ergebnis war besser als befürchtet und zusammen mit Steffi haben wir dann einen Trainingsplan von März bis Ende Juni ausgearbeitet.

Dazwischen wollten wir noch ein paar „Trainingsrennen“ einbauen, die letztlich besser liefen als erwartet. Und da stehen wir jetzt: Noch weniger als ein Monat bis zum Zillertal und mehr als genug Gründe, hier mal niederzuschreiben, wohin unser Weg uns so führt…

P.S. Wer sich für meine älteren Einträge interessiert, die sind hier: Klick!