Archiv der Kategorie: Cross-Country

Deutscher Kommentar auf redbull.tv / Drei SWR-Beiträge zum Albstadt-Weltcup

Novum bei der fünften Auflage des UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Der Livestream redbull.tv wird erstmals zusätzlich in Deutsch kommentiert. Und der SWR kündigt drei Beiträge zum MTB-Highlight im Bullentäle an.

 

von links: Stephan Salscheider, Mike Kluge und Sven Simon 2016 beim Kommentieren im Bullentäle ©Benno Dietrich
von links: Stephan Salscheider, Mike Kluge und Sven Simon 2016 beim Kommentieren im Bullentäle ©Benno Dietrich

Zum ersten Mal überhaupt werden die vom Red Bull Media House großartig produzierten Bilder des Weltcups in deutscher Sprache kommentiert. Neben dem üblichen englischen Kommentar von Rob Warner und Bart Brentjens fungiert Christopher Ryan als Sprecher in deutscher Sprache. Ihm zur Seite steht die deutsche MTB-Legende Mike Kluge.

 

Nach wie vor ist Kluge der letzte deutsche Sieger eines (Elite-)Weltcup-Rennens (1993) bei den Herren. Seinen Nachfolger wird er kaum kommentieren dürfen, vielleicht aber einen Fahrer, respektive Fahrerin auf den Podiums-Plätzen. An Expertise wird es der Kombination jedenfalls nicht mangeln.  

Der Stream läuft wie gewohnt auf redbull.tv. im Internet.

 

Der SWR hat gleich drei Sende-Termine mit Bezug zum Albstadt-Weltcup angekündigt. Am Samstag, 27. Mai wird um 19.30 Uhr in SWR Aktuell Baden-Württemberg ein Hintergrundstück zu Sabine Spitz gesendet, die mit Platz zwei in Nove Mesto viel Hoffnung für den Heimweltcup gemacht hat.

Am Sonntag, 28. Mai berichtet der SWR um 19.30 Uhr in SWR Aktuell BW und noch mal mit einem Beitrag in Sport im Dritten ab 22.15 Uhr.

UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Noch besserer Blick aufs Spektakel

Die WM 2020 in Albstadt wirft ihre Schatten voraus. Mit Blick auf die Weltmeisterschaften in drei Jahren wird die Strecke des UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt schon jetzt weiterentwickelt. Zur fünften Auflage des Cross-Country-Weltcups vom 26. bis 28. Mai kommen bereits bedeutende Änderungen zum Tragen, auch wenn das Wetter-Chaos der vergangenen Wochen für Verzögerungen gesorgt hat.  Tickets sind im Vorverkauf erhältlich. 

 

Es gibt Neues, sowohl für die Fahrer als auch für die Zuschauer.  Die wichtigste Änderung betrifft den ersten Teil des vier Kilometer langen Kurses. Das Bullentäle wurde ja schon vorher als „Hexenkessel“ beschrieben, doch 2017  bekommen die Zuschauer noch eine Ecke mehr geboten. Vom bisherigen „Red Bull Climb“, eine Bergauf-Passage, in der zwischen zwei Strecken-Varianten gewählt werden kann, verschwinden die Weltcup-Biker jetzt nicht mehr auf dem Schotterweg hinter Bäumen , sondern fahren nach rund 30 Metern wieder rechts über einen Felsen hinab und dann über einen neuen Trail (in Fahrtrichtung), der als „Shimano Climb“ den Hang entlang führt und in Serpentinen mündet. An deren Ende biegen die Biker schließlich in den Schotterweg ein und fahren wie bisher im Bogen zum „Mitas Devil’s Corner“.

Damit wird der breite Weg einerseits für die Zuschauer zugänglich und im Bullentäle gewissermaßen zu einem Oberrang mit hervorragendem Blick auf das Spektakel, das sich unterhalb davon abspielt. Dort wird dann auch die große Videowall platziert.

Eine zweite Änderung erkennt man nach dem „Mitas Devils Corner“. Dort geht es für die Fahrer jetzt rechts vom bisherigen breiten Weg in Stufen nach oben, bevor die Linie links runter führt in Richtung „Albstadt Drop“.

Markus Ringle von der SKYDER TRACK COMPANY LIMITED: „Das hat keinen streckenphilosophischen Grund, sondern bietet mehr Komfort für die Zuschauer.“

 

Kleiner Rock Garden als Eye-Catcher

Für die Zuschauer ist auch die zweite große Maßnahme gedacht.   Die Quer-Verbindung vom Talkessel zur zweiten Kletterpassage, dem „Gonso Uphill“ und auch zum anschließenden „Mazda Slalom“ wurde ausgebaut. Somit lässt es sich für die Beobachter einfach vom einen Brennpunkt zum anderen wechseln. In den Downhill haben die Streckenbauer einen „Rock Garden“ eingebaut, der für die Zuschauer dort noch mal ein Eye-Catcher ist, bevor man in Richtung „Voba Albstadt Deep Hole“ nach unten spaziert. Auch dieser Zuschauer-Pfad ist neu und lässt jetzt ein Streckenteil bequem erleben, das bisher ein wenig unterbelichtet war.  

Tickets für den Event gibt es im Vorverkauf auf reservix.de

UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Cross-Country-Stars laufen sich warm

Noch verbleiben fünf Wochen bis zum Auftakt des UCI Mountainbike Weltcups presented by Shimano. Doch die Cross-Country-Biker haben begonnen Fahrt aufzunehmen. In Bad Säckingen, im Schweizer Rivera und im italienischen Nals tauchten am Wochenende Namen auf der Siegerliste auf, die sich gezielt auf das Weltcup-Doppel in Nove Mesto und Albstadt vorbereiten.

 

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Olympiasieger Nino Schurter vor Weltcup-Gesamtsieger Julien Absalon in Rivera, Mathias Flückiger vor Maxime Marotte und Jordan Sarrou in Bad Säckingen und Marco Fontana vor Stephane Tempier und Florian Vogel in Nals. Die besten Cross-Country-Biker legen mehr und mehr die Karten auf den Tisch.

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Auch bei den Damen ist das so: Jenny Rissveds vor Pauline Ferrand Prevot und Sina Frei im Tessin, Yana Belomoina und Maja Wloszczowska fast gleichauf in Bad Säckingen, Gunn-Rita Dahle-Flesjaa nicht weit vor Linda Indergand in Nals, eine Woche zuvor war in Montichiari die Reihenfolge noch anders herum.

Das sind alles Namen, die man am 28. Mai im Bullentäle auf dem Podium stehen könnten. Sechs Wochen vor den beiden ersten Weltcup-Rennen in Nove Mesto und Albstadt laufen sich die Stars langsam warm und in jedem Statement zu den Rennen kommt das Wort „Weltcup“ mindestens einmal vor.

„Meine Vorbereitung auf die Weltcup-Rennen ist voll im Plan“, erklärte etwa Weltmeister Nino Schurter, nachdem der Schweizer im Tessin seinen Dauer-Rivalen Julien Absalon aus Frankreich knapp geschlagen hatte. Nicht so knapp wie voriges Jahr in Albstadt, als es zu einem dramatischen Sprint-Finish kam, aber Absalon ist aktuell durch eine Allergie noch etwas gehandicapt. „Ich brauche etwas Geduld, aber bis zum  Weltcup-Auftakt bin ich zuversichtlich“, so der Weltcup-Rekordsieger.

 Keine Motivations-Probleme beim Olympiasieger

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Schurter hat ja vor knapp drei Wochen seinem Palmares ein weiteres Glanzstück hinzugefügt und mit seinem neuen Teamkollegen Matthias Stirnemann das Cape Epic in Südafrika gewonnen. Er scheint nach seinem olympischen Gold in Rio keine Motivationsprobleme zu haben. Auch seine Scott-Sram-Teamkollegin Jenny Rissveds nicht. War Rang zwei in Albstadt vor einem Jahr noch eine Überraschung, ist die Schwedin jetzt als Olympiasiegerin die Gejagte. In Rivera ließ sie Ex-Weltmeisterin Pauline Ferrand Prevot keine Chance. Die fährt im April auch die Straßenklassiker, will aber auch bei den Weltcup-Rennen in Nove Mesto und Albstadt an den Start gehen.  

Bei Fumic läuft bisher „alles perfekt nach Plan“

Zu einem Jäger von Schurter und Co. will auch Manuel Fumic dieses Jahr wieder werden. In Bad Säckingen landete er am Sonntag zwar nur auf dem siebten Rang, doch damit war er für sich selber im Soll.  Fumic war mit seinem brasilianischen Cannondale-Kollegen Henrique Avancini auch beim Cape Epic und dort fünf Tage lang in Gelb gefahren. Deshalb war der Kirchheimer noch etwas müde. 

„Alles läuft bisher perfekt nach Plan. Jetzt geht es noch an die Detail-Arbeit. In Nove Mesto und Albstadt will ich top fit an den Start gehen und eine bessere Rolle spielen als die Jahre zuvor“, sagt Fumic.

Deutsches Damentrio kommt in Schwung

In Bad Säckingen war gegen Mathias Flückiger (Radon Factory Racing) kein Kraut gewachsen. Auch nicht für Fumic’ neuen Teamgenossen, den Olympia-Vierten Maxime Marotte aus Frankreich, der im Vorjahr in Albstadt ja als Dritter auf dem Podest stand.

Was die Damen-Welt angeht hat Gunn-Rita Dahle-Flesjaa mit dem Sieg in Nals ihren Finger gehoben. Dort konnte die Norwegerin Sprint-Weltmeisterin Linda Indergand bezwingen und das nur eine Woche nachdem die Schweizerin sie in Italien deutlich geschlagen hatte.  Auch Sabine Spitz, die ihre Cross-Country-Karriere ja doch noch mal verlängert hat, und Adelheid Morath zeigten sich beim Cape Epic in starker Frühjahrs-Verfassung und Helen Grobert deutete in Bad Säckingen auch Aufwärtstendenz an.

Es sind noch gut fünf Wochen bis zum Weltcup-Auftakt am 20. und 21. Mai in Tschechien, aber die Formkurven steigen stetig an. 

Trailsurfen Amerogen

Auf Einladung von Freunden haben wir heute unser Bike-Mobil mal gesattelt und sind nach Holland gedüst, genauer nach Amerogen.

Dort gibt es einen „Trailpark“ mit 3 ausgeschilderten und gut ausgebauten Routen. Und da wir in unterschiedlichen Teams unterwegs waren, bin ich dann die Grüne und die lila Route (die dafür doppelt) gefahren…

und Julia ist die Grüne und die rote Tour gesurft:

Die Ausgangsbedingungen waren nicht die Besten, denn schon auf dem Weg hatten wir immer wieder Regen. Entsprechend sahen wir am Ende der Tour auch aus. Bzw. unsere Bikes 😉

Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir sau viel Spaß hatten. Denn die Strecken sind wirklich durchdacht angelegt und der Boden ist so aufbereitet, dass wir zwar genug Dreck zum rumspritzen hatten – der Matsch aber so oberflächig war, dass die Reifen immer genug Gripp hatten 🙂

Insgesamt waren wir „nur“ 2 Stunden auf den Trails – das hat aber für eine ausreichende Portion Sonntags-Fun genügt. Und macht Lust auf mehr, wenn auch dann bei besserem Wetter.

Übrigens war die „Zielankunft“ auch gut vorbereitet. Ich weiß gar nicht wo der Korb auf ein Mal her kam… aber plötzlich war er da 😀

Um auf den Trails fahren zu dürfen, muss man übrigens eine Jahres-Vignette lösen. Die kostet 12 Euro, ist dann aber auch u. a. auf den Tracks Montferland gültig. Und für die Arbeit, die man sich ganz offensichtlich gemacht hat, lohnt das Geld auf jeden Fall.

Die Vignetten gibt es übrigens im Ort im Cafe Prologue – in dem es auch sehr gut hausgemachtes Essen über „Radfahrerspezialitäten“ bis hin zum klassischen Apfelkuchen und Pommes & Frikandel gibt.

Wenn Ihr also mal wieder Lust habt, ein paar Trails zu surfen, ohne zu viel Technik und mit moderaten HM, die Trails dort kann man uneingeschränkt empfehlen 😀

Mit dem Familien-Ticket in den Hexenkessel

Noch knapp 120 Tage, dann treffen sich die besten Mountainbiker der Welt zum fünften Mal zum UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt. Der Vorverkauf über das Ticket-Portal Reservix ist angelaufen. Neu ist das Familienticket.

 

Wer erinnert sich nicht an das epische Duell zwischen den beiden Mountainbike-Legenden Nino Schurter und Julien Absalon vom vergangenen Jahr. Nach eineinhalb Stunden wurde die aufregende Auseinandersetzung durch wenige Zentimeter knapp entschieden.

Oder der knackige Zweikampf der Generationen im Jahr zuvor zwischen Jolanda Neff und der 20 Jahre älteren Gunn-Rita Dahle-Flesjaa. Am gleichen Tag ging der Stern einer jungen Deutschen erstmals so richtig auf: Helen Grobert fuhr sich mit Platz sechs in die Weltspitze.

 

Das Weltcup-Wochenende in Albstadt ist ein Leckerbissen für alle Fans. Und wer das Sportevent im „Hexenkessel“ Bullentäle bis dato nicht kennt: Die ultraharte Prüfung auf der zuschauerfreundlichen Weltcup-Strecke in prickelnder Atmosphäre zu erleben, hat schon manchen zu einem begeisterten Anhänger gemacht.

 

Vorverkauf läuft

Gründe genug, um sich für den Event am 27. und 28. Mai 2017 Tickets im Vorverkauf zu sichern. Auf Reservix.de kann man sich seine Eintrittskarten zum günstigen Vorverkaufspreis sichern.

Weil der UCI Mountain Bike Weltcup presented by Shimano und die Gonso Albstadt MTB Classic mit ihrem Rahmenprogramm ein familientaugliches Event sind, gibt es ein Familien-Weekend-Ticket. Zwei Erwachsene aus einem Haushalt dürfen auf ihrem Weekend-Ticket beliebig viele Kinder mitbringen, die im Haushalt leben.

Schüler, Studenten und Menschen mit einem Behindertenausweis bezahlen einen ermäßigten Tarif. Kinder bis einschließlich sieben Jahren sind frei.

 Mehr Informationen finden Sie auf www.world-cup-albstadt.de, Tickets können auf www.reservix.de gekauft werden.

Cross-Country-Weltmeisterschaft 2020 in Albstadt, Deutschland :-)

Riesengroße Freude bei den Mountainbike-Fans in Albstadt und in ganz Deutschland: Der Radsport-Weltverband UCI hat die  Cross-Country-Weltmeisterschaften 2020 nach Albstadt vergeben. Mit dieser Entscheidung geht in drei Jahren eine lange Zeit des Wartens zu Ende.  

In Luxemburg jubelte auch Albstadts Oberbürgermeister Klaus Konzelmann, der mit einer Delegation nach Bieles gereist ist, wo die Vergabe kommuniziert wurde. „Ich bin sind stolz und freue mich außerordentlich. Das ist die  Krönung langjähriger Arbeit“, sagte Konzelmann in einer ersten Reaktion.“ Mein Dank gilt allen Beteiligten. Ich bin sicher, dass wir das  organisatorisch bestens hinbekommen und überzeugt dass dies auch einen großen Schub für gesamte Region bedeuten wird.“

 

1995 wurden in Kirchzarten das bisher erste und einzige Mal in Deutschland die Weltmeister in der olympischen Cross-Country-Disziplin gekürt. Zwischen Kirchzarten 1995 und Albstadt 2020 wird also ein Vierteljahrhundert liegen. Je länger die WM 1995 entfernt war, desto größer wurde der Wunsch der deutschen Fans dieses Groß-Ereignis endlich wieder einmal im eigenen Land erleben zu dürfen.    

Vor zwei Jahren hat man es für 2016 schon einmal versucht und gegen den starken Kontrahenten Nove Mesto na Morave (Tschechien) den Zuschlag knapp verpasst.

Umso größer jetzt die Freude bei den Beteiligten, dass es im zweiten Anlauf geklappt hat.

 

Martin Wolf, Generalsekretär des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) kommentierte  begeistert: „Wir freuen uns riesig!  Albstadt mit dem Team um Stephan Salscheider ist für uns der ideale Ausrichter, um 25 Jahre nach der unglaublichen  WM in Kirchzarten, dem MTB-Cross-Country-Sport einen neuen Popularitätsschub zu geben. Ich hoffe, dass das unserem  

erfolgreichen Nachwuchs zusätzliche Motivation geben wird.“

 

Gleichzeitig dachte Wolf aber auch an zwei Altgediente: „Ich hoffe, wir sehen auch unsere beiden MTB-Legenden Sabine Spitz 2020 noch auf dem Bike. Für Sabine würde sich ja nach ihrer ersten WM-Teilnahme in Kirchzarten 1995 ein Kreis schließen.“

 

Stephan Salscheider: Zehn Jahre am großen Ziel gearbeitet

Als die SKYDER SPORTPROMOTION im Verbund mit der RSG Zollernalb 2005 die regionale Mountainbike-Begeisterung aufnahm und mit der sehr erfolgreichen Ausrichtung der Deutschen Cross-Country-Meisterschaften, die Gonso Albstadt MTB Classic lancierte, da hielt niemand für möglich, dass im Bullentäle eines Tages eine Weltmeisterschaft stattfinden würde.

Doch Agentur-Geschäftsführer Stephan Salscheider wagte es größer zu denken, sprang mit seinem Unternehmen 2013 kurzfristig als Weltcup-Veranstalter in die Bresche als ein anderer deutsche Standort zurückzog und etablierte Albstadt als Weltcup-Ort.

„Wir haben über zehn Jahre an diesem großen Ziel gearbeitet und sind natürlich überglücklich, dass der Traum 2020 Wirklichkeit wird“, kommentiert Stephan Salscheider aus Bieles in Luxemburg, wo die Entscheidung am Rande der Cyclo-Cross-Weltmeisterschaften bekannt gegeben wurde.

„Wir haben jetzt dreieinhalb Jahre Zeit, um die zweite Cross-Country-WM in Deutschland zu einem unvergesslichen Event zu machen und damit dem Sport einen weiteren Schub zu verleihen. Wichtige Schritte auf dem Weg dahin werden natürlich die Weltcup-Rennen sein, die bis dahin im Bullentäle stattfinden“, so Salscheider.

 

Der Termin steht auch schon fest: Vom 25. bis 28. Juni 2020 werden die Wettbewerbe über die Bühne gehen. Weil es ein olympisches Jahr ist, wechselt man vom normalen WM-Zeitraum im September im Kalender vor die Olympischen Spiele. Das bringt den Weltmeisterschaften wesentlich mehr Aufmerksamkeit.

 

 Mehr Infos:

www.albstadt-mtb-classic.de

KMC MTB-Bundesliga Nürburgring: Ben Zwiehoff stürmt zum Bundesliga-Sieg ; Elisabeth Brandau souverän

Ben Zwiehoff hat im Offroad-Park am Nürburgring das KMC MTB-Bundesliga-Rennen der Herren gewonnen. Der Essener vom Team Bergamont-Hayes gewann die Bundesliga-Premiere bei Rad am Ring vor dem Niederländer Frank Beemer (Habitat MTB Team) und Simon Stiebjahn (Team Bulls) aus Titisee-Neustadt. Elisabeth Brandau hat sich bei den Damen den Sieg geholt. Die DM-Dritte aus Schönaich gewann nach zwölf Runden vor der Freiburgerin Hanna Klein (Superior Bikes) und Antonia Daubermann (Global Fine Arts-Stevens) aus Gessertshausen.

Ben Zwiehoff bot im Offroad-Park eine eindrucksvolle Vorstellung und hatte nach 1:29:09 Stunden 1:53 Minuten Vorsprung auf dem Konto. Er war Mitglied einer dreiköpfigen Spitzengruppe, die nach zwei Runden entstanden war. Gemeinsam mit Simon Stiebjahn und Frank Beemer drückte der U23-EM-Vierte aufs Tempo, so dass bald klar war: aus diesem Trio wird der Sieger der Nürburgring-Premiere kommen.

In Runde sechs von 13 entschloss sich Zwiehoff am längsten Anstieg der 2,8-Kilometer-Runde noch mal eine Schippe drauf zu legen. Er ging am Wiesenanstieg in den Wiegetritt und stürmte los. Sofort riss der 22-Jährige eine Lücke zu seinen beiden Begleitern. „In der nächsten Runde habe ich das noch mal gemacht“, schildert Zwiehoff, wie er seinen Verfolgern den Zahn vollends ziehen konnte.

Ab da wurde das Rennen zur Soloshow von Ben Zwiehoff und im Ziel zeigte er sich erleichtert. „Eigentlich hat mir die Spritzigkeit gefehlt, die man auf dieser Strecke braucht. Nach der verkorksten Deutschen Meisterschaft bin ich sehr froh, dass ich zeigen konnte, was ich drauf habe“, kommentierte Zwiehoff, der bei der DM mit Knieschmerzen aufgeben musste. „Ich wusste, dass ich Form habe und bin jetzt optimistisch für den Weltcup in Kanada“, fügte Zwiehoff an.

 

Bei Stiebjahn geht der Schuh kaputt

Hinter ihm ging das Duell um Rang zwei an Frank Beemer. Er profitierte davon, dass bei Simon Stiebjahn ein Schuh kaputt ging, er ihn aber nicht los brachte. „Die haben an der Technischen Zone einen Ersatzschuh bereit gehalten, aber der Schuh war einfach verhakt, ich bin nicht rausgekommen“, berichtete Stiebjahn von einem seltenen Malheur.

„Ben zwar heute zu stark, um Platz zwei hätte ich vermutlich kämpfen können“, meinte Stiebjahn, der aber eine Woche nach der Transalp durchaus zufrieden war mit seinem Ergebnis (+3:13).

Frank Beemer war das auch. „Meine Saison lief bisher sehr schlecht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier Zweiter werden kann, das freut mich sehr. Mir hat die Strecke Spaß gemacht, aber Ben zwar heute klar der Stärkste am Berg“, meinte der Niederländer.

Auf Rang vier (+3:41) passierte David Horvath als zweitbester U23-Fahrer die Ziellinie und war über sich selbst erstaunt. „Ich habe diese Woche viel Grundlage trainiert und hätte das so nicht erwartet. Ich habe in der Verfolgergruppe einmal angezogen und gemerkt, dass ich eine Lücke bekomme und beim zweiten Mal hat sich die Lücke zum Dänen Niels Rasmussen dann ausgedehnt“, erklärte Horvath.

 

 

Damen: Elisabeth Brandau braucht Zeit und dreht dann auf

Es dauerte drei, vier Runden ehe Elisabeth Brandau mit Antonia Daubermann auch ihre letzte Begleiterin abschütteln konnte. Danach drehte die dreifache Marathon-Meisterin an der Spitze alleine ihre Runden.

Hanna Klein machte nach vier von zwölf Runden Druck auf Antonia Daubermann, passierte die U23-Fahrerin und verkürzte auch den Rückstand auf Brandau bis nur noch zwölf Sekunden übrig blieben.

Doch Brandau konnte noch mal forcieren. „Ich habe am Anfang Zeit gebraucht, bis ich richtig ins Fahren gekommen bin und hatte noch gar kein Gefühl für den schwierigen Untergrund. Irgendwann habe ich dann aufgedreht und bin konzentriert gefahren. Mein Ziel war es dann so viel wie möglich Fahrerinnen zu überrunden“, kommentierte Brandau ihren Sieg, den sie in 1:43:10 Stunden mit 1:08 Minuten Vorsprung sicherstellte.

Hanna Klein war mit ihrem Rennen am Ende ganz zufrieden. „Als ich die Strecke gestern angeschaut habe, dachte ich: oh je. Aber am Ende bin ich doch froh, dass ich hier gefahren bin. Irgendwann hat es dann auch Spaß gemacht, obwohl es für meinen Geschmack zu viele Runden waren“ erklärte die 28-Jährige.

Youngster Antonia Daubermann konnte mit ihrem dritten Rang. „Irgendwann habe ich auf die Runden gar nicht mehr geachtet, sondern bin nur noch gefahren. Ich denke Platz drei ist bei der Konkurrenz schon okay“, meinte die 19-Jährige, die 1:33 Minuten Rückstand aufwies.

 

Juniorinnen: Eibl setzt sich aus dem Spitzentrio durch

Die Juniorinnen hatten sieben Runden (a 2,8km) zu fahren und erstaunlicherweise blieb ein Trio fünf Runden lang zusammen an der Spitze. Die Deutsche Meisterin Leonie Daubermann (Gesserthausen) vom Team Global Fine Arts/Stevens, die WM-Zwölfte Lia Schrievers (CEP Racing) aus Bayreuth und Ronja Eibl wechselten sich in der Führungsarbeit ab.

Dann ergriff Eibl die Initiative. „Ich habe gemerkt, dass die anderen im Anstieg langsamer werden und bin an die Spitze gegangen. Lia und Leonie sind dann nicht mehr mitgekommen“, erklärte Eibl wie es zu ihrem ersten Bundesliga-Sieg kam.

59 Sekunden vor Lia Schrievers überquerte sie die Ziellinie, Leonie Daubermann hatte als Dritte 1:22 Minuten Differenz.

 

 

Junioren: Überraschungs-Sieg für Florian Reichle

Zum Auftakt der KMC Bundesliga-Rennen am Nürburgring hat sich bei den Junioren überraschend Florian Reichle aus Warmbronn durchgesetzt. Der Biker vom Team Freiburger Pilsner-AfK gewann sein erstes Bundesliga-Rennen vor dem Braunsbacher Niklas Schehl vom Team Bulls und Tim Meier aus Rheinfelden (jb Brunex-Felt).

 

Reichle setzte sich in der fünften von acht Runden von Niklas Schehl ab und holte sich den Sieg, 51 Sekunden vor dem Junioren-EM-Siebten, der nach einer Krankheit noch nicht wieder hundertprozentig fit war  und 1:28 Minuten vor Tim Meier.  „Erst mal habe ich abgewartet, weil ich dachte, wenn ich da mitgehen kann, ist das gut. Als Niklas attackiert hat, konnte ich relativ gut mitgehen. Ich bin dann am Berg mal vorbei gegangen und meinen Rhythmus gefahren“, erklärte Reichle. „Heute hat die Tagesform gepasst.“

 

Fazit: Konzept funktioniert, an Stellschrauben drehe

Hanns-Martin Fraas, Organisationschef von Rad am Ring, zog eine positive Bilanz mit selbstkritischen Unterton. „Wir freuen uns, dass wir bei der Premiere deutsche MTB-Elite im Offroad-Park hatten. Ich denke, dass der Ansatz passt MTB-Rennen in Rad am Ring zu integrieren, den Event, aber auch die Disziplin gegenseitig profitieren zu lassen, das Grundkonzept stimmt“, so Fraas. „Organisatorisch hat es sicher etwas geholpert, aber wenn wir einen zweiten Aufschlag machen, dann kennen wir jetzt die Stellschrauben, an denen wir drehen müssen.“

Weitere Informationen auf mtb-bundesliga.net und radamring.de

KMC Bundesliga Albstadt – Eliminator: Felix Klausmann überrascht die Favoriten

Beim Eliminator Sprint der KMC Bundesliga in Albstadt hat sich Felix Klausmann den Sieg geholt. Er hielt im Finale der besten Vier den WM-Dritten Fabrice Mels aus Belgien und Ex-Europameister Jeroen Eck aus den Niederlanden in Schach.

 

Felix Klausmann erwischte im Finale einen blendenden Start und ging an erster Stelle in die erste Kurve, vor Toni Partheymüller. Das brachte Fabrice Mels und Jeroen van Eck in Zugzwang.

„Ich wollte gleich angreifen, aber die beiden haben die Türe zugemacht“ erklärte Mels, „aber das gehört zum Sprint.“

Nach der Hälfte der 600-Meter-Runde unterlief Partheymüller an zweiter Stelle liegend ein Fehler. Er blieb mit dem Lenker in der Begrenzung hängen. Das zwang auch Mels zum Abbremsen, so dass Klausmann eine kleine Lücke quasi geschenkt bekam.

„Dadurch war ich auf der Zielgerade nicht nah genug dran. Um aus dieser Situaion noch was zu machen, dafür ist sie einfach zu kurz“, kommentierte Mels. Der Weltmeister von 2014 zeigte sich „leicht enttäuscht“, wie er sagte. „Das hätte ich heute gewinnen müssen.“

 

Gewonnen hat aber Felix Klausmann. Der legte alles in einen guten Start. „Das war definitiv die Entscheidung. Danach war es sehr schwierig noch mal vorbei zu kommen“, erklärte Klausmann, der aber auch auf der Zielgerade noch die Power hatte, sich gegen Fabrice Mels zu wehren. Er jubelte unbändig über seinen Sieg über einen der ganz Großen im Eliminator Sprint.

„Ich bin schon ein bisschen überrascht, aber ich wusste auch, dass ich gut starten kann“, meinte Klausmann, der bei der Deutschen Meisterschaft in Bodenmais Pech hatte, als ihm auf der Startgerade der Reifen platzte.

„Das ist definitiv ein großer Erfolg für mich. Es lief heute besser als bei der WM vergangene Woche“, meinte Klausmann nach seinem ersten Sieg in der KMC Bundesliga.

 

Van Eck verschläft den Start

Jeroen van Eck verschlief den Start etwas und war dann hinter Mels im Prinzip chancenlos. „Wenn ich die Lücke sah, hat er sie genutzt“, erklärte van Eck. „Aber in der letzten Kurve konnte ich noch Platz drei erobern.“

 

Platz fünf ging an den Breitnauer Simon Gutmann, der sich mit einem starken Start im kleinen Finale gegen seinen Teamkollegen Vinzent Dorn (Kirchzarten), Pascal Ketterer (Titisee-Neustadt) und Vitus Wagenbauer durchsetzte.

 

Weltmeister Daniel Federspiel war sehr unglücklich bereits im Viertelfinale ausgeschieden. In der zweiten Kurve fiel im die Kette herunter, so dass er keine Chance mehr hatte. „Besser heute, als vor einer Woche bei der WM“, meinte der Österreicher.

 

09./10.04.      XCS/XCO       Bad Säckingen (HC)

18./19.06.      XCO                Heubach (HC)

27./28.08.      XCE/XCO       Ortenberg (C2)

17./18.09.      XCE/XCO       Titisee-Neustadt (C1)

 

Weitere Informationen auf mtb-bundesliga.net

(Bike-)Urlaub im Paradies

Wenn es für Mountainbiker in Europa sowas wie das Paradies gibt, dann ist es sicherlich die Gegend zwischen Leogang und Saalbach-Hinterglemm.

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Und wir müssen es wissen, denn wir waren für 10 Tage da 🙂

Aber der Reihe nach:

Für den Urlaub dieses Jahr hatten wir uns Saalbach-Hinterglemm ausgesucht, dass wir mal ausprobieren wollten. Ein wenig enttäuscht waren wir ja letztes Jahr von Meran.

In Hinterglemm hatten wir im Hotel Hasenauer ein paar Übernachtungen gebucht.  Das Hasenauer wirbt für sich selbst als „Sport- und Wohlfühlhotel“ und beides ist mit absoluter Sicherheit nicht übertrieben.

In dem familiär geführten Betrieb wird viel Wert darauf gelegt, dass sich die Gäste wohl fühlen. Und das wird vor allem über „Kleinigkeiten“ erreicht: Das Essen ist morgens wie abends einfach super (wir hatten HP gebucht) und die Kräfte die dort arbeiten wissen ab dem zweiten Tag, welche Eigenart welcher Gast hat. Dementsprechend muss man auch nie sagen, welche Zimmernummer man hat oder das man einen Kaffee zum Frühstück möchte.

Daneben gibt es täglich geführte Wandertouren, auf Wunsch Bike-Guides und so weiter und so fort.

Die Zimmer sind auch wirklich angenehm eingerichtet, in unserem Fall zusätzlich mit großem Bad und Balkon. Herrlich. Insgesamt ist das Hotel uneingeschränkt empfehlenswert.

Angekommen stellt sich dann aber die Frage: was machen wir denn jetzt?

Das Problem ist nämlich: man kann so viel machen, dass man gar nicht weiß womit man anfangen möchte 🙂

Wir haben uns für die erste Aktion überlegt, die Milka-Line zu fahren – angeblich auch Hardtail-tauglich. Weil wir ja nun mal nichts anderes mit hatten, als unsere Hardtails 😀

DSCF1287Hier offenbarte sich dann auch gleich ein „Problemchen“: Julias für Marathons im Sauerland getrimmtes Trek hatte nur sehr (sehr) kleine Bremsscheiben. Das geht auf die Dauer in die Hände.

Aber in  Saalbach sollte es doch kein Problem sein, die Bremsscheibe zu wechseln?

Ist es auch nicht: Der Laden gegenüber vom Hotel montierte die neue Bremsscheibe (ohne Aufpreis für die Montage) und schickte uns zum nächsten Laden, wo es den passenden Bremsadapter gab 😀

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Wenn doch nur alles so unkompliziert wäre im Leben 🙂 Kein „Haben wir nicht, kriegen wire nicht“,  sondern überall ein „das kriegen wir schon hin“.  Wer mal ein ganzes Tal erleben will, dass sich auf den Kunden einstellt, der sollte mal versuchen dort ein „unlösbares“ Problem zu haben.

Anyway, mit neuer Bremse wiedser auf den Weg zum Trail!

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Für den nächsten Tag hatten wir uns bei Bike ’n Soul zum XC-Training angemeldet. Inhaltlich war das für uns jetzt eher… nicht so ergiebig. Es hatte aber den interessanten Nebeneffekt, dass wir einige witzige Leute kennen gelernt haben – mit einigen davon haben wir dann auch noch mehrfach was unternommen.

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Nach dem Technik-Training war noch eine gemeinsame Tour geplant, die wir leider absagen mussten. Ich hatte mich mit einem Bekannten verabredet, den Adolari-Klettersteig zu gehen.

DSCF1301Nach den Trockenübungen im Landschaftspark unser erster richtiger Klettersteig. Bei dem Julia leider raus fand, dass das nicht ihr Sport ist. Ganz im Gegensatz zu mir: Ich finde das ausgesprochen cool 🙂

Aber wir waren alle erfolgreich und am Ende gibt es ja eine Zwangs-Belohung bei diesem kurzen, aber schönen Steig:

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Die Rückfahrt sind wir dann mal andersherum angegangen. Dazu muss man wissen, dass man mit dem Rad vom Hotel in 20km am Steig ist. Über den Berg. Mit dem Auto aber sind es 60 – um den Berg herum. Und die Idee war: Wenn man links rum fahren kann … steht man rechts rum im Kuhstau 😀

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Am nächsten Tag sind wir dann noch mal zu Bike ’n Soul und haben eine Tour mit den Leute vom Vortag gefahren. Die war technisch jetzt nicht sonderlich anspruchsvoll, hatte aber schon ein paar Höhenmeter.

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Morgenradfahrt

In Leogang haben wir aber den Lift nach oben genommen 😉

IMG_7955Von Leogang ging es dann noch mal nach Saalbach zurück und dort noch mal die Milka-Line runter. Die übrigens eine schöne Verlängerung des Panorma-Trail ist.

Der nächste Tag führte uns dann zur Bike-Academy von Kurt Exenberger.  Dort hatten wir ein mehrstündiges Individualtraining gebuchgt, für das sich unser Coach Rainer auch ordentlich Zeit nahm.

Dabei fiel allerdings sehr schnell auf, dass Julia deutlich besser ist. Ich habe die Weichei-Variante des Trainings genossen 😉

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Und falls Ihr Euch fragt, was das da auf dem Parkplatz ist:

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Das ist  die Euro-Bike. Bzw. die Eurobike-Mediadays, zu der nur Journalisten Zugang hatten. Und so wurden, während wir Training hatten, rund um uns die Fotos für die Zeitschriften der kommenden Monate geknipst.

Übriges, Training: Gleich zu Anfang haben wir gelernt, dass wir total „oldschool“ sind. Und Julia hat dann im Anschluss ein paar „Videosichtungen“ vorgenommen und festgestellt: So wie Rainer das sagt, fahren heute wirklich die Profis. Kein Wunder, sind doch auch so Größen wie Lakata dort Kunde.

Am Tag danach war mal wieder biken angesagt, diesmal mit den Leuten von Bike ’n Soul – aber ohne Bike ’n Soule. Auf dem Programm. Nachdem inzwischen Juli war und damit alle Lifte liefen, konnten wir auch den Berg direkt hinter dem Hotel in Angriff nehmen. Dor gehen der Hackelberg Trail 1 in den Trail 2 über und der direkt in den Buchegg-Trail übergeht. Etwas über 10 KM mit über 1000 Tiefenmetern.

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Da man ja nicht immer nur Rad fahren kann, musste natürlich Abwechslung her. Für Julia hatte ich mir da schon im Vorfeld etwas ausgedacht und so sind wir zum Flying Fox XXL in Leogang gefahren. Nicht billig, aber war ja Geburtstag 😉MST_4819

Den Geräuschen nach war es allerdings entweder besonders gut – oder besonders grausam, mit weit über 100km/h nur an einem Drahtseil hängend über das Tal zu rasen 😀

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Gemeinsam abgewechselt vom Radfahren haben wir uns dann beim Rafting auf der Salzach, wo wir etliche Stunden (4? 5?) gemeinsam mit unserem Guide vom Raftingcenter Taxenbach doch eine Menge Spaß hatten.

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Der Fluß ist zwar deutlich ruhiger als der Kicking Horse River, aber durch die Länge der Tour wurde es schon ganz schön anstrengend 🙂

Eine Stelle muss leider umgangen werden, weil dort vor einigen Jahren mal eine ganze Bootsladung verunfallt und in der Folge nur noch tot geborgen werden konnte.

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Man darf halt nicht vergessen, dass bei all der Technik die Natur gerne mal am längeren Hebel sitzt. Aber bei uns ging alles gut und es landete nur der im Wasser, der freiwillig rein gesprungen ist 😉

In Saalbach war übrigens während unserer Anwesenheit die European Bowhunter Championchip 2016, eine Veranstaltung zu der mal eben 2000 Bogenschützen aus der ganzen Welt angereist kamen.

MST_4799Und da die Austragungsorte über das ganze Tal verteilt waren, hatte das zwei Folgen: die erste war, dass schon Lifte liefen die eigentlich im Juli erst öffnen. Die zweite Folge war, dass wir quasi überall auch auf Bogenschützen trafen.

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Und so langsam kann unser Urlaub dann auch zum Ende kommen – denn die 10 Tage waren viel zu kurz um all das zu machen, was wir uns vorgenommen hatten.

Doch halt! Eins fehlt noch! Das Kitzsteinhorn!

Denn was wäre ein Besuch in den Alpen, ohne wenigstens mal einen hohen Berg zu erklimmen? Also in dem Fall ohne die zahlreichen Seilbahnen zu nutzen? Eben, nichts.

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Also sind wir am letzten Tag noch hoch auf den Gipfel, wo es uns sogar gelang, so zu tun als wäre das Wetter gar nicht so schlecht:

MST_4895Denn in Wahrheit wechselte die Wetterlage quasi sekündlich zwischen „geht doch“

IMG_8037und „man sieht die Hand vor Augen nicht“:

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Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben ;-)Allerdings  haben die schlauen Österreicher vorgesorgt: Im (!) Gipfel findet man den Eingang zu einem Museums-Stollen:

MST_4880Und in dem Musium erfährt man dann einiges über die Geschichte und die Geologie des Berges auf / in dem man sich gerade herum treibt:

MST_4885Und das alles für 0€ 🙂

Übrigens, am Fuße des Kitzsteinhorn liegt die Sigmund-Thun-Klamm, die auch einen eigenen Besuch wert ist:

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Und wenn man den Weg noch ein wenig ausdehnt, kommt man am Ende der Klamm zu einem der typsischen Wasserkraftwerke…

MST_4854Und wenn man den Damm erklimmt, kann man sogar noch eine Runde um den Stausee drehen…MST_4864

Das war jetzt der Versuch, 10 absolut unglaubliche Tage im Herzen Europas zu beschreiben. Eigentlich kann ich aber nur zusammenfassend sagen: Wer gerne draußen ist, egal ob zum Wandern, Biken oder sonst wie: das Salzburger Land, Saalbach und Umgebnnung haben wahnsinnig viel zu bieten. Und mit der Joker-Card erübrigt sich in den meisten Fällen auch die Angst vor Zusatzkosten.

Und während wir vorher noch über den Slogan Witze gemacht haben, sagen auch wir jetzt:

Saalbach – Home of Lässig!