Archiv der Kategorie: Cross-Country

Packende Finals: Simon Stiebjahn und Clara Brehm holen Sprint-Titel

Vor einer tollen Zuschauerkulisse gingen am Freitagabend in Bad Salzdetfurth die ersten Entscheidungen der Deutschen Cross-Country-Meisterschaften über die Bühne. Bei den Damen holte sich sensationell die Juniorin Clara Brehm das Meister-Jersey im Eliminator Sprint. Simon Stiebjahn gewann zum zweiten Mal nach 2014 DM-Gold in dieser Disziplin. 

(c) Kuestenbrueck

Nie gewann er den Startsprint bis zur ersten 180-Wende, im Halbfinale wäre er um Haaresbreite im Zweikampf gegen Felix Klausmann  (Hausach) rausgeflogen, doch am Ende triumphierte Simon Stiebjahn (Titisee-Neustadt) mit aller seiner Erfahrung, seinem Stehvermögen und seiner Fahrtechnik.

Der Schwarzwälder war auch im Finale der besten Vier nie an erster Position. Erst auf der Zielgeraden jagte er mit dem größten Punch noch an David Horvath (Freiburg) vorbei und gewann eine Rad-Länge Vorsprung seinen zweiten Sprint-Titel nach 2014. 

Zuvor hatte es etliche turbulente Renn-Situationen gegeben. Der Qualifikations-Schnellste Niklas Schehl war als Erster an der ersten Wende, doch David Horvath schnitt gerade in die Kurve hinein, dass Schehl die Bande touchierte und ausklicken musste.

Diese Situation nutzte Julian Schelb (Münstertal) aus der dritten Position heraus, um die Führung zu übernehmen, während sich Stiebjahn vor seinem Bulls-Teamkollegen Schehl an die dritte Stelle setzte.

In der zweiten Runde war es wieder Horvath, der diese 180-Grad-Wende zu einer harten Attacke nutzte, Schelb dabei touchierte und vorbei gehen konnte. 

„Ich bin schon ganz innen gefahren, da war eigentlich kein Platz mehr“, sollte Julian Schelb diese Szene später kommentieren, während Horvath fand, dass man „im Sprint mit einer gewissen Härte“ fahren müsse. 

Schelb fiel durch Horvaths Manöver an die dritte Stelle zurück und Stiebjahn versuchte sich ans Hinterrad von Horvath zu heften. Das gelang dem Allrounder auf der vorletzten Geraden auch. 

Auf der Zielgeraden zeigte Stiebjahn großes Stehvermögen und schoss auf den letzten Metern noch an seinem Konkurrenten vorbei, dem wie 2016 nur die Silber-Medaille blieb. 

„Ich bin überwältigt und erst mal noch sprachlos“, sagte Stiebjahn. So sprachlos war er dann aber dann doch nicht. „Die anderen waren eigentlich besser, wie man in der Quali gesehen hat, wo ich nur Zwölfter geworden bin. Aber Finals haben ihre eigenen Gesetze, da muss man auch clever fahren. Ich wusste, dass ich von Lauf zu Lauf besser werden würde“, erklärte Stiebjahn. „Ich hatte im Halbfinale Glück, aber ich habe meine Chance genutzt. Die Kulisse hier war super, das war eine Werbung für den Sport.“ 

David Horvath gratulierte Stiebjahn. „Klar wollte ich gerne den Titel, aber Stiebi war besser. Für die Zuschauer haben wir eine geile Show geliefert.“ 

Julian Schelb, der 2015 in einem Weltcup-Sprint schon mal Fünfter war, ärgerte sich ein wenig über die entgangene Chance auf mehr als Bronze. „Es ist schon schade. Ich bin zwar schon lange keinen Sprint mehr gefahren, aber ich wusste, dass ich hier mit einer Medaille weggehen werde. Der Angriff von David war hart, aber es gehört im Sprint natürlich auch dazu.“

Für Niklas Schehl blieb nur Rang vier und er war entsprechend enttäuscht. Für ihn war die Aktion gegen ihn nicht in Ordnung. „Ich denke im Finale waren alles super Fahrer, da hätte man schon etwas softer agieren können. Irgendwie habe ich bei Deutschen Meisterschaften immer Pech, ich hätte mich über eine Medaille riesig gefreut“, meinte Schehl enttäuscht, der alle seine Läufe bis ins Finale dominiert und mit elegantem Fahrstil überzeugt hatte. 

Damen: Clara Brehm zittert und gewinnt

Nicht weniger Spannung boten die Damen. Und eine echte Sensations-Siegerin. Clara Brehm drückte der Konkurrenz ihren Stempel auf. Sie lieferte die schnellste Qualifikations-Zeit ab, fuhr Viertel- und Halbfinale jeweils souverän von vorne und nutzte im Finale einen kleinen Fahrfehler von Katleen Bock (Hülben) zur entscheidenden Attacke. 

„Ich wusste, Sprint liegt mir. Ich mag so kurze Distanzen, aber ich konnte im Vorfeld die Konkurrenz im Vorfeld natürlich nicht einschätzen“, erklärte Clara Brehm. Dass sie als Juniorin im jüngeren Jahrgang auch das Stehvermögen über alle Finalläufe hinweg haben würde, das hätte zu Beginn wohl auch kaum jemand gedacht. 

Der Kampf um den Titel wurde auch noch zu einer hauchdünnen Entscheidung. Lena Putz kam aus der zweiten Position auf der Zielgeraden mit immenser Power angeschossen, doch eine Reifenbreite genügte Brehm zu ihrem Sensations-Titel. Das Zitat des Götz von Berlichingen fiel ihr als Erstes ein als ihr Sieg feststand.

„Ich habe mich umgedreht und schon noch ein bisschen gezittert. Das ist der Hammer. Damit habe niemals gerechnet, auch nicht als ich die schnellste Quali hatte“, kommentierte die 17-jährige aus dem bayrischen Waldaschaff. 

Dass mit Katleen Bock eine zweite Juniorin im Finale stand, war bemerkenswert. Ihr fehlte nach ihrem kleinen Hinterrad-Rutscher einfach die Kraft um sich gegen Lena Putz (Hutthurm) und Susann Frey zu behaupten. 

Lena Putz hätte sich zwar über ihren erste Sprint-Meister-Titel gefreut, doch sie nahm es sportlich. „Ich hatte ein zu schlechtes Zeitfahren und daher immer eine schlechter Position am Start. So ist das. Aber ich fand es war ein geiler Event und Bad Salzdetfurth hat uns eine tolle Strecke geboten“, sagte Putz. 

Mit Susann Frey (Warmbronn) stand eine weitere große Überraschung auf dem Podest. „Ich kann das noch gar nicht glauben. Ich wusste zwar, das sich sprinten kann, aber mit einer Medaille habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich bin ganz ohne Erwartungen hierher gekommen“, sagte die 21-Jährige. 

 

Packende Duelle, großartige Manöver, hauchdünne Entscheidungen, sportliche Dramen, die sechsten Deutschen Meisterschaften im Eliminator Sprint hatten alles, was den Sport attraktiv macht. Und eine Kulisse an der Lamme, die für eine lautstarke und großartige Atmosphäre sorgte. 

 

Nicht erst im Finale, sondern schon in den Läufen zuvor gab es tollen Sport zu sehen und bisweilen sogar Szenen-Applaus für gelungene Überhol-Aktionen. 

Deutscher Kommentar auf redbull.tv / Drei SWR-Beiträge zum Albstadt-Weltcup

Novum bei der fünften Auflage des UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Der Livestream redbull.tv wird erstmals zusätzlich in Deutsch kommentiert. Und der SWR kündigt drei Beiträge zum MTB-Highlight im Bullentäle an.

 

von links: Stephan Salscheider, Mike Kluge und Sven Simon 2016 beim Kommentieren im Bullentäle ©Benno Dietrich
von links: Stephan Salscheider, Mike Kluge und Sven Simon 2016 beim Kommentieren im Bullentäle ©Benno Dietrich

Zum ersten Mal überhaupt werden die vom Red Bull Media House großartig produzierten Bilder des Weltcups in deutscher Sprache kommentiert. Neben dem üblichen englischen Kommentar von Rob Warner und Bart Brentjens fungiert Christopher Ryan als Sprecher in deutscher Sprache. Ihm zur Seite steht die deutsche MTB-Legende Mike Kluge.

 

Nach wie vor ist Kluge der letzte deutsche Sieger eines (Elite-)Weltcup-Rennens (1993) bei den Herren. Seinen Nachfolger wird er kaum kommentieren dürfen, vielleicht aber einen Fahrer, respektive Fahrerin auf den Podiums-Plätzen. An Expertise wird es der Kombination jedenfalls nicht mangeln.  

Der Stream läuft wie gewohnt auf redbull.tv. im Internet.

 

Der SWR hat gleich drei Sende-Termine mit Bezug zum Albstadt-Weltcup angekündigt. Am Samstag, 27. Mai wird um 19.30 Uhr in SWR Aktuell Baden-Württemberg ein Hintergrundstück zu Sabine Spitz gesendet, die mit Platz zwei in Nove Mesto viel Hoffnung für den Heimweltcup gemacht hat.

Am Sonntag, 28. Mai berichtet der SWR um 19.30 Uhr in SWR Aktuell BW und noch mal mit einem Beitrag in Sport im Dritten ab 22.15 Uhr.

UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Noch besserer Blick aufs Spektakel

Die WM 2020 in Albstadt wirft ihre Schatten voraus. Mit Blick auf die Weltmeisterschaften in drei Jahren wird die Strecke des UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt schon jetzt weiterentwickelt. Zur fünften Auflage des Cross-Country-Weltcups vom 26. bis 28. Mai kommen bereits bedeutende Änderungen zum Tragen, auch wenn das Wetter-Chaos der vergangenen Wochen für Verzögerungen gesorgt hat.  Tickets sind im Vorverkauf erhältlich. 

 

Es gibt Neues, sowohl für die Fahrer als auch für die Zuschauer.  Die wichtigste Änderung betrifft den ersten Teil des vier Kilometer langen Kurses. Das Bullentäle wurde ja schon vorher als „Hexenkessel“ beschrieben, doch 2017  bekommen die Zuschauer noch eine Ecke mehr geboten. Vom bisherigen „Red Bull Climb“, eine Bergauf-Passage, in der zwischen zwei Strecken-Varianten gewählt werden kann, verschwinden die Weltcup-Biker jetzt nicht mehr auf dem Schotterweg hinter Bäumen , sondern fahren nach rund 30 Metern wieder rechts über einen Felsen hinab und dann über einen neuen Trail (in Fahrtrichtung), der als „Shimano Climb“ den Hang entlang führt und in Serpentinen mündet. An deren Ende biegen die Biker schließlich in den Schotterweg ein und fahren wie bisher im Bogen zum „Mitas Devil’s Corner“.

Damit wird der breite Weg einerseits für die Zuschauer zugänglich und im Bullentäle gewissermaßen zu einem Oberrang mit hervorragendem Blick auf das Spektakel, das sich unterhalb davon abspielt. Dort wird dann auch die große Videowall platziert.

Eine zweite Änderung erkennt man nach dem „Mitas Devils Corner“. Dort geht es für die Fahrer jetzt rechts vom bisherigen breiten Weg in Stufen nach oben, bevor die Linie links runter führt in Richtung „Albstadt Drop“.

Markus Ringle von der SKYDER TRACK COMPANY LIMITED: „Das hat keinen streckenphilosophischen Grund, sondern bietet mehr Komfort für die Zuschauer.“

 

Kleiner Rock Garden als Eye-Catcher

Für die Zuschauer ist auch die zweite große Maßnahme gedacht.   Die Quer-Verbindung vom Talkessel zur zweiten Kletterpassage, dem „Gonso Uphill“ und auch zum anschließenden „Mazda Slalom“ wurde ausgebaut. Somit lässt es sich für die Beobachter einfach vom einen Brennpunkt zum anderen wechseln. In den Downhill haben die Streckenbauer einen „Rock Garden“ eingebaut, der für die Zuschauer dort noch mal ein Eye-Catcher ist, bevor man in Richtung „Voba Albstadt Deep Hole“ nach unten spaziert. Auch dieser Zuschauer-Pfad ist neu und lässt jetzt ein Streckenteil bequem erleben, das bisher ein wenig unterbelichtet war.  

Tickets für den Event gibt es im Vorverkauf auf reservix.de

UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Cross-Country-Stars laufen sich warm

Noch verbleiben fünf Wochen bis zum Auftakt des UCI Mountainbike Weltcups presented by Shimano. Doch die Cross-Country-Biker haben begonnen Fahrt aufzunehmen. In Bad Säckingen, im Schweizer Rivera und im italienischen Nals tauchten am Wochenende Namen auf der Siegerliste auf, die sich gezielt auf das Weltcup-Doppel in Nove Mesto und Albstadt vorbereiten.

 

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Olympiasieger Nino Schurter vor Weltcup-Gesamtsieger Julien Absalon in Rivera, Mathias Flückiger vor Maxime Marotte und Jordan Sarrou in Bad Säckingen und Marco Fontana vor Stephane Tempier und Florian Vogel in Nals. Die besten Cross-Country-Biker legen mehr und mehr die Karten auf den Tisch.

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Auch bei den Damen ist das so: Jenny Rissveds vor Pauline Ferrand Prevot und Sina Frei im Tessin, Yana Belomoina und Maja Wloszczowska fast gleichauf in Bad Säckingen, Gunn-Rita Dahle-Flesjaa nicht weit vor Linda Indergand in Nals, eine Woche zuvor war in Montichiari die Reihenfolge noch anders herum.

Das sind alles Namen, die man am 28. Mai im Bullentäle auf dem Podium stehen könnten. Sechs Wochen vor den beiden ersten Weltcup-Rennen in Nove Mesto und Albstadt laufen sich die Stars langsam warm und in jedem Statement zu den Rennen kommt das Wort „Weltcup“ mindestens einmal vor.

„Meine Vorbereitung auf die Weltcup-Rennen ist voll im Plan“, erklärte etwa Weltmeister Nino Schurter, nachdem der Schweizer im Tessin seinen Dauer-Rivalen Julien Absalon aus Frankreich knapp geschlagen hatte. Nicht so knapp wie voriges Jahr in Albstadt, als es zu einem dramatischen Sprint-Finish kam, aber Absalon ist aktuell durch eine Allergie noch etwas gehandicapt. „Ich brauche etwas Geduld, aber bis zum  Weltcup-Auftakt bin ich zuversichtlich“, so der Weltcup-Rekordsieger.

 Keine Motivations-Probleme beim Olympiasieger

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Schurter hat ja vor knapp drei Wochen seinem Palmares ein weiteres Glanzstück hinzugefügt und mit seinem neuen Teamkollegen Matthias Stirnemann das Cape Epic in Südafrika gewonnen. Er scheint nach seinem olympischen Gold in Rio keine Motivationsprobleme zu haben. Auch seine Scott-Sram-Teamkollegin Jenny Rissveds nicht. War Rang zwei in Albstadt vor einem Jahr noch eine Überraschung, ist die Schwedin jetzt als Olympiasiegerin die Gejagte. In Rivera ließ sie Ex-Weltmeisterin Pauline Ferrand Prevot keine Chance. Die fährt im April auch die Straßenklassiker, will aber auch bei den Weltcup-Rennen in Nove Mesto und Albstadt an den Start gehen.  

Bei Fumic läuft bisher „alles perfekt nach Plan“

Zu einem Jäger von Schurter und Co. will auch Manuel Fumic dieses Jahr wieder werden. In Bad Säckingen landete er am Sonntag zwar nur auf dem siebten Rang, doch damit war er für sich selber im Soll.  Fumic war mit seinem brasilianischen Cannondale-Kollegen Henrique Avancini auch beim Cape Epic und dort fünf Tage lang in Gelb gefahren. Deshalb war der Kirchheimer noch etwas müde. 

„Alles läuft bisher perfekt nach Plan. Jetzt geht es noch an die Detail-Arbeit. In Nove Mesto und Albstadt will ich top fit an den Start gehen und eine bessere Rolle spielen als die Jahre zuvor“, sagt Fumic.

Deutsches Damentrio kommt in Schwung

In Bad Säckingen war gegen Mathias Flückiger (Radon Factory Racing) kein Kraut gewachsen. Auch nicht für Fumic’ neuen Teamgenossen, den Olympia-Vierten Maxime Marotte aus Frankreich, der im Vorjahr in Albstadt ja als Dritter auf dem Podest stand.

Was die Damen-Welt angeht hat Gunn-Rita Dahle-Flesjaa mit dem Sieg in Nals ihren Finger gehoben. Dort konnte die Norwegerin Sprint-Weltmeisterin Linda Indergand bezwingen und das nur eine Woche nachdem die Schweizerin sie in Italien deutlich geschlagen hatte.  Auch Sabine Spitz, die ihre Cross-Country-Karriere ja doch noch mal verlängert hat, und Adelheid Morath zeigten sich beim Cape Epic in starker Frühjahrs-Verfassung und Helen Grobert deutete in Bad Säckingen auch Aufwärtstendenz an.

Es sind noch gut fünf Wochen bis zum Weltcup-Auftakt am 20. und 21. Mai in Tschechien, aber die Formkurven steigen stetig an. 

Trailsurfen Amerogen

Auf Einladung von Freunden haben wir heute unser Bike-Mobil mal gesattelt und sind nach Holland gedüst, genauer nach Amerogen.

Dort gibt es einen „Trailpark“ mit 3 ausgeschilderten und gut ausgebauten Routen. Und da wir in unterschiedlichen Teams unterwegs waren, bin ich dann die Grüne und die lila Route (die dafür doppelt) gefahren…

und Julia ist die Grüne und die rote Tour gesurft:

Die Ausgangsbedingungen waren nicht die Besten, denn schon auf dem Weg hatten wir immer wieder Regen. Entsprechend sahen wir am Ende der Tour auch aus. Bzw. unsere Bikes 😉

Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir sau viel Spaß hatten. Denn die Strecken sind wirklich durchdacht angelegt und der Boden ist so aufbereitet, dass wir zwar genug Dreck zum rumspritzen hatten – der Matsch aber so oberflächig war, dass die Reifen immer genug Gripp hatten 🙂

Insgesamt waren wir „nur“ 2 Stunden auf den Trails – das hat aber für eine ausreichende Portion Sonntags-Fun genügt. Und macht Lust auf mehr, wenn auch dann bei besserem Wetter.

Übrigens war die „Zielankunft“ auch gut vorbereitet. Ich weiß gar nicht wo der Korb auf ein Mal her kam… aber plötzlich war er da 😀

Um auf den Trails fahren zu dürfen, muss man übrigens eine Jahres-Vignette lösen. Die kostet 12 Euro, ist dann aber auch u. a. auf den Tracks Montferland gültig. Und für die Arbeit, die man sich ganz offensichtlich gemacht hat, lohnt das Geld auf jeden Fall.

Die Vignetten gibt es übrigens im Ort im Cafe Prologue – in dem es auch sehr gut hausgemachtes Essen über „Radfahrerspezialitäten“ bis hin zum klassischen Apfelkuchen und Pommes & Frikandel gibt.

Wenn Ihr also mal wieder Lust habt, ein paar Trails zu surfen, ohne zu viel Technik und mit moderaten HM, die Trails dort kann man uneingeschränkt empfehlen 😀

Mit dem Familien-Ticket in den Hexenkessel

Noch knapp 120 Tage, dann treffen sich die besten Mountainbiker der Welt zum fünften Mal zum UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt. Der Vorverkauf über das Ticket-Portal Reservix ist angelaufen. Neu ist das Familienticket.

 

Wer erinnert sich nicht an das epische Duell zwischen den beiden Mountainbike-Legenden Nino Schurter und Julien Absalon vom vergangenen Jahr. Nach eineinhalb Stunden wurde die aufregende Auseinandersetzung durch wenige Zentimeter knapp entschieden.

Oder der knackige Zweikampf der Generationen im Jahr zuvor zwischen Jolanda Neff und der 20 Jahre älteren Gunn-Rita Dahle-Flesjaa. Am gleichen Tag ging der Stern einer jungen Deutschen erstmals so richtig auf: Helen Grobert fuhr sich mit Platz sechs in die Weltspitze.

 

Das Weltcup-Wochenende in Albstadt ist ein Leckerbissen für alle Fans. Und wer das Sportevent im „Hexenkessel“ Bullentäle bis dato nicht kennt: Die ultraharte Prüfung auf der zuschauerfreundlichen Weltcup-Strecke in prickelnder Atmosphäre zu erleben, hat schon manchen zu einem begeisterten Anhänger gemacht.

 

Vorverkauf läuft

Gründe genug, um sich für den Event am 27. und 28. Mai 2017 Tickets im Vorverkauf zu sichern. Auf Reservix.de kann man sich seine Eintrittskarten zum günstigen Vorverkaufspreis sichern.

Weil der UCI Mountain Bike Weltcup presented by Shimano und die Gonso Albstadt MTB Classic mit ihrem Rahmenprogramm ein familientaugliches Event sind, gibt es ein Familien-Weekend-Ticket. Zwei Erwachsene aus einem Haushalt dürfen auf ihrem Weekend-Ticket beliebig viele Kinder mitbringen, die im Haushalt leben.

Schüler, Studenten und Menschen mit einem Behindertenausweis bezahlen einen ermäßigten Tarif. Kinder bis einschließlich sieben Jahren sind frei.

 Mehr Informationen finden Sie auf www.world-cup-albstadt.de, Tickets können auf www.reservix.de gekauft werden.

Cross-Country-Weltmeisterschaft 2020 in Albstadt, Deutschland :-)

Riesengroße Freude bei den Mountainbike-Fans in Albstadt und in ganz Deutschland: Der Radsport-Weltverband UCI hat die  Cross-Country-Weltmeisterschaften 2020 nach Albstadt vergeben. Mit dieser Entscheidung geht in drei Jahren eine lange Zeit des Wartens zu Ende.  

In Luxemburg jubelte auch Albstadts Oberbürgermeister Klaus Konzelmann, der mit einer Delegation nach Bieles gereist ist, wo die Vergabe kommuniziert wurde. „Ich bin sind stolz und freue mich außerordentlich. Das ist die  Krönung langjähriger Arbeit“, sagte Konzelmann in einer ersten Reaktion.“ Mein Dank gilt allen Beteiligten. Ich bin sicher, dass wir das  organisatorisch bestens hinbekommen und überzeugt dass dies auch einen großen Schub für gesamte Region bedeuten wird.“

 

1995 wurden in Kirchzarten das bisher erste und einzige Mal in Deutschland die Weltmeister in der olympischen Cross-Country-Disziplin gekürt. Zwischen Kirchzarten 1995 und Albstadt 2020 wird also ein Vierteljahrhundert liegen. Je länger die WM 1995 entfernt war, desto größer wurde der Wunsch der deutschen Fans dieses Groß-Ereignis endlich wieder einmal im eigenen Land erleben zu dürfen.    

Vor zwei Jahren hat man es für 2016 schon einmal versucht und gegen den starken Kontrahenten Nove Mesto na Morave (Tschechien) den Zuschlag knapp verpasst.

Umso größer jetzt die Freude bei den Beteiligten, dass es im zweiten Anlauf geklappt hat.

 

Martin Wolf, Generalsekretär des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) kommentierte  begeistert: „Wir freuen uns riesig!  Albstadt mit dem Team um Stephan Salscheider ist für uns der ideale Ausrichter, um 25 Jahre nach der unglaublichen  WM in Kirchzarten, dem MTB-Cross-Country-Sport einen neuen Popularitätsschub zu geben. Ich hoffe, dass das unserem  

erfolgreichen Nachwuchs zusätzliche Motivation geben wird.“

 

Gleichzeitig dachte Wolf aber auch an zwei Altgediente: „Ich hoffe, wir sehen auch unsere beiden MTB-Legenden Sabine Spitz 2020 noch auf dem Bike. Für Sabine würde sich ja nach ihrer ersten WM-Teilnahme in Kirchzarten 1995 ein Kreis schließen.“

 

Stephan Salscheider: Zehn Jahre am großen Ziel gearbeitet

Als die SKYDER SPORTPROMOTION im Verbund mit der RSG Zollernalb 2005 die regionale Mountainbike-Begeisterung aufnahm und mit der sehr erfolgreichen Ausrichtung der Deutschen Cross-Country-Meisterschaften, die Gonso Albstadt MTB Classic lancierte, da hielt niemand für möglich, dass im Bullentäle eines Tages eine Weltmeisterschaft stattfinden würde.

Doch Agentur-Geschäftsführer Stephan Salscheider wagte es größer zu denken, sprang mit seinem Unternehmen 2013 kurzfristig als Weltcup-Veranstalter in die Bresche als ein anderer deutsche Standort zurückzog und etablierte Albstadt als Weltcup-Ort.

„Wir haben über zehn Jahre an diesem großen Ziel gearbeitet und sind natürlich überglücklich, dass der Traum 2020 Wirklichkeit wird“, kommentiert Stephan Salscheider aus Bieles in Luxemburg, wo die Entscheidung am Rande der Cyclo-Cross-Weltmeisterschaften bekannt gegeben wurde.

„Wir haben jetzt dreieinhalb Jahre Zeit, um die zweite Cross-Country-WM in Deutschland zu einem unvergesslichen Event zu machen und damit dem Sport einen weiteren Schub zu verleihen. Wichtige Schritte auf dem Weg dahin werden natürlich die Weltcup-Rennen sein, die bis dahin im Bullentäle stattfinden“, so Salscheider.

 

Der Termin steht auch schon fest: Vom 25. bis 28. Juni 2020 werden die Wettbewerbe über die Bühne gehen. Weil es ein olympisches Jahr ist, wechselt man vom normalen WM-Zeitraum im September im Kalender vor die Olympischen Spiele. Das bringt den Weltmeisterschaften wesentlich mehr Aufmerksamkeit.

 

 Mehr Infos:

www.albstadt-mtb-classic.de

KMC MTB-Bundesliga Nürburgring: Ben Zwiehoff stürmt zum Bundesliga-Sieg ; Elisabeth Brandau souverän

Ben Zwiehoff hat im Offroad-Park am Nürburgring das KMC MTB-Bundesliga-Rennen der Herren gewonnen. Der Essener vom Team Bergamont-Hayes gewann die Bundesliga-Premiere bei Rad am Ring vor dem Niederländer Frank Beemer (Habitat MTB Team) und Simon Stiebjahn (Team Bulls) aus Titisee-Neustadt. Elisabeth Brandau hat sich bei den Damen den Sieg geholt. Die DM-Dritte aus Schönaich gewann nach zwölf Runden vor der Freiburgerin Hanna Klein (Superior Bikes) und Antonia Daubermann (Global Fine Arts-Stevens) aus Gessertshausen.

Ben Zwiehoff bot im Offroad-Park eine eindrucksvolle Vorstellung und hatte nach 1:29:09 Stunden 1:53 Minuten Vorsprung auf dem Konto. Er war Mitglied einer dreiköpfigen Spitzengruppe, die nach zwei Runden entstanden war. Gemeinsam mit Simon Stiebjahn und Frank Beemer drückte der U23-EM-Vierte aufs Tempo, so dass bald klar war: aus diesem Trio wird der Sieger der Nürburgring-Premiere kommen.

In Runde sechs von 13 entschloss sich Zwiehoff am längsten Anstieg der 2,8-Kilometer-Runde noch mal eine Schippe drauf zu legen. Er ging am Wiesenanstieg in den Wiegetritt und stürmte los. Sofort riss der 22-Jährige eine Lücke zu seinen beiden Begleitern. „In der nächsten Runde habe ich das noch mal gemacht“, schildert Zwiehoff, wie er seinen Verfolgern den Zahn vollends ziehen konnte.

Ab da wurde das Rennen zur Soloshow von Ben Zwiehoff und im Ziel zeigte er sich erleichtert. „Eigentlich hat mir die Spritzigkeit gefehlt, die man auf dieser Strecke braucht. Nach der verkorksten Deutschen Meisterschaft bin ich sehr froh, dass ich zeigen konnte, was ich drauf habe“, kommentierte Zwiehoff, der bei der DM mit Knieschmerzen aufgeben musste. „Ich wusste, dass ich Form habe und bin jetzt optimistisch für den Weltcup in Kanada“, fügte Zwiehoff an.

 

Bei Stiebjahn geht der Schuh kaputt

Hinter ihm ging das Duell um Rang zwei an Frank Beemer. Er profitierte davon, dass bei Simon Stiebjahn ein Schuh kaputt ging, er ihn aber nicht los brachte. „Die haben an der Technischen Zone einen Ersatzschuh bereit gehalten, aber der Schuh war einfach verhakt, ich bin nicht rausgekommen“, berichtete Stiebjahn von einem seltenen Malheur.

„Ben zwar heute zu stark, um Platz zwei hätte ich vermutlich kämpfen können“, meinte Stiebjahn, der aber eine Woche nach der Transalp durchaus zufrieden war mit seinem Ergebnis (+3:13).

Frank Beemer war das auch. „Meine Saison lief bisher sehr schlecht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier Zweiter werden kann, das freut mich sehr. Mir hat die Strecke Spaß gemacht, aber Ben zwar heute klar der Stärkste am Berg“, meinte der Niederländer.

Auf Rang vier (+3:41) passierte David Horvath als zweitbester U23-Fahrer die Ziellinie und war über sich selbst erstaunt. „Ich habe diese Woche viel Grundlage trainiert und hätte das so nicht erwartet. Ich habe in der Verfolgergruppe einmal angezogen und gemerkt, dass ich eine Lücke bekomme und beim zweiten Mal hat sich die Lücke zum Dänen Niels Rasmussen dann ausgedehnt“, erklärte Horvath.

 

 

Damen: Elisabeth Brandau braucht Zeit und dreht dann auf

Es dauerte drei, vier Runden ehe Elisabeth Brandau mit Antonia Daubermann auch ihre letzte Begleiterin abschütteln konnte. Danach drehte die dreifache Marathon-Meisterin an der Spitze alleine ihre Runden.

Hanna Klein machte nach vier von zwölf Runden Druck auf Antonia Daubermann, passierte die U23-Fahrerin und verkürzte auch den Rückstand auf Brandau bis nur noch zwölf Sekunden übrig blieben.

Doch Brandau konnte noch mal forcieren. „Ich habe am Anfang Zeit gebraucht, bis ich richtig ins Fahren gekommen bin und hatte noch gar kein Gefühl für den schwierigen Untergrund. Irgendwann habe ich dann aufgedreht und bin konzentriert gefahren. Mein Ziel war es dann so viel wie möglich Fahrerinnen zu überrunden“, kommentierte Brandau ihren Sieg, den sie in 1:43:10 Stunden mit 1:08 Minuten Vorsprung sicherstellte.

Hanna Klein war mit ihrem Rennen am Ende ganz zufrieden. „Als ich die Strecke gestern angeschaut habe, dachte ich: oh je. Aber am Ende bin ich doch froh, dass ich hier gefahren bin. Irgendwann hat es dann auch Spaß gemacht, obwohl es für meinen Geschmack zu viele Runden waren“ erklärte die 28-Jährige.

Youngster Antonia Daubermann konnte mit ihrem dritten Rang. „Irgendwann habe ich auf die Runden gar nicht mehr geachtet, sondern bin nur noch gefahren. Ich denke Platz drei ist bei der Konkurrenz schon okay“, meinte die 19-Jährige, die 1:33 Minuten Rückstand aufwies.

 

Juniorinnen: Eibl setzt sich aus dem Spitzentrio durch

Die Juniorinnen hatten sieben Runden (a 2,8km) zu fahren und erstaunlicherweise blieb ein Trio fünf Runden lang zusammen an der Spitze. Die Deutsche Meisterin Leonie Daubermann (Gesserthausen) vom Team Global Fine Arts/Stevens, die WM-Zwölfte Lia Schrievers (CEP Racing) aus Bayreuth und Ronja Eibl wechselten sich in der Führungsarbeit ab.

Dann ergriff Eibl die Initiative. „Ich habe gemerkt, dass die anderen im Anstieg langsamer werden und bin an die Spitze gegangen. Lia und Leonie sind dann nicht mehr mitgekommen“, erklärte Eibl wie es zu ihrem ersten Bundesliga-Sieg kam.

59 Sekunden vor Lia Schrievers überquerte sie die Ziellinie, Leonie Daubermann hatte als Dritte 1:22 Minuten Differenz.

 

 

Junioren: Überraschungs-Sieg für Florian Reichle

Zum Auftakt der KMC Bundesliga-Rennen am Nürburgring hat sich bei den Junioren überraschend Florian Reichle aus Warmbronn durchgesetzt. Der Biker vom Team Freiburger Pilsner-AfK gewann sein erstes Bundesliga-Rennen vor dem Braunsbacher Niklas Schehl vom Team Bulls und Tim Meier aus Rheinfelden (jb Brunex-Felt).

 

Reichle setzte sich in der fünften von acht Runden von Niklas Schehl ab und holte sich den Sieg, 51 Sekunden vor dem Junioren-EM-Siebten, der nach einer Krankheit noch nicht wieder hundertprozentig fit war  und 1:28 Minuten vor Tim Meier.  „Erst mal habe ich abgewartet, weil ich dachte, wenn ich da mitgehen kann, ist das gut. Als Niklas attackiert hat, konnte ich relativ gut mitgehen. Ich bin dann am Berg mal vorbei gegangen und meinen Rhythmus gefahren“, erklärte Reichle. „Heute hat die Tagesform gepasst.“

 

Fazit: Konzept funktioniert, an Stellschrauben drehe

Hanns-Martin Fraas, Organisationschef von Rad am Ring, zog eine positive Bilanz mit selbstkritischen Unterton. „Wir freuen uns, dass wir bei der Premiere deutsche MTB-Elite im Offroad-Park hatten. Ich denke, dass der Ansatz passt MTB-Rennen in Rad am Ring zu integrieren, den Event, aber auch die Disziplin gegenseitig profitieren zu lassen, das Grundkonzept stimmt“, so Fraas. „Organisatorisch hat es sicher etwas geholpert, aber wenn wir einen zweiten Aufschlag machen, dann kennen wir jetzt die Stellschrauben, an denen wir drehen müssen.“

Weitere Informationen auf mtb-bundesliga.net und radamring.de

KMC Bundesliga Albstadt – Eliminator: Felix Klausmann überrascht die Favoriten

Beim Eliminator Sprint der KMC Bundesliga in Albstadt hat sich Felix Klausmann den Sieg geholt. Er hielt im Finale der besten Vier den WM-Dritten Fabrice Mels aus Belgien und Ex-Europameister Jeroen Eck aus den Niederlanden in Schach.

 

Felix Klausmann erwischte im Finale einen blendenden Start und ging an erster Stelle in die erste Kurve, vor Toni Partheymüller. Das brachte Fabrice Mels und Jeroen van Eck in Zugzwang.

„Ich wollte gleich angreifen, aber die beiden haben die Türe zugemacht“ erklärte Mels, „aber das gehört zum Sprint.“

Nach der Hälfte der 600-Meter-Runde unterlief Partheymüller an zweiter Stelle liegend ein Fehler. Er blieb mit dem Lenker in der Begrenzung hängen. Das zwang auch Mels zum Abbremsen, so dass Klausmann eine kleine Lücke quasi geschenkt bekam.

„Dadurch war ich auf der Zielgerade nicht nah genug dran. Um aus dieser Situaion noch was zu machen, dafür ist sie einfach zu kurz“, kommentierte Mels. Der Weltmeister von 2014 zeigte sich „leicht enttäuscht“, wie er sagte. „Das hätte ich heute gewinnen müssen.“

 

Gewonnen hat aber Felix Klausmann. Der legte alles in einen guten Start. „Das war definitiv die Entscheidung. Danach war es sehr schwierig noch mal vorbei zu kommen“, erklärte Klausmann, der aber auch auf der Zielgerade noch die Power hatte, sich gegen Fabrice Mels zu wehren. Er jubelte unbändig über seinen Sieg über einen der ganz Großen im Eliminator Sprint.

„Ich bin schon ein bisschen überrascht, aber ich wusste auch, dass ich gut starten kann“, meinte Klausmann, der bei der Deutschen Meisterschaft in Bodenmais Pech hatte, als ihm auf der Startgerade der Reifen platzte.

„Das ist definitiv ein großer Erfolg für mich. Es lief heute besser als bei der WM vergangene Woche“, meinte Klausmann nach seinem ersten Sieg in der KMC Bundesliga.

 

Van Eck verschläft den Start

Jeroen van Eck verschlief den Start etwas und war dann hinter Mels im Prinzip chancenlos. „Wenn ich die Lücke sah, hat er sie genutzt“, erklärte van Eck. „Aber in der letzten Kurve konnte ich noch Platz drei erobern.“

 

Platz fünf ging an den Breitnauer Simon Gutmann, der sich mit einem starken Start im kleinen Finale gegen seinen Teamkollegen Vinzent Dorn (Kirchzarten), Pascal Ketterer (Titisee-Neustadt) und Vitus Wagenbauer durchsetzte.

 

Weltmeister Daniel Federspiel war sehr unglücklich bereits im Viertelfinale ausgeschieden. In der zweiten Kurve fiel im die Kette herunter, so dass er keine Chance mehr hatte. „Besser heute, als vor einer Woche bei der WM“, meinte der Österreicher.

 

09./10.04.      XCS/XCO       Bad Säckingen (HC)

18./19.06.      XCO                Heubach (HC)

27./28.08.      XCE/XCO       Ortenberg (C2)

17./18.09.      XCE/XCO       Titisee-Neustadt (C1)

 

Weitere Informationen auf mtb-bundesliga.net