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Stadtradeln 09-2017

Heute beginnt die neue Stadtradel-Periode und Voerde hat zum ersten Mal ein eigenes Teams am Start.  Ehrensache, dass Julia und ich da mit fahren.

Heute war Tourauftakt. Von Voerde nach Wesel, wo wir auf die Gruppe aus Hamminkeln trafen, und von dort dann nach Rheinberg zum Ziel der Sternfahrt.

Das Wetter war bombastisch gut und ich fand es richtig Klasse, dass den Aufrufen zur Teilnahme, u. a. auch vom ADFC Dinslaken-Voerde, schon alleine bei uns über 30 Teilnehmer/innen mit allen Arten Rädern und in jedem Lebensalter gefolgt sind.

Das Tempo war so gewählt, dass alle mitkamen. Spätenstens ab Wesel war das eine Herausforderung, weil es ja dann noch mehr, ich schätze insgesamt 40 bis 45, Radler/innen waren.

Die Strecke war aber, gemessen an den verfügbaren Routen, sehr gut gewählt und auch das Fahren im Verband klappte nach leichten Startschwierigkeiten dann recht gut. Einzig der fast beständige Gegenwind war für einige doch eher ungewohnt und eine Herausforderung. Aber: Es kamen alle ins Ziel und das ist ja die Hauptsache 🙂

In Rheinberg angekommen gab es Waffeln, Würstchen und kalte Getränke, die auch reichlich in Anspruch genommen wurden. Und im Anschluss machten sich die Teilnehmer/-innen dann in den unterschiedlichsten Gruppen auf den Weg.

Julia und ich sind alleine gefahren und dann über die Fähre Orsoy, um noch mal ein bisschen Tempo machen zu können. Was dank des dann im Rücken blasendne Wind auch hervorragend geklappt hat.

Fazit: Sehr schöne Tour und die ersten 48km im Stadtradeln-Tagebuch eingeloggt 🙂

 

P.S: Mehr zu lesen gibt es bei Rene: Klick!

Gesundheit, Sport und Puls

Ich finde das immer wieder fazinierend, wie der Körper so tickt. Ich trage ja eines dieser Sportarmbänder von Garmin, dass unter anderem meine Aktivitäten und den Puls rund um die Uhr misst.

Im letzten Monat war ich nun leider etwas gesundheitlich angeschlagen. So mit einer längeren Phase Fieber und Co. Und so sieht das dann im Ruhepuls aus:


Direkt geht der Ruhepuls nach oben. Diese Trendbewegung kann man übrigens auch sehr schön nehmen um über das Jahr (auch wenn ich noch kein ganzes Jahr messe) die aktiven von den faulen Phasen zu unterscheiden 😉

Denn ziemlich offensichtlich bin ich aus dem Herbst kommend relativ faul geworden. Und das stimmt (leider) auch. Die Spitze durch Krankheit ist aber sogar hier deutlich zu sehen.

Gehe ich jetzt auf eine Monats-Sicht, wird es aber deutlich, dass ich offensichtlich das Ruder rumgerissen habe:

Und tatsächlich: ich habe in den letzten 2 Wochen mein Trainingspensum auf dem Bike deutlich gesteigert. Also von Null auf wenigstens ein bisschen. Der „Lohn der Müh“:

Ich finde das krass, wie schnell der Körper auf sportliche Betätigung reagiert. Natürlich sind es in Summe immer nur einige wenige Schläge hoch und runter, aber man kann offensichtlich sehr gut faule, aktive und kranke Phasen am Ruhepuls unterscheiden.

Bisher hat mich eigentlich nur der Puls während der Aktivitäten interessiert, weil  ich bisher nur die Pulszonen im Auge hatte. Jetzt frage ich mich, ob ich Ermüdungsgrad und Trainingsintensität vielleicht auch über den Ruhepuls mitsteuern kann. Eigentlich müsste ich darüber auch ein Feedback darüber bekommen, wie gut die „Grundfitness“ ist. Muss ich mal Google fragen.

Und vorab: Wie sieht das bei Euch aus?

Aus! Aus! Die Sainson ist aus! Und die Münsterland-Giro auch ;-)

Heute stand das letzte Rennen für 2016 auf dem Plan, die Münsterland-Giro und hier die Kurzstrecke mit 70km.

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Mit dem Ergebnis kann ich sehr zufrieden sein: Platz 61 von 220 in meiner Altersklasse, bzw. 253 von 1209 Starter/-innen. Und nur 15 Minuten hinter dem Ersten durch das Ziel gerollt.

Ein sehr schönes, schnelles Rennen (dank super Gruppe), dass mir vor allem aber wegen des dichten Nebels und der vielen Crashes in Erinnerung bleiben wird. Vor allem die Gruppe, die sich auf der Ziellinie völlig unnötig lang gemacht hat… naja, sei es drum.

2016 war Rad-technisch ein komisches Jahr. Ich bin deutlich weniger Rennen gefahren als geplant. Und die, die ich gefahren bin, waren schon irgendwie „durchwachsen“. Neben den Rennen standen auch einige Touren auf dem Programm, die mir gut in Erinnerung geblieben sind.

So bin ich ja im Mai eher spontan die „Ruhr Around Challenge“ gefahren. Seit bestimmt 20 Jahren keine Distanz über 100km abgerissen und dann mal eben 200km gefahren. Kann man machen, ist aber sehr speziell. Aber es hat mit meinem Mitfahrer Tobi so viel Spaß gemacht, dass wir 2017 alle 3 Touren (100, 200 und 300km) fahren werden. Außerdem hat unser „Fahrstil“ zu einer Neuplanung beim Veranstalter geführt, die wir testen dürfen.

Insgesamt war ich überrascht, wie gut die 200km liefen 🙂

Ein geplantes „Highlight“ war natürlich auch 2016 das 24h-Rennen von Duisburg. Das dieses Jahr allerdings so grottenschlecht war, dass wir unsere Teilnahme für 2017 abgesagt haben.

Im gleichen Monat folgte auch der Marathon Grafschaft, der mich emotional extrem (über)(ge)fordert hat. Leider, denn eigentlich ist Grafschaft ja ein „Must Have“ für mich.

Nachdem ich aber über 20 Jahre nicht mehr an einem Rennrad-Rennen teilgenommen habe, war ich dann im September beim Race am Rhein. Und ich war total geflasht. Nicht nur, weil es auf Anhieb wirklich gut lief und ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden war. Sondern auch wegen des „warum habe ich eigentlich damals damit aufgehört“-Gefühls 🙂

Was dann letztlich dazu führte, dass ich heute morgen in Münster stand. Und eine wirklich irre Runde gefahren bin. Mit Gegenwind, Seitenwind, Rückenwing, Nebel mit Sichtweiten um die 50 Meter und Spässkes inne backen.

Abschließend gab es dann Verpflegung bei Nutrixxion am Bus. Und hier liegt jetzt mein Formular für Nutrixxion 2017 – ich werde dem Team wohl treu bleiben. 🙂

Jetzt steht erst mal die obligatorische Herbst-Leistungsdiagnostik bei Steffi an.  Darauf folgt dann, was niemand so richtig mag: Das Wintertraining mit viel Rolle. Aber mal gucken: in 2017 möchte ich definitiv mehr Rennrad-Rennen fahren und vielleicht reiße ich mich auch endlich mal zusammen und nehme ab 😉 Denn mal ehrlich: 15 Minuten auf 70 km sollten doch irgendwie zu machen sein 😉

Für das abgelaufene Jahr muss ich aber ein paar Leuten danke sagen:

  • Julia, dafür, dass sie allen Quatsch mit macht, immer dabei ist und auch aufopferungsvoll pflegt, wenn ich mich mal wieder abgelegt habe.
  • Nutrixxion für die Betreuung. Die ist zwar, wie immer, ausbaubar, aber ich habe viel Spaß im Team. Vielen Dank auch für die unzähligen Gele, Flaschen, Getränke. Besondere Grüße an dieser Stelle an Volker, den Chefmotivator 😉
  • Powerbar aus Voerde, die uns als „Heimlieferant“ mit zusätztlichen Riegeln und Muffins versorgt haben 🙂
  • Garmin für die neuen Geräte, die wir im Training und Rennen nutzen dürfen.
  • Chalkr, die uns bei unserem Alternativ- und Wintersport, dem Klettern so tatkräftig unterstützen.
  • ERG 1900 e.V., unsere sportliche „Wahlheimat“. Vor allem für die unzähligen gemeinsamen Trainingsrunden 🙂

 

Urlaubsendrunde mit der ERG

Alles geht einmal zu Ende. Und heute ist es mein Urlaub.

Um so schöner, dass die Jungs und Mädels von der ERG1900 für heute zu einer Runde aufgerufen haben.

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Ausgedacht hat sich die Runde Martin, und sie hatte es durchaus in sich! Angedacht war, vom Lukas am Baldeneysee mal hoch zur Hohensyburg zu fahren und wieder zurück.

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Denn das, was vermutlich alle unterschätzt haben, war das Wetter. Aber wer rechnet denn schon damit, dass die Sonne so (>3°C) auf uns herniederbrennen würde.

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Entsprechend froh waren alle, als wir am Wendepunkt die Flaschen auffüllen konnten. Von da dann noch schnell hoch zum Denkmal…

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Schnell das obligatorische Gruppenfoto…

Foto (c) Rainer
Foto (c) Rainer

… undab nach „Hause“, also wieder zum Baldeneysee.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Runde mit ihren 1500hm gut fahrbar ist. Das man sie an solchen Tagen aber vielleicht nicht über die Mittagszeit fahren sollte 😉 Und das ich Martin dankbar bin, dass er es hat damit gut sein lassen  – wenn wir so auch die 100km-Marke knapp verfehlt haben.

Jetzt bin ich bereit, morgen Arbeiten zu gehen. Ne gelogen, ich würd natürlich morgen wieder fahren wollen. In wirklichkeit bin ich jetzt bereit für einen Dönerteller. Und um es mit Peter Lustig zu sagen:

(Bike-)Urlaub im Paradies

Wenn es für Mountainbiker in Europa sowas wie das Paradies gibt, dann ist es sicherlich die Gegend zwischen Leogang und Saalbach-Hinterglemm.

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Und wir müssen es wissen, denn wir waren für 10 Tage da 🙂

Aber der Reihe nach:

Für den Urlaub dieses Jahr hatten wir uns Saalbach-Hinterglemm ausgesucht, dass wir mal ausprobieren wollten. Ein wenig enttäuscht waren wir ja letztes Jahr von Meran.

In Hinterglemm hatten wir im Hotel Hasenauer ein paar Übernachtungen gebucht.  Das Hasenauer wirbt für sich selbst als „Sport- und Wohlfühlhotel“ und beides ist mit absoluter Sicherheit nicht übertrieben.

In dem familiär geführten Betrieb wird viel Wert darauf gelegt, dass sich die Gäste wohl fühlen. Und das wird vor allem über „Kleinigkeiten“ erreicht: Das Essen ist morgens wie abends einfach super (wir hatten HP gebucht) und die Kräfte die dort arbeiten wissen ab dem zweiten Tag, welche Eigenart welcher Gast hat. Dementsprechend muss man auch nie sagen, welche Zimmernummer man hat oder das man einen Kaffee zum Frühstück möchte.

Daneben gibt es täglich geführte Wandertouren, auf Wunsch Bike-Guides und so weiter und so fort.

Die Zimmer sind auch wirklich angenehm eingerichtet, in unserem Fall zusätzlich mit großem Bad und Balkon. Herrlich. Insgesamt ist das Hotel uneingeschränkt empfehlenswert.

Angekommen stellt sich dann aber die Frage: was machen wir denn jetzt?

Das Problem ist nämlich: man kann so viel machen, dass man gar nicht weiß womit man anfangen möchte 🙂

Wir haben uns für die erste Aktion überlegt, die Milka-Line zu fahren – angeblich auch Hardtail-tauglich. Weil wir ja nun mal nichts anderes mit hatten, als unsere Hardtails 😀

DSCF1287Hier offenbarte sich dann auch gleich ein „Problemchen“: Julias für Marathons im Sauerland getrimmtes Trek hatte nur sehr (sehr) kleine Bremsscheiben. Das geht auf die Dauer in die Hände.

Aber in  Saalbach sollte es doch kein Problem sein, die Bremsscheibe zu wechseln?

Ist es auch nicht: Der Laden gegenüber vom Hotel montierte die neue Bremsscheibe (ohne Aufpreis für die Montage) und schickte uns zum nächsten Laden, wo es den passenden Bremsadapter gab 😀

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Wenn doch nur alles so unkompliziert wäre im Leben 🙂 Kein „Haben wir nicht, kriegen wire nicht“,  sondern überall ein „das kriegen wir schon hin“.  Wer mal ein ganzes Tal erleben will, dass sich auf den Kunden einstellt, der sollte mal versuchen dort ein „unlösbares“ Problem zu haben.

Anyway, mit neuer Bremse wiedser auf den Weg zum Trail!

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Für den nächsten Tag hatten wir uns bei Bike ’n Soul zum XC-Training angemeldet. Inhaltlich war das für uns jetzt eher… nicht so ergiebig. Es hatte aber den interessanten Nebeneffekt, dass wir einige witzige Leute kennen gelernt haben – mit einigen davon haben wir dann auch noch mehrfach was unternommen.

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Nach dem Technik-Training war noch eine gemeinsame Tour geplant, die wir leider absagen mussten. Ich hatte mich mit einem Bekannten verabredet, den Adolari-Klettersteig zu gehen.

DSCF1301Nach den Trockenübungen im Landschaftspark unser erster richtiger Klettersteig. Bei dem Julia leider raus fand, dass das nicht ihr Sport ist. Ganz im Gegensatz zu mir: Ich finde das ausgesprochen cool 🙂

Aber wir waren alle erfolgreich und am Ende gibt es ja eine Zwangs-Belohung bei diesem kurzen, aber schönen Steig:

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Die Rückfahrt sind wir dann mal andersherum angegangen. Dazu muss man wissen, dass man mit dem Rad vom Hotel in 20km am Steig ist. Über den Berg. Mit dem Auto aber sind es 60 – um den Berg herum. Und die Idee war: Wenn man links rum fahren kann … steht man rechts rum im Kuhstau 😀

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Am nächsten Tag sind wir dann noch mal zu Bike ’n Soul und haben eine Tour mit den Leute vom Vortag gefahren. Die war technisch jetzt nicht sonderlich anspruchsvoll, hatte aber schon ein paar Höhenmeter.

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Morgenradfahrt

In Leogang haben wir aber den Lift nach oben genommen 😉

IMG_7955Von Leogang ging es dann noch mal nach Saalbach zurück und dort noch mal die Milka-Line runter. Die übrigens eine schöne Verlängerung des Panorma-Trail ist.

Der nächste Tag führte uns dann zur Bike-Academy von Kurt Exenberger.  Dort hatten wir ein mehrstündiges Individualtraining gebuchgt, für das sich unser Coach Rainer auch ordentlich Zeit nahm.

Dabei fiel allerdings sehr schnell auf, dass Julia deutlich besser ist. Ich habe die Weichei-Variante des Trainings genossen 😉

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Und falls Ihr Euch fragt, was das da auf dem Parkplatz ist:

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Das ist  die Euro-Bike. Bzw. die Eurobike-Mediadays, zu der nur Journalisten Zugang hatten. Und so wurden, während wir Training hatten, rund um uns die Fotos für die Zeitschriften der kommenden Monate geknipst.

Übriges, Training: Gleich zu Anfang haben wir gelernt, dass wir total „oldschool“ sind. Und Julia hat dann im Anschluss ein paar „Videosichtungen“ vorgenommen und festgestellt: So wie Rainer das sagt, fahren heute wirklich die Profis. Kein Wunder, sind doch auch so Größen wie Lakata dort Kunde.

Am Tag danach war mal wieder biken angesagt, diesmal mit den Leuten von Bike ’n Soul – aber ohne Bike ’n Soule. Auf dem Programm. Nachdem inzwischen Juli war und damit alle Lifte liefen, konnten wir auch den Berg direkt hinter dem Hotel in Angriff nehmen. Dor gehen der Hackelberg Trail 1 in den Trail 2 über und der direkt in den Buchegg-Trail übergeht. Etwas über 10 KM mit über 1000 Tiefenmetern.

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Da man ja nicht immer nur Rad fahren kann, musste natürlich Abwechslung her. Für Julia hatte ich mir da schon im Vorfeld etwas ausgedacht und so sind wir zum Flying Fox XXL in Leogang gefahren. Nicht billig, aber war ja Geburtstag 😉MST_4819

Den Geräuschen nach war es allerdings entweder besonders gut – oder besonders grausam, mit weit über 100km/h nur an einem Drahtseil hängend über das Tal zu rasen 😀

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Gemeinsam abgewechselt vom Radfahren haben wir uns dann beim Rafting auf der Salzach, wo wir etliche Stunden (4? 5?) gemeinsam mit unserem Guide vom Raftingcenter Taxenbach doch eine Menge Spaß hatten.

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Der Fluß ist zwar deutlich ruhiger als der Kicking Horse River, aber durch die Länge der Tour wurde es schon ganz schön anstrengend 🙂

Eine Stelle muss leider umgangen werden, weil dort vor einigen Jahren mal eine ganze Bootsladung verunfallt und in der Folge nur noch tot geborgen werden konnte.

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Man darf halt nicht vergessen, dass bei all der Technik die Natur gerne mal am längeren Hebel sitzt. Aber bei uns ging alles gut und es landete nur der im Wasser, der freiwillig rein gesprungen ist 😉

In Saalbach war übrigens während unserer Anwesenheit die European Bowhunter Championchip 2016, eine Veranstaltung zu der mal eben 2000 Bogenschützen aus der ganzen Welt angereist kamen.

MST_4799Und da die Austragungsorte über das ganze Tal verteilt waren, hatte das zwei Folgen: die erste war, dass schon Lifte liefen die eigentlich im Juli erst öffnen. Die zweite Folge war, dass wir quasi überall auch auf Bogenschützen trafen.

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Und so langsam kann unser Urlaub dann auch zum Ende kommen – denn die 10 Tage waren viel zu kurz um all das zu machen, was wir uns vorgenommen hatten.

Doch halt! Eins fehlt noch! Das Kitzsteinhorn!

Denn was wäre ein Besuch in den Alpen, ohne wenigstens mal einen hohen Berg zu erklimmen? Also in dem Fall ohne die zahlreichen Seilbahnen zu nutzen? Eben, nichts.

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Also sind wir am letzten Tag noch hoch auf den Gipfel, wo es uns sogar gelang, so zu tun als wäre das Wetter gar nicht so schlecht:

MST_4895Denn in Wahrheit wechselte die Wetterlage quasi sekündlich zwischen „geht doch“

IMG_8037und „man sieht die Hand vor Augen nicht“:

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Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben ;-)Allerdings  haben die schlauen Österreicher vorgesorgt: Im (!) Gipfel findet man den Eingang zu einem Museums-Stollen:

MST_4880Und in dem Musium erfährt man dann einiges über die Geschichte und die Geologie des Berges auf / in dem man sich gerade herum treibt:

MST_4885Und das alles für 0€ 🙂

Übrigens, am Fuße des Kitzsteinhorn liegt die Sigmund-Thun-Klamm, die auch einen eigenen Besuch wert ist:

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Und wenn man den Weg noch ein wenig ausdehnt, kommt man am Ende der Klamm zu einem der typsischen Wasserkraftwerke…

MST_4854Und wenn man den Damm erklimmt, kann man sogar noch eine Runde um den Stausee drehen…MST_4864

Das war jetzt der Versuch, 10 absolut unglaubliche Tage im Herzen Europas zu beschreiben. Eigentlich kann ich aber nur zusammenfassend sagen: Wer gerne draußen ist, egal ob zum Wandern, Biken oder sonst wie: das Salzburger Land, Saalbach und Umgebnnung haben wahnsinnig viel zu bieten. Und mit der Joker-Card erübrigt sich in den meisten Fällen auch die Angst vor Zusatzkosten.

Und während wir vorher noch über den Slogan Witze gemacht haben, sagen auch wir jetzt:

Saalbach – Home of Lässig!

Eine gemütliche Runde bis dann….IHR HABT DOCH DEN ARSCH AUF!

Achtung, es folgt ein Beitrag der geprägt ist, von einer ziemlichen Wut. Auf Autofahrer und Motorradfahrer. Aber lest selbst.

Vorab:

Ich halte mich für einen sehr routinierten Autofahrer, weil ich in manchen Jahren mehr KM auf den Straßen war, als andere in ihrem Leben. Das Gleiche gilt für das Radfahren. Das bedeutet nicht, dass ich keine Unfälle baue und schon gar nicht, dass ich mich auch mal versehentlich daneben benehme. Das bedeutet aber, dass ich lieber ein paar Minuten hinter anderen bleibe, als um jeden Preis an ihnen vorbei zu ziehen.

Zum „guten Autofahrer“ macht mich aber vor allem auch, dass ich regelmäßig Fahr- und Sicherheitstrainings besuchen (muss/darf), die mich eins gelehrt haben: Egal wie gut Du im Grenzbereich bist: Wenn Du den verläßt, hast Du ein Problem.

Kommen wir zu gestern.

IMG_7719Gestern war ich froh und glücklich, mit Freunden von der ERG eine entspannte Grundlagenrunde ins Bergische Land unternehmen zu dürfen. Eine, wie sich heraus stellen sollte, völlig falsche Entscheidung.  Also nicht grundsätzlich wegen der Tour an sich. Sondern wegen der Arschlöcher auf der Straße.

IMG_7718Wir sind durch eine wirklich schöne Gegend gerollt und haben sowohl die Aussicht, als auch das tolle Wetter wirklich genossen.

Das Tempo war eher gemäßigt und die Stimmung gut. Naja, zumindest am Anfang.

Bis uns klar wurde, dass die Kombination von Feiertag und Sonne wohl bei vielen zu einem Kurzschluss im Hirn führt.

IMG_7717Denn auf unserer Tour über Hügel und durch Täler wurden wir Zeugen von Verhalten, dass absolut nicht mehr zu erklären oder gar gut zu heißen ist:

Nehmen wir zum Beispiel mal den jungen Mann, der uns in einer langgezogenen Linkskurve (unsere Sicht) entgegenkam. Viel zu schnell und offensichtlich bei dem Versuch, seinen Skoda Kleinwagen durch die Kurve driften zu lassen.

Mal völlig abgesehen von dem an sich schon dummen Unterfangen: Hat dieses Arschloch eigentlich eine Ahnung wie man sich als Radfahrer fühlt, wenn von der Gegenspur ein Auto mit völlig unangemessener Geschwindigkeit auf quietschenden Reifen in die eigene Spur driftet?

Selten wünsche ich Menschen böses. Ihn hätte ich aber am Kurvenausgang gerne im Baum landen sehen.

Oder nehmen wir den völlig irren VW-Kleinstwagenfahrer, der so eng überholte, dass ich ohne Armausstrecken sein Auto hätte anfassen können. Hat dieser Penner eigentlich eine Ahnung wie wenig Luft zwischen Leben und Tod eines Radfahrers in einer solchen Situation ist?

Oder nehmen wir den vermutlich unter Drogeneinfluss stehenden Mercedes-Oberklassefahrer, der nicht hinnehmen wollte, dass ein anderes Fahrzeug regelkonform mit dem Überholen unseres Verbunds wartet bis die Straße frei ist? Und versucht zu überholen, während der Wagen vor ihm versucht zu überholen? Stellt Euch das mal eben vor: 2 normale Fahrspuren, rechts eine Gruppe von 10 Radlern, daneben ein Auto das überholt und daneben das Arschloch im Mercedes, dass auf einer nicht existierenden dritten Spur überholen will?

Oder schauen wir uns mal das Pärchen im MX5 an. Die uns erst im Kreisverkehr die Vorfahrt nehmen, dann an der Ampel wild hupen, weil sie von der Straßenverkehrsordnung keine Ahnung haben und dann noch meinen ausfallend werden zu müssen.

Das sind nur ein paar Beispiele die Autofahrer betreffen.

Kommen wir jetzt zu den Motorradfahrern.

JA SEID IHR DENN VÖLLIG BESCHEUERT?

Mal abgesehen davon, dass viele Motorradfahrer die Landstraßen mit dem Nürburgring zu verwechseln scheinen, sind wir gestern auf vielleicht 60km im Bergischen Land an 6(!) Unfällen vorbei gekommen, deren Teilnehmer sicherlich nicht mehr in dieser Saison (einige nie wieder) auf dem Bock sitzen:

Da war der Vollhonk der in eine Verkehrsinsel gebrettert ist. Fast noch unverständlicher als die Supernase, die vor ein Verkehrsschild bretterte. Dann war der noch der Typ, der sich auf einer geraden(!) Straße bei einem Überholmanöver verschätzte – Straßensperre inklusive.

Schließlich war da auch noch der Loser des Tages, der auf einer kurvigen Straße im 90°-Winkel in einen Touareg knallte. Ich sag mal so: Dem Touareg hat das sichtbar weniger ausgemacht, als dem Weichziel Motorradfahrer.

Und grundsätzlich in einem Tempo unterwegs, dass nicht mehr nur fahrlässig ist.

Folgende Fragen stelle ich mir ernsthaft:

  1. Habt Ihr berittenen und befahrenen Vollidioten keine Familie, zu der Ihr Gesund zurück möchtet?
  2. Seid Ihr wirklich so hirnlos, dass Ihr schwere Verletzungen, ja sogar den Tod von anderen und Euch „ins Risiko einkalkuliert“?
  3. Rafft Ihr nicht, wie gefährlich Ihr seid?

Nach gestern kann ich verstehen, warum so viele Menschen Angst davor haben, mit dem Rad zu fahren. Und ich überlege ernsthaft, gegen den einen oder anderen heute noch Strafantrag zu stellen. bei 9 zusätzlichen Augenzeugen brauche ich dafür auch keine Videoaufzeichnung.

IMG_7716Kommen wir zurück zur Tour:

Nach einer angenehm erfrischenden Pause in einem Biergarten in Wipperfürth sind wir dann zurück nach Essen geradelt. Und ich muss sagen, dass – abgesehen von dem geschilderten Verhalten andere Verkehrsteilnehmer – es eine wirklich schöne Runde mit tollen Radfahrern gewesen ist.

Hoffentlich ist das Wetter am Wochenende schön genug für eine weitere Tour. Und hoffentlich liest der eine oder andere motorisierte Verkehrsteilnehmer das hier mal und schaltet zukünftig mit der Zündung nicht das Hirn aus.

Denn wir passen locker alle gemeinsam auf die Straßen, wenn wir ein klein wenig Acht auf alle anderen um uns herum geben.

So. Jetzt geht es mir besser.

 

Vom Kopf und Körper – Update

Mitte April hatte ich mal kritisch meinen Trainingsstand hinterfragt – und obwohl ich nicht zufrieden war, war ich sicher einen Aufwärtstrend zu spüren.

Jetzt sind wir einen guten Monat weiter. Das erste Rennen ist gefahren, der erste 200km Marathon und heute eine Grundlagenrunde die „mal eben“ 1850 hm hatte – doch zu der morgen mehr.

Tatsächlich fühle ich mich im Moment sau wohl auf dem Bike, trotz einiger KG zu viel. Und dieses „ich fühle mich fit“ kann ich dank Strava auch mit Inhalt füllen. Denn aktuell sieht meine Leistungskurve dort so aus:

trainingHier noch mal der direkte Vergleich bis Mitte April:

fittness

Ruhr Around Challenge – 200km ohne Training? Kann man machen. Ist dann halt speziell.

Ich hatte mal mit der Idee geliebäugelt, die „Ruhr 2 Northsea Challenge“ zu fahren – und die Idee dann irgendwie wieder verworfen. U. a. weil ich schon seit gefühlt 100 Jahren nicht mehr so lange auf dem Bike saß.

Am Freitag erreichte mich dann die Nachricht, dass ein Kollege aus dem ERG leider nicht bei der Vorbereitungstour „Around Ruhr Challenge“ starten kann. 200km. Und da ich noch nie zu den klügsten gehört habe, habe ich das Ticket übernommen.

Und so trafen sich dann am Sonntag morgen 80 Fahrer und Fahrerinnen aller möglichen Altersklassen mit Rädern aller Arten in Duisburg am MSV-Stadion und starteten um 7 Uhr den Rundkurs.

(Auf Strava)

Schnell war klar, dass es defintiv eine Runde ist wie ausgeschrieben werden würde: Durschnitt 18km/h und 2h Pause waren die Richtschnurr. Dazu hatte ich allerdings keinen Bock und das aus einem ganz einfachen Grund: Ab Nachmittag / frühem Abend sollte es ordentlich gießen.

Also nach vorne, wo wir dann relativ schnell eine Führungsruppe von 2 Rennrädern, einem Triathleten und einem Crosser waren. Und uns schon nach wenigen KM sehr weit abgesetzt hatten.

Am Baldeneysee hätte der erste Verpflegungspunkt sein sollen. Als wir ankamen, war da nur leider niemand. Und um die Spannung vorweg zu nehmen: Mit Ausnahme einer „Notstation“ in Dortmund war keine einzige Verpflegungsstation besetzt, als wir durch kamen. Man hatte einfach nicht damit gerechnet, dass es Leute gibt die ohne die geplanten Mahlzeigen (Frühstück, Mittag und Kaffee & Kuchen) durchfahren würden!

Foto (c) TPI
Foto (c) TPI

Die ersten 60km liefen auch völlig ereignislos.

Wir konnten ein gutes Durchschnittstempo halten und kamen relativ schnell am Kemmnader See an. Hier zerfiel unsere Gruppe dann leider spontan, weil 3 aus ihr zum Frühstück anhielten – das offensichtlich gerade erst aufgebaut werden sollte. Tobias, der Triathlet und ich sind dann zu zweit weiter gefahren.

IMG_7694Um uns kurz darauf am falschen Ort zu wähnen.

Denn plötzlich standen wir vor einer Fähre. Der GPS-Track war sich einig: Dort müssen wir rüber. Leider stand das nicht in der Ausschreibung und da die Fähre nur „Bezahlt was ihr wollt“ als Motto habt, man aber kein Geldwechseln kann und wir beide nur Scheine hatten, sind wir „schwarz gefahren“. Mit Genehmigung des Fährmanns. Den ich übrigens gefragt habe, ob schon andere mit Startnummern vorbei gekommen wären. Um mich dann von Tobias belehren zu lassen, dass wir ja die ersten wären 😉

IMG_7695Landschaftlich waren wir natürlich schwer angetan.

Von den „Radwegen“ leider nicht, denn nach der Fähre fing es mit Schotterpisten an.  In der Beschreibung auf der Website hieß es:

 Gefahren wird beinahe ausschließlich auf Radwegen oder kleinen Straßen.

Leider vergessen wurde der Hinweis, dass die Strecke für Rennräder eigentlich gar nicht geht. Crosser, MTB, Tourenrad, alles okay. Aber für Rennräder…. übelst. Insbesondere im zweiten Teil, wenn es über einige (von diversen CTF(!) bekannten) Kanal-„Rad“-Wege ging. Um es vorweg zu nehmen: Nicht nur dürfen jetzt die Laufräder zentriert werden, es hat uns auch ordentlich Zeit gekostet 🙁

IMG_7696Das es schließlich sogar durch den Wald ging, ist da fast keine Erwähnung mehr wert. Vor allem nicht, wenn der Depp mit dem GPS (ich) nicht aufpasst und falsch abbiegt. Die grobe Richtung stimmte zwar, aber Treppen auf dem Jakobsweg waren nun doch nicht das, was wir erwartet hatten. Den Triathleten freut es vermutlich mal laufen zu können – den faulen Sack nicht.

IMG_7699Der Wald war aber nicht die einzige Überraschung.

Eine weitere war, dass wir durch(!) ein Volksfest mussten. Wer da bei der Genehmigung der Strecke gepennt hat, ist ja egal – aber für die hinter uns dürfte das auch eine unangenehme Überraschung gewesen sein.

IMG-20160522-WA0038_resizedNachdem an dem Verpflegungspunkt „Mittagspause“ niemand war, sind wir auch dort einfach weiter. Gott sei Dank gab es noch eine Trinkhalle für Apfeschorle 🙂

An dem letzten „Verpflegungspunkt“ sollte es Kaffee und Kuchen geben und wir haben sogar jemanden gefunden, der aufschließen konnte. Kuchen haben wir nicht gegessen, aber wir konnten noch zwei Bananen erbetteln, die eine wichtige Alternative zu den Gels und Riegeln waren. So „gestärkt“ ging es dann in den „Endspurt“.

IMG_7704Nach einer Fahrzeit von Netto 7 Stunden und 50 Minuten waren wir dann am Seehaus an der Wedau. Ich sag mal: Mit nur Asphalt wären wir mindestens 30 Minuten schneller gewesen.

Dummerweise war man auch am Seehaus nicht auf uns vorbereitet. Das Buffet war (logisch) noch nicht fertig und man half uns zumindest mit Pizza und alkoholfreiem Bier aus dem tiefsten Loch heraus.

Tobias ist dann gefahren und ich habe noch auf ein paar eintreffende Mitfahrer gewartet. „Leider“ hat Julia mich jedoch um 18 Uhr abgeholt. In der Zeit von irgendwie 16 bis 16:30 (weiss nicht genau wann wir da waren) und 18 Uhr fing es dann an so richtig zu schiffen – nur Rafahrer sah ich keinen mehr 🙁

Bin dann ins Auto gekrabbelt und nach Hause gefahren, mit der Hoffnung das alle anderen Fahrer/-innen auch gut ankommen. Auf Strava konnte man allerdings den einen oder anderen Abbruch sehen.

Für das „Chaos“ bei der Organisation möchte in an dieser Stelle dem Veranstalter keinen Vorwurf machen. Das wir so geheizt sind, war ja unser eigener Wunsch und das wir damit den Zeitplan – und vor allem den Ressourceneinsatz sprengen – kann man ihm nicht anlasten.

Beschwert habe ich mich aber über die Formulierung zur Strecke:

Die ziemlich genau 200 Kilometer lange Strecke ist fast vollständig asphaltiert und damit für quasi jedes Rad geeignet.

Denn die war defintiv nicht für Rennräder geeignet. Ich habe angeregt, dass zu ändern. Man hat mir aber versichert, dass die 300km-Tour nach ähnlicher Kritik im letzten Jahr inzwischen 100% Rennradtauglich ist.

An der Stelle muss ich übrigens noch mal kurz ein Loblied auf „Bergetappe“ in Essen singen:

Ich lasse ja meine Bikes dort fitten und kann nach gestern sagen, dass auch 8h Fahrt nicht zu Schwielen oder gar Schmerzen führen. Keine wunde Stelle, kein schmerzender Rücken oder einschlafende Hände. Insbesondere vor dem Hintergrund der Schlaglochpisten gestern muss ich sagen, dass jeder € den man in ein perfektes Sitzen investiert, ein gut investierter Euro ist!

Und zum Schluss noch mal vielen Dank an Tobias für die guten Tipps und die Motivation auf der langen Strecke! Alleine wäre mein Schnitt deutlich niedriger gewesen und zu zweit über den RS1 zu düsen ist schon ziemlich genial 🙂

 

Eigentlich

Eigentlich bin ich, trotz der paar (vielen) Kilo die ich zu viel mit mir rum schleppe, ja nicht ganz unsportlich. Eigentlich bin ich auch niemand der sonderlich Probleme mit Muskelkater und so einem Quatsch hat. Eigentlich.

IMG_7604Heute morgen war das Wetter richtig geil und ich habe mich gefreut, mit Freunden mal wiedser im Landschaftspark Duisburg klettern zu gehen.

Wieder erwarten waren heute auch nicht alle Leute bei irgendwelchen 1. Mai-Kundgebungen, sondern hatten den gleichen Gedanken wie wir:

Raus in die Sonne!

IMG_7605Das führte natürlich dazu, dass – kaum war ich da – wir auch schon in den Seilen hingen und über die Tritte hangelten.

Und dabei das Glück hatten, genau die Lücke zwischen zwei größeren Gruppen zu erwischen.

Leider war meine Form heute echt Scheisse und ich musste wirklich um jeden Meter kämpfen, sobald die Schwierigkeit über B lag. Aber das hat man ja mal. Dafür entschädigte natürlich das Wetter und gute Laune hatte ich sowieso.

IMG_7607Wir haben uns dann ein ruhiges Eckchen gesucht und noch ein bisschen Abseilen geübt.

Das war auch das erste Mal, dass ich das neue Seil, das Julia mir geschenkt hat, ausprobieren konnte.

Und ich muss zugeben, am Seil runter zu rutschen relativiert die Strapazen von vorher doch erheblich.

DSC_0001Direkt im Anschluss haben wir noch mit dem Aufstieg am Seil experimentiert und dabei eine sehr schöne Technik entwickelt, mit der man entspannt am Seil hoch kommt. Prima Sache das.

Während dessen schlug Julia vor, mit einem Freund aus Voerde noch eine Runde Rad zu fahren. Eine entspannte GA1-Runde. Der Freund von uns bestand darauf, weil er schon länger nicht  trainiert hatte – uns sollte das Recht sein.

Dummerweise nur wollte er dann irgendwie zeigen, dass er „mit uns mithalten“ kann und so wurde aus einer entspannten Runde eine, die zwischendurch ganz und gar nicht entspannt war – viele Tempowechsel und sehr viel Gegenwind inklusige.

_Lockere_Runde_haben_se_gesagt_

Und jetzt sitze ich zu Hause und bin froh das ich noch tippen kann. Ich habe schon jetzt einen unglaublichen Muskelkater in den Oberarmen und Oberschenkeln. Und eine ganz leise Ahnung, dass ich morgen auf dem Weg mit dem Rad zur Arbeit sehr leiden werde.

Aua.

Aber: Das war es wert. Mit guten Freunden in der Sonne Sport treiben zu können, ist echt was wert.

Race Heavy – Training mit der ERG 1900 e. V.

Nachdem wir vor einiger Zeit schon das Training „Race Relaxed“ ausprobieren konnten, war heute mal ein Testlauf für „Race Heavy“ angesagt.

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Und was soll ich sagen? So heavy war es gar nicht. Es war eher schon entspannend, was aber auch an der überaus coolen Gruppe gelegen haben könnte, mit der ich unterwegs sein konnte 🙂

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Plus, das Wetter war einfach mal so richtig gut 🙂

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Gerüchteweise könnte es passieren, dass ich da jetzt öfter mit fahre 🙂 Allerdings nur unter der Bedingung, dass es dann auch jedes mal so einen geilen Sonnenuntergang gibt, wie heute 🙂

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