Archiv der Kategorie: Marathon

24h von Duisburg 2017

Dieses Jahr sind wir in Duisburg nur zu Gast gewesen. Aber am Sonntag ergab sich die Möglichkeit, die letzte Stunde am Mote Schlacko zu fotografieren.

Und was für eine wahnsinns Stimmung da herrschte! Bin immer noch ganz hin und weg und so sehr ich die 24h von Duisburg auch hasse, ich wäre gerne dabei gewesen. Also als Fahrer 😀

Hier mal ein kurzes Stimmungs-Video:

Und hier die Fotos:

UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Noch besserer Blick aufs Spektakel

Die WM 2020 in Albstadt wirft ihre Schatten voraus. Mit Blick auf die Weltmeisterschaften in drei Jahren wird die Strecke des UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt schon jetzt weiterentwickelt. Zur fünften Auflage des Cross-Country-Weltcups vom 26. bis 28. Mai kommen bereits bedeutende Änderungen zum Tragen, auch wenn das Wetter-Chaos der vergangenen Wochen für Verzögerungen gesorgt hat.  Tickets sind im Vorverkauf erhältlich. 

 

Es gibt Neues, sowohl für die Fahrer als auch für die Zuschauer.  Die wichtigste Änderung betrifft den ersten Teil des vier Kilometer langen Kurses. Das Bullentäle wurde ja schon vorher als „Hexenkessel“ beschrieben, doch 2017  bekommen die Zuschauer noch eine Ecke mehr geboten. Vom bisherigen „Red Bull Climb“, eine Bergauf-Passage, in der zwischen zwei Strecken-Varianten gewählt werden kann, verschwinden die Weltcup-Biker jetzt nicht mehr auf dem Schotterweg hinter Bäumen , sondern fahren nach rund 30 Metern wieder rechts über einen Felsen hinab und dann über einen neuen Trail (in Fahrtrichtung), der als „Shimano Climb“ den Hang entlang führt und in Serpentinen mündet. An deren Ende biegen die Biker schließlich in den Schotterweg ein und fahren wie bisher im Bogen zum „Mitas Devil’s Corner“.

Damit wird der breite Weg einerseits für die Zuschauer zugänglich und im Bullentäle gewissermaßen zu einem Oberrang mit hervorragendem Blick auf das Spektakel, das sich unterhalb davon abspielt. Dort wird dann auch die große Videowall platziert.

Eine zweite Änderung erkennt man nach dem „Mitas Devils Corner“. Dort geht es für die Fahrer jetzt rechts vom bisherigen breiten Weg in Stufen nach oben, bevor die Linie links runter führt in Richtung „Albstadt Drop“.

Markus Ringle von der SKYDER TRACK COMPANY LIMITED: „Das hat keinen streckenphilosophischen Grund, sondern bietet mehr Komfort für die Zuschauer.“

 

Kleiner Rock Garden als Eye-Catcher

Für die Zuschauer ist auch die zweite große Maßnahme gedacht.   Die Quer-Verbindung vom Talkessel zur zweiten Kletterpassage, dem „Gonso Uphill“ und auch zum anschließenden „Mazda Slalom“ wurde ausgebaut. Somit lässt es sich für die Beobachter einfach vom einen Brennpunkt zum anderen wechseln. In den Downhill haben die Streckenbauer einen „Rock Garden“ eingebaut, der für die Zuschauer dort noch mal ein Eye-Catcher ist, bevor man in Richtung „Voba Albstadt Deep Hole“ nach unten spaziert. Auch dieser Zuschauer-Pfad ist neu und lässt jetzt ein Streckenteil bequem erleben, das bisher ein wenig unterbelichtet war.  

Tickets für den Event gibt es im Vorverkauf auf reservix.de

Nutrixxion® wird Partner beim Schleck Gran Fondo in Luxemburg

Nutrixxion wird offizieller Ernährungspartner des Schleck Gran Fondo, der vom ehemaligen Tour-de-France-Fahrer Frank Schleck veranstaltet und persönlich betreut wird. Das „Schleck Gran Fondo“ startet am 20. Mai mit Start und Ziel in Bad Mondorf im Großherzogtum Luxemburg.

Der Begriff Gran Fondo genießt im Radsport einen exzellenten Ruf. Und in der „UCI Granfondo World Cup Serie“ sind sozusagen die besten und schönsten Jedermannrennen der Welt vertreten. Krönender Abschluß dieser internationalen Rennserie ist die Jedermann WM Ende August in Frankreich.

„Die Nutrixxion-Produkte passen ausgezeichnet zu unserer Veranstaltung. Auf den anspruchsvollen Strecken über 89 Kilometer mit 1400 Höhenmetern oder 162 Kilometer und 2400 Höhenmetern brauchen die Fahrer bis zum Schluss Energie. Und wer Luxemburg kennt, der weiß, dass die Topografie nicht einfach ist“, erklärt der Tour-de-France-Dritte von 2011 und Tour-de-Suisse-Sieger von 2010, warum er in puncto Ernährung auf Nutrixxion setzt. Er kenne die Qualität und schätze die zahlreichen Geschmacksrichtungen der Nutrixxion-Produkte, so Schleck. Zumal Nutrixxion in Luxemburg quasi ein Begriff in Sachen Sporternährung ist. Die MTB-Rundfahrt Mill-Man-Trail durch das sogenannte Mullerthal setzt ebenso auf Nutrixxion wie das luxemburgischer Pro-Team Leopard.

Und was bei den Profis bestens ankommt, dürfen jetzt auch die Jedermänner probieren. Landschaftlicher Höhepunkt sind dabei die Strecken entlang der Mosel und durch das Mullerthal. „Wir sind natürlich schon stolz darauf, dass wir als Ernährungspartner Teil eines solch hochklassigen Jedermannrennens sind“, freute sich Nutrixxion-Gründer Mark Claußmeyer auf die Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Nationalhelden Frank Schleck.

Weitere Infos finden Sie auch: www.schleckgranfondo.com

20 Jahre Ziener BIKE Festival Willingen – ein mit Höhepunkten gespicktes Programm zum runden Jubiläum

Vom 19. bis 21. Mai 2017 findet das Ziener BIKE Festival Willingen bereits zum 20. Mal statt. Was vor zwei Dekaden dank einer strammen Pionierleistung begann, ist mittlerweile nicht nur eines der größten MTB-Spektakel in Europa, sondern auch dank seiner sportlichen Side-Events nicht mehr aus dem Radsport-Kalender wegzudenken. Zumal das Festival im waldeckischen Upland auch zu seinem runden Jubiläum wieder neue Maßstäbe setzt.

Denn erstmals in der langen Geschichte der deutschlandweit einzigartigen Outdoormesse findet mit dem Warsteiner Sauerland-Giro auch ein Rennen für die dünnbereiften Radsportler statt.

„Das Willinger BIKE Festival wird im Bereich Rennrad um attraktive Inhalte erweitert. Letztes Jahr gab es bereits ein Gravel-Rennen“, so Volker Schröder (das komplette Interview ist hier zu lesen).

Das Willinger Original, das seit dem Startschuss 1998 federführend mit der Entwicklung des Events betraut war und sich in diesem Zeitraum den Spitznamen „Bike-Papst“ redlich verdiente, erklärt weiter:

„Den klassischen Radrennsport nehmen wir mit dem Giro auf, bei dem eine 30 km lange Runde mit rund 500 Höhenmetern entweder zwei-, drei- oder viermal absolviert wird. Alles in allem kann sich damit das Jubiläumsprogramm mit dem Rocky Mountain BIKE Marathon, der Deutschen Enduro MTB Meisterschaft, der SCOTT Junior Trophy, dem CAMELBAK Pump Battle sowie dem Downhill-Rennen sehen lassen. Es ist ein mit Höhepunkten gespicktes Festival-Programm.“

Hinzu kommt mit der Bosch eMTB Challenge supported by Trek ein für Willingen ebenfalls neues Rennformat, das vor wenigen Wochen bei der Saisoneröffnung durch das Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by FSA am Gardasee eine erfolgreiche Premiere gefeiert hat und damit das Sportprogramm noch breiter fächert.

Das war nicht immer so umfangreich, wie sich Schröder erinnert: „Bei der Premiere gab es ein Cross Country-Rennen, das später durch den Marathon ersetzt wurde.“

Wichtiger Bestandteil für die Entwicklung des Festivals allgemein war aber schon immer die Ettelsberg Seilbahn, damals noch Sessellift, heute moderne Kabinenbahn.

„Die Fahrer stürzten sich mit den nur mit einer Federgabel ausgestatteten Bikes den mit Flatterband abgesperrten Weg am Willinger Hausberg hinunter. Das ist für mich unvergesslich, eine neue Ära, das Freeriden, war geboren,“ so der Insider der lokalen Mountainbike-Szene.

Später folgten dann fest installierte Strecken, ein Konzept, das viele Regionen erfolgreich übernommen haben. Zwei Tripple-Weltcups mit Cross Country, Four Cross und Downhill brachten Willingen und der weiteren Umgebung weltweites Interesse ein; der Ausbau der Strecken vor Ort sorgte für den Anschub des Bike-Tourismus und die Weiterentwicklung des BIKE Festivals.

Neben der großen sportlichen Event-Vielfalt, stehen über das Wochenende hinweg aber auch Produktneuheiten und Weiterentwicklungen im Fokus, die auf dem Messeareal auf dem Parkplatz der Ettelsbergbahn vorgestellt und getestet werden können.

Rund 150 Aussteller sind auf den Ansturm von mehr als 35.000 erwarteten Besucher gut vorbereitet. Weitere Informationen zum Festival stehen online zur Verfügung.

Internationale Elite kämpft beim Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by FSA um Marathon-Sieg

Riva del Garda, 27. April 2017 – Auch im 24ten Jahr seines Bestehens hat das Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by FSA nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt und lockt einige der besten Mountainbiker an den Gardasee, wo die Szene traditionell ihren europäischen Saisonauftakt zelebriert. Beim Rocky Mountain BIKE Marathon gehen nicht nur mehrere Tausend Amateure an den Start, sondern auch einige der besten internationalen Profis.

Angeführt wird das Feld von Urs Huber (SUI). Der Team Bulls-Profi aus der Schweiz hat es in den letzten vier Jahren jedes Mal in die Top-3 der Ronda Extrema, der anspruchsvollsten von vier Renndistanzen, geschafft und peilt am Samstag, 29. April, ab 7:30 Uhr seinen dritten Sieg seit 2014 an. 

Allerdings ist der Titelverteidiger, der im Vorjahr die 93,93 km und 3.813 Höhenmeter in beeindruckenden 4:17.03,3 Stunden absolvierte und insgesamt vier mal in Riva zuoberst auf dem Treppchen stand, nicht der alleinige Favorit auf den Sieg. 

Mit Hermann Pernsteiner (AUT) will der letztjährige Dritte und Fünfte von 2015 an seine starken Performances anknüpfen. 

Der Österreicher ist einer von vier Athleten des durch die Bank gut besetzten Team Centurion Vaude, der voll auf Angriff gehen wird. Auch Jochen Käß (GER), Markus Kaufmann (GER) und Daniel Geismayr (AUT), der nicht nur 2010 am Gardasee als Erster die Ziellinie überqueren konnte, sondern gemeinsam mit Pernsteiner auch bei der letztjährigen BIKE Transalp triumphiert hat, haben sich viel vorgenommen. 

Ein weiteres ganz heißes Eisen hat Topeak Ergon im Feuer. Alban Lakata (AUT), 2012 und 2013 bereits siegreich, will kommenden Samstag ebenfalls ganz oben stehen.

Reichlich Erfahrung werfen darüber hinaus Vorzeigeprofi Karl Platt (GER) vom Team Bulls sowie Uwe Hochenwarter (AUT) vom Craft Rocky Mountain Factory Team, 2016 immerhin guter Sechster sowie der mehrfache dänische Champion Sören Nissen vom Racing Team Stevens-LAUF im Kampf um den Gesamtsieg in die Waagschale.

Weitere Informationen zum Festival-Programm, Hinweise zu Unterkünften und Anmeldeformulare für die unterschiedlichen Events stehen unter riva.bike-festival.de zur Verfügung.

15. UCI Mountainbike Marathon-Weltmeisterschaften

Studiert an der Uni und den Kurs:

Titelverteidigerin Jolanda Neff

 

Jolanda Neff wird bei den UCI Mountainbike Marathon-Weltmeisterschaften am 25. Juli in Singen als Titelverteidigerin an den Start gehen. Die Schweizerin vom Kross Racing Team lebt auf der anderen Seite des Bodensees und ist mit ihren erst 24 Jahren bereits eine bestimmende Figur ihres Sports. Mit dem Hegau Bike-Marathon hat sie vor zwei Jahren schon Bekanntschaft gemacht, als sie bei der EM knapp geschlagen Silber gewann.  

 Marathon, das ist für Jolanda Neff gewissermaßen ein Neben-Schauplatz.  Sie tummelt sich vor allem in der olympischen Cross-Country-Disziplin. Allzu viele Langstrecken-Rennen hat sie deshalb auch noch nicht bestritten. Wenn, dann allerdings sehr erfolgreich, wie nicht nur der WM-Titel im französischen Laissac belegt.

Vor einem Jahr war sie die Glückliche, nachdem die Dänin Annika Langvad Pech mit einem Defekt hatte. Vor zwei Jahren bei den Europameisterschaften in Singen war sie die Verliererin eines heißen Duells mit Sabine Spitz.

„Damals bin ich ja am Tag zuvor noch das Cross-Country-Rennen in Solothurn gefahren und dann in Singen“, blickt Neff zurück und schmunzelt. „Ich habe sicherlich was draus gelernt, vor allem über die Strecke.“

 Die WM: 2017 ihr erster Marathon

Worauf sie augenzwinkernd anspielt ist der letzte Kilometer, wo ihr Sabine Spitz durch Streckenkenntnis ein Schnippchen geschlagen und den Titel gewonnen hat.

„Ich freue mich darauf, das Rennen noch mal zu fahren. Es ist auf jeden Fall jetzt schon geplant und nicht so ad hoc wie vor zwei Jahren. Es wird aber wohl der erste Marathon sein, den ich dieses Jahr bestreite. Voriges Jahr bin ich ja vor der WM noch den Marathon in Riva gefahren“, sagt Jolanda Neff zu ihren Plänen.

Die fahrtechnisch enorm versierte Cross-Country-Europameisterin kann auf dem Kurs im Hegau ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet weniger ausspielen. Beim Hegau Bike-Marathon kommt es neben konditionellen Ansprüchen auch auf taktisches Verhalten an. Aber da kann Jolanda Neff auch mitreden. In den vergangenen beiden Jahren hat sie etliche Straßenrennen auf höchstem Niveau bestritten, die Tour de Pologne gewonnen und war für die Schweiz auch im olympischen Straßenrennen am Start (8.).

Von der anderen Seite des Sees

„Die Strecke ist auf jeden Fall ganz, ganz anders als die vom vorigen Jahr in Frankreich. Aber ich finde es cool, dass ich sie bereits kenne. Es wird sicher ein ganz anderes Rennen werden. Jedes Bike-Rennen ist anders, aber es ist auch ein Mountainbike-Rennen und ich hoffe die Stärkste wird gewinnen“,  meint Neff, die aus Thal im Kanton St. Gallen kommt, 2,5 Kilometer Luftlinie vom Bodensee entfernt.  Nur eine gute Autostunde von Singen entfernt, das am anderen Ende des Sees liegt.

Im vergangenen Herbst hat sie begonnen in Zürich im Hauptfach Geschichte und in den Nebenfächern Englisch und Französisch zu studieren. Das zeigt, dass sie trotz allen sportlichen Ehrgeizes über den Tellerrand hinaus denkt.  Allerdings hat sie das auch die eine oder andere Trainingsstunde gekostet und so dauert es dieses Jahr etwas länger bis sie in Top-Form ist.  Das erklärt auch die von ihr ungewohnten Resultate von Montichiari und Bad Säckingen, wo sie vor kurzem nur Achte und Zehnte wurde. Ende Juni, zum Zeitpunkt der Marathon-WM sollte sie den Rückstand aber wieder aufgeholt haben.  

 In der Schweiz ist Jolanda Neff zu einer Medien-Figur geworden, die auch im Boulevard auftaucht. Mit zwei Weltcup-Gesamtsiegen und acht Einzel-Siegen ist sie schon jetzt die erfolgreichste Eidgenossin im MTB-Weltcup. Bei den olympischen Spielen gehörte sie zu den Favoritinnen, doch am Ende stand da nur Rang sechs in den Büchern. Ein Trainingssturz, eine Rippenprellung und daraus folgend Rückenprobleme bremsten sie aus.    

Im Rampenlicht? Ja, aber lieber auf dem Bike und im Regenbogen-Trikot

Doch die mediale Aufmerksamkeit ist da. Ihr zum Teil spektakulärer Fahrstil, ihr lockiger, wallender Blondschopf, das sichere Auftreten und eine reflektierte Rede-Gewandtheit spielen ihr da in die Karten.

„Jolanda tritt in die Pedale, sie ist eine Femme Fatale“, dichtete Sänger Herbert Grönemeyer bei den Swiss Sports Awards 2015 spontan und etwas holprig.  

Sie selbst liebt allerdings den Staub und den Dreck mehr als das Parkett.

„Von mir aus könnte man alle diese Termine streichen. Ich finde, wir Sportler gehören aufs Rad und sind keine Schauspieler.“  Das Interesse sei ja aber schon nachvollziehbar. „Wenn ich dann schon da bin, dann versuche ich das Beste draus zu machen. Man trifft ja auch auf coole Leute und so versuche ich mit Freude hinzugehen“, hat sie das an anderer Stelle schon mal eingeordnet. 

Im Rampenlicht einer Weltmeisterschaft, auf einer Siegerehrungs-Bühne steht sie allerdings lieber. Am besten auch am 25. Juni am Singener Rathaus. Ganz oben, mit dem Regenbogen-Jersey über den Schultern. 

Kurzporträt Jolanda Neff

  • Geb.: 5. Januar 1993
  • Wohnort: Zürich und Thal (SG)
  • Seit 2016: Studium der Geschichte in Zürich
  • Trainer: Vater Markus Neff

Wichtigste Erfolge:

  • Marathon: Weltmeisterin 2016,  Vize-Europameisterin 2015,
  • Cross-Country: U23-Weltmeisterin 2012, 2013, 2014,
  • 2x Weltcup-Gesamtsiegerin 2014, 2015, Europameisterin 2015, 2016,
  • Weltranglisten-Erste am Ende der Jahre 2014 bis 2016

 Auf hegau-bike-marathon.de findet man alle weiteren Informationen zum Hegau Bike-Marathon 2017

UCI Mountain Bike Weltcup presented by Shimano: Selber Biken und Weltcup-Atmosphäre schnuppern

Die Gonso Albstadt MTB Classic, welche im Rahmen des UCI Mountain Bike Weltcup presented by Shimano in Albstadt stattfinden, haben das Anmeldeportal geöffnet. Der beliebte Kurz-Marathon findet am 27. Mai statt und erhält in diesem Jahr eine neue Start-Zeit, eine E-Bike-Kategorie und setzt jüngere und ältere Traditionen fort.  

 

Die zwölfte Auflage des Kurz-Marathons im Rahmen der Gonso Albstadt MTB Classic bricht mit einer Tradition. Der Start am Samstag wurde auf 16:10 Uhr nach hinten verlegt. Das entzerrt einerseits den Zeitplan und andererseits gibt es auch Teilnehmern mit einem längeren Weg die Gelegenheit  zur stressfreien Anreise.

„Wir denken, dass die vorabendliche Stimmung beim UCI Mountain Bike Weltcup ihren speziellen Reiz haben wird und wir dann in einer gemütlichen Atmosphäre in die Siegerehrung mit After-Race-Party übergehen können“, erklärt Jo Triller von der Stadt Albstadt, die bereits im zweiten Jahr als Veranstalter auftritt.

 

E-Bike-Wertung, Generation Race und Deutsche Meisterschaften

Das Konzept mit der 23 Kilometer langen Runde, die ein oder zweimal gefahren werden kann, dem Generationen Race mit einem Mindest-Altersunterschied von 20 Jahren und die 11. Auflage der Deutschen Meisterschaften für die Heilberufe bleibt gleich. Die Deutsche Meisterschaft der Ärzte und Apotheker blickt bereits auf eine zehnjährige Tradition zurück und das Generation Race ist auf dem besten Weg eine Tradition zu werden.

Eine extra Wertung gibt es für die Kategorie E-Bike. Die Pedelecs finden zunehmend Freunde – auch unter sportlich ambitionierten Bikern. Entgegen der landläufigen Meinung muss auch auf den E-Bikes mächtig in die Pedale getreten werden und der Puls schlägt am Ende doch in denselben Regionen wie ohne die leichte motorisierte Hilfe.

„Daher sei es logisch, dass man bei den Gonso Albstadt MTB Classic auch eine E-Bike-Kategorie  anbietet,“ So Stephan Salscheider von der Agentur SKYDER SPORTPROMOTION, in deren erfahrenen Händen die Organisation liegt.

Um 16:10 Uhr fällt für die „Hilfsmotorisierten“ der Startschuss, die Teilnehmer ohne elektrische Unterstützung werden um 16:20 Uhr auf die Strecke geschickt.

 

Anmeldeportal und neue Homepage

Auf www.albstadt-mtb-classic.de findet man alle Informationen zur Ausschreibung und das Meldeportal, das ab sofort freigeschaltet ist. Zudem wurde die Webseite des Events einem Relaunch unterzogen.

Marathon Grafschaft – eine Lektion in Demut

Ich bin dieses Jahr sehr viel Rennrad und wenig MTB gefahren. Deswegen habe ich mir auch nur für ganz wenig Marathons angemeldet und einer davon war vergangene Woche der in Grafschaft.

In Grafschaft fahre ich, seit ich MTB fahre. Normaler Weise die Mitteldistanz, weil ich dann einen ungefähren Benchmark meiner eigenen Entwicklung habe.

Für dieses Jahr habe ich mich zur Kurzstrecke angemeldet und dachte: hmm… 880 Höhenmeter ist eine Menge, aber es sind nur 33km. Sollte also kein großes Problem sein.

Marathon_Grafschaft_Kurzstrecke

Ja Scheisse.

Direkt auf der ersten Steigung hatte ich Seitenstechen, dass mich die ersten 5km oder so begleitet hat. Dann war meine Flasche weg und ich habe ungefähr bis KM 10 gebraucht, um „meinen“ Tritt zu finden.

Das Garmin piepste regelmäßig „Puls zu hoch“, aber das bin ich ja im Rennen gewohnt. Trotzdem war ich total platt und bin bergauf von vorne nach hinten einfach durchgereicht worden. So langsam war ich schon lange nicht mehr.

Im Ziel war ich mir sicher, dass ich zu den letzten gehöre. Zu meiner großen Überraschung war ich aber Platz 29 von  52 meiner Altersklasse. Nicht toll, aber auch nicht schlecht.

Wieder zu Hause habe ich versucht, das zu verstehen. Klar ist: Die Masse die mich am Berg überholt hat, habe ich bergab nicht wieder eingesammelt. Obwohl ich auf den technisch leichten Abfahrten viele überholen konnte.

Ein Blick auf die Pulsauswertung offenbart aber grauenvolles:

GrafschaftDemnach bin ich die gesamten 33km am Anschlag gefahren. Und zwar volle Pulle. Und das ohne jeden Grund:

Normaler Weise würde ich sagen: Ich bin krank. Irgendein Infekt oder so, das kann sonst nicht sein. Aber das kann ich ausschließen, denn am Tag nach dem Marathon bin ich eine RTF mit viel Gegenwind gefahren:

BocholtAlles total normal.

Was also könnte die Ursache für mein Versagen in Grafschaft sein? Körperlich geht es mir wirklich gut und konditionell bin ich sauber aufgestellt. Mein Pfunde zu viel habe ich immer noch, aber die waren ja schon immer da.

Strava sagt mir, dass ich sogar ein paar PR aufgestellt habe. Einige davon belegen auch eine wirklich nachhaltige Entwicklung.

UnbenanntWas also ist der Grund für mein (gefühltes) Versagen?

Das ich mich die ganze Zeit über zum Kotzen gefühlt habe, kann ich mit der Puls-Höhe erklären. Aber die Ursache dafür? Keine Ahnung.

Ich bin ratlos. Vielleicht muss ich mal mit meiner Trainerin sprechen…

Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI – viele Neuheiten im 19ten Jahr

Willingen, 24. Mai 2016 – Vom 27. bis 29. Mai 2016 kehrt das Ziener BIKE Festival powered by MINI zurück nach Willingen.

Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI 2015 -  Expo, Messe,
Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI 2015 –
Expo, Messe,

Rund 150 Aussteller und mehr als 300 Marken präsentieren über 35.000 Festival-Besuchern wieder die Neuheiten für die Saison. Parallel dazu bietet die beliebte Outdoor-Messe ein ganzes Wochenende lang über 3.000 Sportlern im Upland die komplette Bandbreite des Mountainbike-Sports – inklusive zahlreicher Neuheiten.

Erstmals im Festival-Angebot ist in diesem Jahr der CANNONDALE Road Riot powered by Panaracer, ein Gravel-Race-Format, das in Willingen seine Premiere feiert und damit das große Event-Angebot in der Breite ergänzt. 

Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI 2015 -  Marathon
Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI 2015 –
Marathon

Auf einem 5,39 km langen Rundkurs, der fünf Mal bewältigt werden muss, geht es auf Renn- sowie Gravel-Rädern über Schotter, Wald- und Wiesenwegen durch Willingen.

Ebenfalls zum ersten Mal Teil des Sportprogramms ist mit dem RADON Pump Battle ein weiteres spannendes Rennformat. Der sechste und letzte Stopp der internationalen Pump Battle World Series im Dual Pump liefert am Freitagabend aufregende Kopf-an-Kopf-Duelle. 

Auf zwei identischen, parallel nebeneinander aufgebauten Pumptrack-Kursen kämpfen immer zwei Fahrer um den Einzug in die nächste Runde; und im Finale um den Titel „Pump Battle König Willingen“.

Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI 2015 -  Marathon
Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI 2015 –
Marathon

Am Samstagmorgen folgt direkt im Anschluss an den Rocky Mountain BIKE Marathon, dem Festival-Klassiker und Aushängeschild europäischer Marathon-Events, das jedes Jahr knapp 2.000 Athleten dank vier unterschiedlich langer Runden nach Nordhessen lockt, die Premiere des BOSCH eMTB Marathon supported by Trek. 

Auf einer eigens angelegten Strecke kämpfen Mountainbiker auf eBikes mit einer maximalen Motorunterstützung von 25 km/h um den Sieg.

Außerdem können sich die Downhill-Fans am Sonntagnachmittag auf ein Upgrade freuen. 

Nachdem in den letzten beiden Jahren die nationale Serie auf der ehemaligen Weltcup-Strecke am Ettelsberg gastierte, findet 2016 erstmals ein Stopp der iXS European Downhill Cup-Tour statt.

Darüber hinaus gastiert erneut die SRAM-Specialized Enduro Series in Willingen, während weitere Side-Events wie die SCOTT Junior Trophy oder der CANYON Pumptrack powered by mtb-academy das MTB-Wochenende in Hessen abrunden, das dank seines riesigen Expo-Geländes unterhalb der Ettelsberg Seilbahn knapp 35.000 Zuschauer in seinen Bann ziehen wird.

Rund 150 Aussteller und über 300 Marken stellen im Rahmen von Deutschlands größter Outdoormesse nicht nur die Neuheiten der Saison einer interessierten Besucherschar vor, sondern locken auch mit zahlreichen Test-Events, Schnupperkursen sowie speziellen Festivalpreisen.

Nirgendwo sonst kann man so direkt mit der Industrie in Kontakt treten.

Geführte Touren mit erfahrenen Bike-Guides, bei denen man das Hochsauerland mit seinen attraktiven Trails kennenlernen kann sowie eine Trial-Show von und mit dem sechsfachen Weltmeister Marco Hösel sind ebenfalls Teil des dreitätigen, actiongeladenen Event-Programms.

Weitere Informationen zum Festival-Programm, Hinweise zu Unterkünften und Anmeldeformulare für die unterschiedlichen Events stehen unter willingen.bike-festival.de zur Verfügung.

SKS Bike-Marathon Sundern

Nachdem ich ja relativ lange Pause gemacht habe, bin ich gestern zum ersten Mal seit langem wieder einen Mountainbike-Marathon gefahren. Gemäß alter Tradition war es der SKS Bike-Marathon in Sundern.

IMG_7553Die 1600 verfügbaren Startplätze waren nach Angaben des Veranstalters binnen 20 stunden ausverkauft.

Und man kann ich ungefähr ausmalen, was das für ein beschauliches Städtchen im Sauerland bedeutet, wenn so viele Mountainbiker einfallen, kann man sich vorstellen.

IMG_7563Der Start war wieder auf dem Firmengelände von SKS und alles wie gewohnt reibungslos. Das Wetter war, wie es sich für Sundern gehörte, nicht so doll. Aber man darf dort im April offensichtlich auch nichts anderes erwarten. Oder anders ausgedrückt: Wir hatten keinen Schnee und das ist schon was wert.

IMG_7568Regen hatte es auch nicht. Es war nur bescheuert kalt. Bescheuert in dem Sinne, als das es zu warm für Wintersachen und zu kalt für Kurze Sachen war. Weil wir ja eine Stunde im Startblock warten mussten – da wird einem kalt. Aber eben klar war, dass einem beim Fahren warm wird. Klassicher Fuckup 😉

Irgendwann ging es dann aber los und die Strecke war im Wesentlichen identisch mit den Anläufen 2013 und 2014. Einige Segmente waren neu, einige Schlüsselstellen waren neu. Der technische Anspruch ging – sieht man von einer Auf- und einer Abfahrt ab, eher gering.

Das Tempo war am Anfang mörderisch, pendelte sich aber nach der Hälfte der Strecke ein. Ich persönlich hatte massive Leistungsprobleme, weil ich offensichtlich ja seit über einem Jahr schon nicht mehr MTB-Rennen gefahren bin. Und zu viel auf dem Rennrad gesessen habe.

IMG_7572Nach 2 Stunden 52 Minuten hatte ich dann die 53 km und 1280 Hm hinter mich gebracht. Das reichte nur für Platz 73 meiner AK. Aber weit weg vom gefürchteten letzten Platz.

Zum Vergleich: 2014 waren die Strecke genau so lang, hatte aber 1540hm und ich habe 2 Stunden 44 Minuten gebraucht. Beim aller ersten Mal 2013 waren es 3 Stunden und 6 Minuten.

IMG_7575Die Strecke war super ausgeschildert und mit zahlreichen Kontrollstellen versehen. Die Abfahrten konnten sehr schnell gefahren werden und der Schlamm war zwar da, hielt sich aber in Grenzen. Richtigen Mountainbikern wird die Strecke fast schon zu langweilig gewesen sein – ich hatte aber meinen Spaß und komme nächstes Jahr bestimmt wieder 🙂