Aus! Aus! Die Sainson ist aus! Und die Münsterland-Giro auch ;-)

Heute stand das letzte Rennen für 2016 auf dem Plan, die Münsterland-Giro und hier die Kurzstrecke mit 70km.

m_nsterland_giro

Mit dem Ergebnis kann ich sehr zufrieden sein: Platz 61 von 220 in meiner Altersklasse, bzw. 253 von 1209 Starter/-innen. Und nur 15 Minuten hinter dem Ersten durch das Ziel gerollt.

Ein sehr schönes, schnelles Rennen (dank super Gruppe), dass mir vor allem aber wegen des dichten Nebels und der vielen Crashes in Erinnerung bleiben wird. Vor allem die Gruppe, die sich auf der Ziellinie völlig unnötig lang gemacht hat… naja, sei es drum.

2016 war Rad-technisch ein komisches Jahr. Ich bin deutlich weniger Rennen gefahren als geplant. Und die, die ich gefahren bin, waren schon irgendwie „durchwachsen“. Neben den Rennen standen auch einige Touren auf dem Programm, die mir gut in Erinnerung geblieben sind.

So bin ich ja im Mai eher spontan die „Ruhr Around Challenge“ gefahren. Seit bestimmt 20 Jahren keine Distanz über 100km abgerissen und dann mal eben 200km gefahren. Kann man machen, ist aber sehr speziell. Aber es hat mit meinem Mitfahrer Tobi so viel Spaß gemacht, dass wir 2017 alle 3 Touren (100, 200 und 300km) fahren werden. Außerdem hat unser „Fahrstil“ zu einer Neuplanung beim Veranstalter geführt, die wir testen dürfen.

Insgesamt war ich überrascht, wie gut die 200km liefen 🙂

Ein geplantes „Highlight“ war natürlich auch 2016 das 24h-Rennen von Duisburg. Das dieses Jahr allerdings so grottenschlecht war, dass wir unsere Teilnahme für 2017 abgesagt haben.

Im gleichen Monat folgte auch der Marathon Grafschaft, der mich emotional extrem (über)(ge)fordert hat. Leider, denn eigentlich ist Grafschaft ja ein „Must Have“ für mich.

Nachdem ich aber über 20 Jahre nicht mehr an einem Rennrad-Rennen teilgenommen habe, war ich dann im September beim Race am Rhein. Und ich war total geflasht. Nicht nur, weil es auf Anhieb wirklich gut lief und ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden war. Sondern auch wegen des „warum habe ich eigentlich damals damit aufgehört“-Gefühls 🙂

Was dann letztlich dazu führte, dass ich heute morgen in Münster stand. Und eine wirklich irre Runde gefahren bin. Mit Gegenwind, Seitenwind, Rückenwing, Nebel mit Sichtweiten um die 50 Meter und Spässkes inne backen.

Abschließend gab es dann Verpflegung bei Nutrixxion am Bus. Und hier liegt jetzt mein Formular für Nutrixxion 2017 – ich werde dem Team wohl treu bleiben. 🙂

Jetzt steht erst mal die obligatorische Herbst-Leistungsdiagnostik bei Steffi an.  Darauf folgt dann, was niemand so richtig mag: Das Wintertraining mit viel Rolle. Aber mal gucken: in 2017 möchte ich definitiv mehr Rennrad-Rennen fahren und vielleicht reiße ich mich auch endlich mal zusammen und nehme ab 😉 Denn mal ehrlich: 15 Minuten auf 70 km sollten doch irgendwie zu machen sein 😉

Für das abgelaufene Jahr muss ich aber ein paar Leuten danke sagen:

  • Julia, dafür, dass sie allen Quatsch mit macht, immer dabei ist und auch aufopferungsvoll pflegt, wenn ich mich mal wieder abgelegt habe.
  • Nutrixxion für die Betreuung. Die ist zwar, wie immer, ausbaubar, aber ich habe viel Spaß im Team. Vielen Dank auch für die unzähligen Gele, Flaschen, Getränke. Besondere Grüße an dieser Stelle an Volker, den Chefmotivator 😉
  • Powerbar aus Voerde, die uns als „Heimlieferant“ mit zusätztlichen Riegeln und Muffins versorgt haben 🙂
  • Garmin für die neuen Geräte, die wir im Training und Rennen nutzen dürfen.
  • Chalkr, die uns bei unserem Alternativ- und Wintersport, dem Klettern so tatkräftig unterstützen.
  • ERG 1900 e.V., unsere sportliche „Wahlheimat“. Vor allem für die unzähligen gemeinsamen Trainingsrunden 🙂

 

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