Grenzfahrer vs. Rose – 2 RTF die sich (k)ein bisschen ähneln

In den letzten Tagen bin ich zwei RTF gefahren, die sich in vielem ähneln und doch ganz unterschiedlich waren.

Da war zuerst die RTF der „Grenzfahrer„, die uns (grob) von Willich nach Holland und zurück führte:

Grenzfahrer_RTF_

Wir sind die 110km-Runde gefahren und waren sehr angetan. Die Startgebühr war 6 Euro für „Trimmdich-Fahrer“ ohne Wertungskarte. Dafür gab es dann..

  • eine sehr gut ausgewählte Strecke,
  • die sehr gut beschildert war und
  • alle 20km einen Verpflegungspunkt.

Die Verpflegungspunkte verdienen eine besondere Aufmerksamkeit: denn neben Nutellabroten, Waffeln und Bananen gab es für die Fahrer so viele Riegel und Gele von Xenofit, wie man tragen konnte. Witziger Weise hat das niemand wirklich in übertriebenem Maß ausgenutzt.

Die Strecke war insgesamt sehr schnell, weil vor allem große Straßen oder schnelle (niederländische) Radwege zu fahren waren.

Dann sind wir die RTF „Rose Bikes – RC77“ gefahren, die uns von Bocholt nach Holland und zurück führte:

RTF_Bocholt_70km_mit_viel_Wind_

Weil es sehr windig war, sind wir allerdings von der 110km-Runde auf die 70er ausgewichen. Der Startpreis betrug ebenfalls 6 Euro und dafür gab es dann:

  • eine sehr gut ausgewählte Strecke,
  • die sehr gut beschildert war und
  • …. äh einen Haken.

Denn erst nach 35km sind wir an den ersten Verpflegungspunkt gekommen und dort lagen nur ein paar, größtenteils deutlich grüne Bananen. Sonst nix. Kurz bevor wir fahren wollten, tauchten plötzlich noch Aldi-Müsliriegel auf.  Besser als nix, aber als Julia 3 davon holte (für sie, unseren Mitfahrer und mich), gab es noch einen dummen Spruch „da kommt ja die richtige“, als sie die genommen hat.

Un-fucking-fassbar.

Nach der Rückkehr gab es dann ein Funktions-T-Shirt von Rose und RC77, dass für die „ersten 1000 Fahrer“ vorgesehen war – ich glaube nicht, dass so viele da waren.

Die Shirts sind toll. Und auch die Strecke war gut: Nicht so schnell wie die Grenzfahrer-RTF, aber durch viele Kurven auf der Strecke war man immer vergleichsweise kurz dem doch starken Wind von vorne ausgesetzt.

Beide teilten sich, dass man hier eine sehr schöne grenzüberschreitende, flache Strecke fuhr. Beide Strecken waren wirklich gut ausgewählt und präpariert. Während die Grenzfahrer aber mehr auf Speed setzten, sprach die Rose-RTF eher die Genießer an.

In beiden Fällen bekam man für sein Geld auch wirklich viel geboten. Allerdings rettet die Rose-RTF hier das Shirt. Denn nach dem „Verpflegungsstop“ waren wir schon  reichlich angefressen.

Bei beiden gab es übrigens hinterher auch sehr leckere Würstchen, Getränke und viel Kuchen zu sehr fairen Preisen.

 

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