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24h von Duisburg 2017

Dieses Jahr sind wir in Duisburg nur zu Gast gewesen. Aber am Sonntag ergab sich die Möglichkeit, die letzte Stunde am Mote Schlacko zu fotografieren.

Und was für eine wahnsinns Stimmung da herrschte! Bin immer noch ganz hin und weg und so sehr ich die 24h von Duisburg auch hasse, ich wäre gerne dabei gewesen. Also als Fahrer 😀

Hier mal ein kurzes Stimmungs-Video:

Und hier die Fotos:

Team Playground: Mit Actionsport-Heros hinter die Kulissen der Szene

Auf den roten Teppich mit Snowboard-Superstar Travis Rice, Backstage beim Freeski-Contest in Frankreich oder in den Bike-Park zur allerletzten Abfahrt der Saison:

Die fünf Actionsport-Profis von Team Playground nehmen den Zuschauer in ihren Video-Blogs dorthin mit, wo der Normalo sonst nicht hin kommt. In ihrem YouTube-Channel zeigen die Profi-Sportler, was sie in der Szene erleben – hautnah und mit allen Emotionen.

Team Playground – das sind fünf befreundete Actionsport-Profis, Boardsport-Talente, Schnee-Verrückte und Wellen-Freaks. Die Jungs und Mädels nehmen die Kamera selbst in die Hand und den Zuschauer mit, wenn sie zu Weltmeisterschaften fahren, an einem Tag Skifahren UND Mountainbiken trainieren, irgendwie Schule und Sport unter einen Hut bekommen müssen und mit den Großen der Actionsport-Szene auf Partys gehen.
Außerdem checkt Team Playground aktuelle Trends, testet, wie gut die neue Skatehalle wirklich ist oder wie man sein Bike einfach auf Tubeless-Reifen umrüsten kann. Im YouTube-Channel gibt’s jeden Freitag um 14 Uhr einen neuen Vlog der Actionsport-Pros, dort zeigen sie was sie bewegt:

egal ob überglücklich nach einem erfolgreichen Contest, stinksauer nach einer versemmelten Prüfung in der Schule oder aufgeregt am Flughafen kurz vor der Abreise zum Trainingslager in die USA.

Snowboarderin Leilani Ettel, Skateboarder Fabian Lang, Wakeboarder Nico von Lerchenfeld, Freeskier Lukas Joas und Mountainbikerin Valentina Höll lassen den User immer hautnah daran teilhaben.
Ausgewählte Vlogs von Team Playground:

Höhenangst vs. Freeskier: Scheitert Lukas Joas an der Big Air Rampe?
Auf den Big Air Contest in Annecy freut sich Lukas schon lange. Aber als er vor der riesigen Rampe steht, kommt der Schisser durch. Lukas hat Höhenangst. Meterweit durch die Luft fliegen, schwierige Tricks machen? Kein Problem. Aber auf so ein klappriges Gerüst hoch klettern, ist gar nicht Lukas Ding. Ob er sich trotzdem überwinden kann?

Link zum Vlog: https://www.youtube.com/watch?v=dW5LnqzH4JY

Valentina Höll in Downhill-Action – erst auf Ski, danach auf dem Bike
Nationalfeiertag in Österreich – schulfrei!!! Die 14-jährige Vali Höll kann trotzdem nicht ausschlafen. Erst ist sie mit ihren Freunden vom Skiteam verabredet, mit ihnen liefert sie sich ein Feiertag gerechtes Bundeshymnen-Battle. Danach geht’s mit Hündin Roxy in den
Bikepark.
Link zum Vlog: https://www.youtube.com/watch?v=imNvHsxcIeg

Skateboarder vs. Bail: Schafft Fabi Lang den Ollie über’s Gap?
Wie kann das nur so schwer sein? Seit zwei Jahren versucht Fabi mit seinem Skateboard über ein zwei Meter weit von einer Mauer auf eine andere zu springen. Oft genug ist er in der Mauer gelandet: Brett kaputt, Fuß kaputt. Jetzt muss es endlich klappen. Ob Fabi den
Trick hinbekommt?
Link zum Vlog: https://www.youtube.com/watch?v=AOTvZyNJEKQ

Challenge: Schafft Nico von Lerchenfeld den 720 im Stubai Zoo?
Im Sommer ist Nico von Lerchenfeld Profi auf dem Wakeboard und keiner macht ihm was vor, im Winter steigt er ganz gern mal um aufs Snowboard. Da kann er wegen mehrerer Knieverletzungen lange nicht bei den ganz Großen mitfahren, sondern shreddet nur zum Spaß. Trotzdem hat er Ziele, zum Beispiel einen 720 schaffen. Ob das hinhaut?
Link zum Vlog: https://www.youtube.com/watch?v=P4ftFTNFH9w&t=1s

Leilani Ettel bei ihrer Halloween Skate Session
Leilani Ettel kommt auf allen Brettern klar. An Halloween will sie die letzten Sonnenstrahlen zum Skaten nutzen. Aber die Miniramp liegt noch im Schatten und ist voll nass. Also muss Leilani sie erst mal trockenlegen, mit den guten Handtüchern der Mama. Ob sie damit ihre Skate-Session retten kann?
Link zum Vlog: https://www.youtube.com/watch?v=1hKirdZ_7FM

Aus! Aus! Die Sainson ist aus! Und die Münsterland-Giro auch ;-)

Heute stand das letzte Rennen für 2016 auf dem Plan, die Münsterland-Giro und hier die Kurzstrecke mit 70km.

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Mit dem Ergebnis kann ich sehr zufrieden sein: Platz 61 von 220 in meiner Altersklasse, bzw. 253 von 1209 Starter/-innen. Und nur 15 Minuten hinter dem Ersten durch das Ziel gerollt.

Ein sehr schönes, schnelles Rennen (dank super Gruppe), dass mir vor allem aber wegen des dichten Nebels und der vielen Crashes in Erinnerung bleiben wird. Vor allem die Gruppe, die sich auf der Ziellinie völlig unnötig lang gemacht hat… naja, sei es drum.

2016 war Rad-technisch ein komisches Jahr. Ich bin deutlich weniger Rennen gefahren als geplant. Und die, die ich gefahren bin, waren schon irgendwie „durchwachsen“. Neben den Rennen standen auch einige Touren auf dem Programm, die mir gut in Erinnerung geblieben sind.

So bin ich ja im Mai eher spontan die „Ruhr Around Challenge“ gefahren. Seit bestimmt 20 Jahren keine Distanz über 100km abgerissen und dann mal eben 200km gefahren. Kann man machen, ist aber sehr speziell. Aber es hat mit meinem Mitfahrer Tobi so viel Spaß gemacht, dass wir 2017 alle 3 Touren (100, 200 und 300km) fahren werden. Außerdem hat unser „Fahrstil“ zu einer Neuplanung beim Veranstalter geführt, die wir testen dürfen.

Insgesamt war ich überrascht, wie gut die 200km liefen 🙂

Ein geplantes „Highlight“ war natürlich auch 2016 das 24h-Rennen von Duisburg. Das dieses Jahr allerdings so grottenschlecht war, dass wir unsere Teilnahme für 2017 abgesagt haben.

Im gleichen Monat folgte auch der Marathon Grafschaft, der mich emotional extrem (über)(ge)fordert hat. Leider, denn eigentlich ist Grafschaft ja ein „Must Have“ für mich.

Nachdem ich aber über 20 Jahre nicht mehr an einem Rennrad-Rennen teilgenommen habe, war ich dann im September beim Race am Rhein. Und ich war total geflasht. Nicht nur, weil es auf Anhieb wirklich gut lief und ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden war. Sondern auch wegen des „warum habe ich eigentlich damals damit aufgehört“-Gefühls 🙂

Was dann letztlich dazu führte, dass ich heute morgen in Münster stand. Und eine wirklich irre Runde gefahren bin. Mit Gegenwind, Seitenwind, Rückenwing, Nebel mit Sichtweiten um die 50 Meter und Spässkes inne backen.

Abschließend gab es dann Verpflegung bei Nutrixxion am Bus. Und hier liegt jetzt mein Formular für Nutrixxion 2017 – ich werde dem Team wohl treu bleiben. 🙂

Jetzt steht erst mal die obligatorische Herbst-Leistungsdiagnostik bei Steffi an.  Darauf folgt dann, was niemand so richtig mag: Das Wintertraining mit viel Rolle. Aber mal gucken: in 2017 möchte ich definitiv mehr Rennrad-Rennen fahren und vielleicht reiße ich mich auch endlich mal zusammen und nehme ab 😉 Denn mal ehrlich: 15 Minuten auf 70 km sollten doch irgendwie zu machen sein 😉

Für das abgelaufene Jahr muss ich aber ein paar Leuten danke sagen:

  • Julia, dafür, dass sie allen Quatsch mit macht, immer dabei ist und auch aufopferungsvoll pflegt, wenn ich mich mal wieder abgelegt habe.
  • Nutrixxion für die Betreuung. Die ist zwar, wie immer, ausbaubar, aber ich habe viel Spaß im Team. Vielen Dank auch für die unzähligen Gele, Flaschen, Getränke. Besondere Grüße an dieser Stelle an Volker, den Chefmotivator 😉
  • Powerbar aus Voerde, die uns als „Heimlieferant“ mit zusätztlichen Riegeln und Muffins versorgt haben 🙂
  • Garmin für die neuen Geräte, die wir im Training und Rennen nutzen dürfen.
  • Chalkr, die uns bei unserem Alternativ- und Wintersport, dem Klettern so tatkräftig unterstützen.
  • ERG 1900 e.V., unsere sportliche „Wahlheimat“. Vor allem für die unzähligen gemeinsamen Trainingsrunden 🙂

 

(Bike-)Urlaub im Paradies

Wenn es für Mountainbiker in Europa sowas wie das Paradies gibt, dann ist es sicherlich die Gegend zwischen Leogang und Saalbach-Hinterglemm.

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Und wir müssen es wissen, denn wir waren für 10 Tage da 🙂

Aber der Reihe nach:

Für den Urlaub dieses Jahr hatten wir uns Saalbach-Hinterglemm ausgesucht, dass wir mal ausprobieren wollten. Ein wenig enttäuscht waren wir ja letztes Jahr von Meran.

In Hinterglemm hatten wir im Hotel Hasenauer ein paar Übernachtungen gebucht.  Das Hasenauer wirbt für sich selbst als „Sport- und Wohlfühlhotel“ und beides ist mit absoluter Sicherheit nicht übertrieben.

In dem familiär geführten Betrieb wird viel Wert darauf gelegt, dass sich die Gäste wohl fühlen. Und das wird vor allem über „Kleinigkeiten“ erreicht: Das Essen ist morgens wie abends einfach super (wir hatten HP gebucht) und die Kräfte die dort arbeiten wissen ab dem zweiten Tag, welche Eigenart welcher Gast hat. Dementsprechend muss man auch nie sagen, welche Zimmernummer man hat oder das man einen Kaffee zum Frühstück möchte.

Daneben gibt es täglich geführte Wandertouren, auf Wunsch Bike-Guides und so weiter und so fort.

Die Zimmer sind auch wirklich angenehm eingerichtet, in unserem Fall zusätzlich mit großem Bad und Balkon. Herrlich. Insgesamt ist das Hotel uneingeschränkt empfehlenswert.

Angekommen stellt sich dann aber die Frage: was machen wir denn jetzt?

Das Problem ist nämlich: man kann so viel machen, dass man gar nicht weiß womit man anfangen möchte 🙂

Wir haben uns für die erste Aktion überlegt, die Milka-Line zu fahren – angeblich auch Hardtail-tauglich. Weil wir ja nun mal nichts anderes mit hatten, als unsere Hardtails 😀

DSCF1287Hier offenbarte sich dann auch gleich ein „Problemchen“: Julias für Marathons im Sauerland getrimmtes Trek hatte nur sehr (sehr) kleine Bremsscheiben. Das geht auf die Dauer in die Hände.

Aber in  Saalbach sollte es doch kein Problem sein, die Bremsscheibe zu wechseln?

Ist es auch nicht: Der Laden gegenüber vom Hotel montierte die neue Bremsscheibe (ohne Aufpreis für die Montage) und schickte uns zum nächsten Laden, wo es den passenden Bremsadapter gab 😀

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Wenn doch nur alles so unkompliziert wäre im Leben 🙂 Kein „Haben wir nicht, kriegen wire nicht“,  sondern überall ein „das kriegen wir schon hin“.  Wer mal ein ganzes Tal erleben will, dass sich auf den Kunden einstellt, der sollte mal versuchen dort ein „unlösbares“ Problem zu haben.

Anyway, mit neuer Bremse wiedser auf den Weg zum Trail!

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Für den nächsten Tag hatten wir uns bei Bike ’n Soul zum XC-Training angemeldet. Inhaltlich war das für uns jetzt eher… nicht so ergiebig. Es hatte aber den interessanten Nebeneffekt, dass wir einige witzige Leute kennen gelernt haben – mit einigen davon haben wir dann auch noch mehrfach was unternommen.

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Nach dem Technik-Training war noch eine gemeinsame Tour geplant, die wir leider absagen mussten. Ich hatte mich mit einem Bekannten verabredet, den Adolari-Klettersteig zu gehen.

DSCF1301Nach den Trockenübungen im Landschaftspark unser erster richtiger Klettersteig. Bei dem Julia leider raus fand, dass das nicht ihr Sport ist. Ganz im Gegensatz zu mir: Ich finde das ausgesprochen cool 🙂

Aber wir waren alle erfolgreich und am Ende gibt es ja eine Zwangs-Belohung bei diesem kurzen, aber schönen Steig:

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Die Rückfahrt sind wir dann mal andersherum angegangen. Dazu muss man wissen, dass man mit dem Rad vom Hotel in 20km am Steig ist. Über den Berg. Mit dem Auto aber sind es 60 – um den Berg herum. Und die Idee war: Wenn man links rum fahren kann … steht man rechts rum im Kuhstau 😀

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Am nächsten Tag sind wir dann noch mal zu Bike ’n Soul und haben eine Tour mit den Leute vom Vortag gefahren. Die war technisch jetzt nicht sonderlich anspruchsvoll, hatte aber schon ein paar Höhenmeter.

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Morgenradfahrt

In Leogang haben wir aber den Lift nach oben genommen 😉

IMG_7955Von Leogang ging es dann noch mal nach Saalbach zurück und dort noch mal die Milka-Line runter. Die übrigens eine schöne Verlängerung des Panorma-Trail ist.

Der nächste Tag führte uns dann zur Bike-Academy von Kurt Exenberger.  Dort hatten wir ein mehrstündiges Individualtraining gebuchgt, für das sich unser Coach Rainer auch ordentlich Zeit nahm.

Dabei fiel allerdings sehr schnell auf, dass Julia deutlich besser ist. Ich habe die Weichei-Variante des Trainings genossen 😉

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Und falls Ihr Euch fragt, was das da auf dem Parkplatz ist:

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Das ist  die Euro-Bike. Bzw. die Eurobike-Mediadays, zu der nur Journalisten Zugang hatten. Und so wurden, während wir Training hatten, rund um uns die Fotos für die Zeitschriften der kommenden Monate geknipst.

Übriges, Training: Gleich zu Anfang haben wir gelernt, dass wir total „oldschool“ sind. Und Julia hat dann im Anschluss ein paar „Videosichtungen“ vorgenommen und festgestellt: So wie Rainer das sagt, fahren heute wirklich die Profis. Kein Wunder, sind doch auch so Größen wie Lakata dort Kunde.

Am Tag danach war mal wieder biken angesagt, diesmal mit den Leuten von Bike ’n Soul – aber ohne Bike ’n Soule. Auf dem Programm. Nachdem inzwischen Juli war und damit alle Lifte liefen, konnten wir auch den Berg direkt hinter dem Hotel in Angriff nehmen. Dor gehen der Hackelberg Trail 1 in den Trail 2 über und der direkt in den Buchegg-Trail übergeht. Etwas über 10 KM mit über 1000 Tiefenmetern.

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Da man ja nicht immer nur Rad fahren kann, musste natürlich Abwechslung her. Für Julia hatte ich mir da schon im Vorfeld etwas ausgedacht und so sind wir zum Flying Fox XXL in Leogang gefahren. Nicht billig, aber war ja Geburtstag 😉MST_4819

Den Geräuschen nach war es allerdings entweder besonders gut – oder besonders grausam, mit weit über 100km/h nur an einem Drahtseil hängend über das Tal zu rasen 😀

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Gemeinsam abgewechselt vom Radfahren haben wir uns dann beim Rafting auf der Salzach, wo wir etliche Stunden (4? 5?) gemeinsam mit unserem Guide vom Raftingcenter Taxenbach doch eine Menge Spaß hatten.

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Der Fluß ist zwar deutlich ruhiger als der Kicking Horse River, aber durch die Länge der Tour wurde es schon ganz schön anstrengend 🙂

Eine Stelle muss leider umgangen werden, weil dort vor einigen Jahren mal eine ganze Bootsladung verunfallt und in der Folge nur noch tot geborgen werden konnte.

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Man darf halt nicht vergessen, dass bei all der Technik die Natur gerne mal am längeren Hebel sitzt. Aber bei uns ging alles gut und es landete nur der im Wasser, der freiwillig rein gesprungen ist 😉

In Saalbach war übrigens während unserer Anwesenheit die European Bowhunter Championchip 2016, eine Veranstaltung zu der mal eben 2000 Bogenschützen aus der ganzen Welt angereist kamen.

MST_4799Und da die Austragungsorte über das ganze Tal verteilt waren, hatte das zwei Folgen: die erste war, dass schon Lifte liefen die eigentlich im Juli erst öffnen. Die zweite Folge war, dass wir quasi überall auch auf Bogenschützen trafen.

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Und so langsam kann unser Urlaub dann auch zum Ende kommen – denn die 10 Tage waren viel zu kurz um all das zu machen, was wir uns vorgenommen hatten.

Doch halt! Eins fehlt noch! Das Kitzsteinhorn!

Denn was wäre ein Besuch in den Alpen, ohne wenigstens mal einen hohen Berg zu erklimmen? Also in dem Fall ohne die zahlreichen Seilbahnen zu nutzen? Eben, nichts.

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Also sind wir am letzten Tag noch hoch auf den Gipfel, wo es uns sogar gelang, so zu tun als wäre das Wetter gar nicht so schlecht:

MST_4895Denn in Wahrheit wechselte die Wetterlage quasi sekündlich zwischen „geht doch“

IMG_8037und „man sieht die Hand vor Augen nicht“:

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Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben ;-)Allerdings  haben die schlauen Österreicher vorgesorgt: Im (!) Gipfel findet man den Eingang zu einem Museums-Stollen:

MST_4880Und in dem Musium erfährt man dann einiges über die Geschichte und die Geologie des Berges auf / in dem man sich gerade herum treibt:

MST_4885Und das alles für 0€ 🙂

Übrigens, am Fuße des Kitzsteinhorn liegt die Sigmund-Thun-Klamm, die auch einen eigenen Besuch wert ist:

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Und wenn man den Weg noch ein wenig ausdehnt, kommt man am Ende der Klamm zu einem der typsischen Wasserkraftwerke…

MST_4854Und wenn man den Damm erklimmt, kann man sogar noch eine Runde um den Stausee drehen…MST_4864

Das war jetzt der Versuch, 10 absolut unglaubliche Tage im Herzen Europas zu beschreiben. Eigentlich kann ich aber nur zusammenfassend sagen: Wer gerne draußen ist, egal ob zum Wandern, Biken oder sonst wie: das Salzburger Land, Saalbach und Umgebnnung haben wahnsinnig viel zu bieten. Und mit der Joker-Card erübrigt sich in den meisten Fällen auch die Angst vor Zusatzkosten.

Und während wir vorher noch über den Slogan Witze gemacht haben, sagen auch wir jetzt:

Saalbach – Home of Lässig!

Es sind komische Zeiten…

… wenn ausgerechnet der Allgemeine Deutsche  Automobil-Club zum Vorreiter der Fahrradcommunity wird. No Pun Intended.

Tatsächlich ist es so, dass der ADAC in Münschen ab Ende April auf Fahrräder setzt, um schnell und zuverlässig Pannenhilfe betreiben zu können:

Das ist auf so vielen Ebene erstaunlich, dass man gar nicht weiß wo man anfangen soll.

Enden will man auf jeden Fall dabei, dass der ADAC dann bitte gemeinsam mit dem ADFC auch Pannenhilfe für Räder anbieten sollte. Und natürlich das auch andere Großstadtversorger erkennen, dass (e-)Bikes das Fortbewegungsmittel der Zukunft sind. 🙂

Übrigens, der ADAC selbst beschreibt das so:

Ende April wird die ADAC-Straßenwacht ein E-Bike-Pilotprojekt in Berlin und Stuttgart starten. Grund für den Einsatz von jeweils zwei E-Bike-Pannenhelfern in den beiden Städten: Im staubelasteten innerstädtischen Verkehr will der ADAC prüfen, ob er mit E-Bikes besonders schnell agieren kann. Geschwindigkeit und Flexibilität in der Pannenhilfe sowie umweltfreundliche Mobilität stehen bei diesem Projekt im Vordergrund.

Das Elektrofahrrad verfügt über einen auf die Bedürfnisse der ADAC-Pannenhilfe entwickelten Anhänger mit hydraulischer Bremse. Er kann bis zu 70 Kilogramm Werkzeug aufnehmen. Ein großer Teil der Ausrüstung entspricht der des Pannenhilfe-Pkw des ADAC; allerdings können keine schweren und sperrigen Gegenstände wie Wagenheber oder Batterien mitgeführt werden.

Durch den Einsatz von E-Bikes in der Innenstadt erhofft sich der ADAC einen Zeitvorteil. Der Erfolg des Projekts hängt unter anderem von der richtigen Auswahl der Pannen ab, die per Elektrofahrrad betreut werden können. Dies geschieht im engen Austausch zwischen Pannenhelfer und Disposition. Die Auftragsübermittlung an den Helfer auf zwei Rädern erfolgt über die gleichen Kommunikationsmittel wie im ADAC-Pkw. Hierzu gehört auch ein Tablet-PC, der am Lenkrad des E-Bikes montiert ist.

Quelle: ADAC Presse

Was stimmt eigentlich nicht mit manchen Autofahrern?

Wir kennen Videos von Autofahrern, die sich von anderen bedrängt fühlen. Auch Videos von Radfahrern, die von Autos bedrängt werden.

Gar Fotos von Radfahrern, die schlicht umgefahren werden.

Ich hätte nicht gedacht, dass man das steigern kann. Die Youtube-Userin „Samanthapants“ toppt das allerdings erheblich.

Vor ihr ein Auto und vor dem Auto eine Gruppe Rennradfahrer, die die ganze Zeit um die 60 km/h (!) fahren. Und dann passiert etwas, von dem man nicht annehmen würde, dass die Betroffene selbst es ins Internet stellt:

https://www.youtube.com/watch?v=Izi1ongLI6g

Führerscheinentzug wegen fehlender Tauglichkeit, würde ich spontan sagen. Und zwar nicht für 4 Wochen. Wer sich so aufführt, kann einfach nicht auf andere Verkehrsteilnehmer losgelassen werden.

un(r)eal

Ist das noch Werbung?

Sony (Hersteller einer Action-Cam) und Trek (Hersteller hochwertiger Fahrräder für Straße und Gelände) haben den Film „UN(R)EAL“ produziert, der durchaus diese Frage zulässt.

Und um es vorweg zu nehmen und kurz zu machen: Auch wenn hier an vielen Stellen das Label im Vordergrund steht, so ist UNREAL doch mit Sicherheit ein Meilenstein der Mountainbike-Filme.

Und damit die gut 11-12€ Wert, die er in den bekannten Medienportalen kostet. Denn dafür kommen 45 Minuten wirklich tolle Bilder und wirklich geile Action-Sequenzen ins Haus.