Archiv der Kategorie: Event

24h von Duisburg 2017

Dieses Jahr sind wir in Duisburg nur zu Gast gewesen. Aber am Sonntag ergab sich die Möglichkeit, die letzte Stunde am Mote Schlacko zu fotografieren.

Und was für eine wahnsinns Stimmung da herrschte! Bin immer noch ganz hin und weg und so sehr ich die 24h von Duisburg auch hasse, ich wäre gerne dabei gewesen. Also als Fahrer 😀

Hier mal ein kurzes Stimmungs-Video:

Und hier die Fotos:

20 Jahre Ziener BIKE Festival Willingen – ein mit Höhepunkten gespicktes Programm zum runden Jubiläum

Vom 19. bis 21. Mai 2017 findet das Ziener BIKE Festival Willingen bereits zum 20. Mal statt. Was vor zwei Dekaden dank einer strammen Pionierleistung begann, ist mittlerweile nicht nur eines der größten MTB-Spektakel in Europa, sondern auch dank seiner sportlichen Side-Events nicht mehr aus dem Radsport-Kalender wegzudenken. Zumal das Festival im waldeckischen Upland auch zu seinem runden Jubiläum wieder neue Maßstäbe setzt.

Denn erstmals in der langen Geschichte der deutschlandweit einzigartigen Outdoormesse findet mit dem Warsteiner Sauerland-Giro auch ein Rennen für die dünnbereiften Radsportler statt.

„Das Willinger BIKE Festival wird im Bereich Rennrad um attraktive Inhalte erweitert. Letztes Jahr gab es bereits ein Gravel-Rennen“, so Volker Schröder (das komplette Interview ist hier zu lesen).

Das Willinger Original, das seit dem Startschuss 1998 federführend mit der Entwicklung des Events betraut war und sich in diesem Zeitraum den Spitznamen „Bike-Papst“ redlich verdiente, erklärt weiter:

„Den klassischen Radrennsport nehmen wir mit dem Giro auf, bei dem eine 30 km lange Runde mit rund 500 Höhenmetern entweder zwei-, drei- oder viermal absolviert wird. Alles in allem kann sich damit das Jubiläumsprogramm mit dem Rocky Mountain BIKE Marathon, der Deutschen Enduro MTB Meisterschaft, der SCOTT Junior Trophy, dem CAMELBAK Pump Battle sowie dem Downhill-Rennen sehen lassen. Es ist ein mit Höhepunkten gespicktes Festival-Programm.“

Hinzu kommt mit der Bosch eMTB Challenge supported by Trek ein für Willingen ebenfalls neues Rennformat, das vor wenigen Wochen bei der Saisoneröffnung durch das Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by FSA am Gardasee eine erfolgreiche Premiere gefeiert hat und damit das Sportprogramm noch breiter fächert.

Das war nicht immer so umfangreich, wie sich Schröder erinnert: „Bei der Premiere gab es ein Cross Country-Rennen, das später durch den Marathon ersetzt wurde.“

Wichtiger Bestandteil für die Entwicklung des Festivals allgemein war aber schon immer die Ettelsberg Seilbahn, damals noch Sessellift, heute moderne Kabinenbahn.

„Die Fahrer stürzten sich mit den nur mit einer Federgabel ausgestatteten Bikes den mit Flatterband abgesperrten Weg am Willinger Hausberg hinunter. Das ist für mich unvergesslich, eine neue Ära, das Freeriden, war geboren,“ so der Insider der lokalen Mountainbike-Szene.

Später folgten dann fest installierte Strecken, ein Konzept, das viele Regionen erfolgreich übernommen haben. Zwei Tripple-Weltcups mit Cross Country, Four Cross und Downhill brachten Willingen und der weiteren Umgebung weltweites Interesse ein; der Ausbau der Strecken vor Ort sorgte für den Anschub des Bike-Tourismus und die Weiterentwicklung des BIKE Festivals.

Neben der großen sportlichen Event-Vielfalt, stehen über das Wochenende hinweg aber auch Produktneuheiten und Weiterentwicklungen im Fokus, die auf dem Messeareal auf dem Parkplatz der Ettelsbergbahn vorgestellt und getestet werden können.

Rund 150 Aussteller sind auf den Ansturm von mehr als 35.000 erwarteten Besucher gut vorbereitet. Weitere Informationen zum Festival stehen online zur Verfügung.

Internationale Elite kämpft beim Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by FSA um Marathon-Sieg

Riva del Garda, 27. April 2017 – Auch im 24ten Jahr seines Bestehens hat das Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by FSA nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt und lockt einige der besten Mountainbiker an den Gardasee, wo die Szene traditionell ihren europäischen Saisonauftakt zelebriert. Beim Rocky Mountain BIKE Marathon gehen nicht nur mehrere Tausend Amateure an den Start, sondern auch einige der besten internationalen Profis.

Angeführt wird das Feld von Urs Huber (SUI). Der Team Bulls-Profi aus der Schweiz hat es in den letzten vier Jahren jedes Mal in die Top-3 der Ronda Extrema, der anspruchsvollsten von vier Renndistanzen, geschafft und peilt am Samstag, 29. April, ab 7:30 Uhr seinen dritten Sieg seit 2014 an. 

Allerdings ist der Titelverteidiger, der im Vorjahr die 93,93 km und 3.813 Höhenmeter in beeindruckenden 4:17.03,3 Stunden absolvierte und insgesamt vier mal in Riva zuoberst auf dem Treppchen stand, nicht der alleinige Favorit auf den Sieg. 

Mit Hermann Pernsteiner (AUT) will der letztjährige Dritte und Fünfte von 2015 an seine starken Performances anknüpfen. 

Der Österreicher ist einer von vier Athleten des durch die Bank gut besetzten Team Centurion Vaude, der voll auf Angriff gehen wird. Auch Jochen Käß (GER), Markus Kaufmann (GER) und Daniel Geismayr (AUT), der nicht nur 2010 am Gardasee als Erster die Ziellinie überqueren konnte, sondern gemeinsam mit Pernsteiner auch bei der letztjährigen BIKE Transalp triumphiert hat, haben sich viel vorgenommen. 

Ein weiteres ganz heißes Eisen hat Topeak Ergon im Feuer. Alban Lakata (AUT), 2012 und 2013 bereits siegreich, will kommenden Samstag ebenfalls ganz oben stehen.

Reichlich Erfahrung werfen darüber hinaus Vorzeigeprofi Karl Platt (GER) vom Team Bulls sowie Uwe Hochenwarter (AUT) vom Craft Rocky Mountain Factory Team, 2016 immerhin guter Sechster sowie der mehrfache dänische Champion Sören Nissen vom Racing Team Stevens-LAUF im Kampf um den Gesamtsieg in die Waagschale.

Weitere Informationen zum Festival-Programm, Hinweise zu Unterkünften und Anmeldeformulare für die unterschiedlichen Events stehen unter riva.bike-festival.de zur Verfügung.

King Of Hoppenbruch

Im Ruhrgebiet gibt es für Downhiller und Enduro-Fahrer (MTB) nur wenige Möglichkeiten, sich wirklich legal austoben zu können.

Eine Möglichkeit sind die Strecken, die der FRC Herten auf der Halde Hoppenbruch angelegt hat und betreut.

Und heute gab es, quasi zur Krönung der eigenen Strecken, das Event „King Of Hoppenbruch„, bei dem 88 Fahrer und Fahrerinnen aller Altersklassen gegen die Uhr und den eigenen Schweinehund antreten konnten.

Um den Fahrspaß zu maximieren, hat es dann letzte Nacht auch noch geregnet 😉 Während des Rennens heute blieb es aber größten Teils trocken. Nur nicht sauber 😉

Und natürlich waren wir auch da. Aber nur zum Gucken. Und wie das so ist: Was wir gucken, könnt Ihr auch gucken:

Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI – viele Neuheiten im 19ten Jahr

Willingen, 24. Mai 2016 – Vom 27. bis 29. Mai 2016 kehrt das Ziener BIKE Festival powered by MINI zurück nach Willingen.

Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI 2015 -  Expo, Messe,
Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI 2015 –
Expo, Messe,

Rund 150 Aussteller und mehr als 300 Marken präsentieren über 35.000 Festival-Besuchern wieder die Neuheiten für die Saison. Parallel dazu bietet die beliebte Outdoor-Messe ein ganzes Wochenende lang über 3.000 Sportlern im Upland die komplette Bandbreite des Mountainbike-Sports – inklusive zahlreicher Neuheiten.

Erstmals im Festival-Angebot ist in diesem Jahr der CANNONDALE Road Riot powered by Panaracer, ein Gravel-Race-Format, das in Willingen seine Premiere feiert und damit das große Event-Angebot in der Breite ergänzt. 

Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI 2015 -  Marathon
Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI 2015 –
Marathon

Auf einem 5,39 km langen Rundkurs, der fünf Mal bewältigt werden muss, geht es auf Renn- sowie Gravel-Rädern über Schotter, Wald- und Wiesenwegen durch Willingen.

Ebenfalls zum ersten Mal Teil des Sportprogramms ist mit dem RADON Pump Battle ein weiteres spannendes Rennformat. Der sechste und letzte Stopp der internationalen Pump Battle World Series im Dual Pump liefert am Freitagabend aufregende Kopf-an-Kopf-Duelle. 

Auf zwei identischen, parallel nebeneinander aufgebauten Pumptrack-Kursen kämpfen immer zwei Fahrer um den Einzug in die nächste Runde; und im Finale um den Titel „Pump Battle König Willingen“.

Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI 2015 -  Marathon
Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI 2015 –
Marathon

Am Samstagmorgen folgt direkt im Anschluss an den Rocky Mountain BIKE Marathon, dem Festival-Klassiker und Aushängeschild europäischer Marathon-Events, das jedes Jahr knapp 2.000 Athleten dank vier unterschiedlich langer Runden nach Nordhessen lockt, die Premiere des BOSCH eMTB Marathon supported by Trek. 

Auf einer eigens angelegten Strecke kämpfen Mountainbiker auf eBikes mit einer maximalen Motorunterstützung von 25 km/h um den Sieg.

Außerdem können sich die Downhill-Fans am Sonntagnachmittag auf ein Upgrade freuen. 

Nachdem in den letzten beiden Jahren die nationale Serie auf der ehemaligen Weltcup-Strecke am Ettelsberg gastierte, findet 2016 erstmals ein Stopp der iXS European Downhill Cup-Tour statt.

Darüber hinaus gastiert erneut die SRAM-Specialized Enduro Series in Willingen, während weitere Side-Events wie die SCOTT Junior Trophy oder der CANYON Pumptrack powered by mtb-academy das MTB-Wochenende in Hessen abrunden, das dank seines riesigen Expo-Geländes unterhalb der Ettelsberg Seilbahn knapp 35.000 Zuschauer in seinen Bann ziehen wird.

Rund 150 Aussteller und über 300 Marken stellen im Rahmen von Deutschlands größter Outdoormesse nicht nur die Neuheiten der Saison einer interessierten Besucherschar vor, sondern locken auch mit zahlreichen Test-Events, Schnupperkursen sowie speziellen Festivalpreisen.

Nirgendwo sonst kann man so direkt mit der Industrie in Kontakt treten.

Geführte Touren mit erfahrenen Bike-Guides, bei denen man das Hochsauerland mit seinen attraktiven Trails kennenlernen kann sowie eine Trial-Show von und mit dem sechsfachen Weltmeister Marco Hösel sind ebenfalls Teil des dreitätigen, actiongeladenen Event-Programms.

Weitere Informationen zum Festival-Programm, Hinweise zu Unterkünften und Anmeldeformulare für die unterschiedlichen Events stehen unter willingen.bike-festival.de zur Verfügung.

Ruhr Around Challenge – 200km ohne Training? Kann man machen. Ist dann halt speziell.

Ich hatte mal mit der Idee geliebäugelt, die „Ruhr 2 Northsea Challenge“ zu fahren – und die Idee dann irgendwie wieder verworfen. U. a. weil ich schon seit gefühlt 100 Jahren nicht mehr so lange auf dem Bike saß.

Am Freitag erreichte mich dann die Nachricht, dass ein Kollege aus dem ERG leider nicht bei der Vorbereitungstour „Around Ruhr Challenge“ starten kann. 200km. Und da ich noch nie zu den klügsten gehört habe, habe ich das Ticket übernommen.

Und so trafen sich dann am Sonntag morgen 80 Fahrer und Fahrerinnen aller möglichen Altersklassen mit Rädern aller Arten in Duisburg am MSV-Stadion und starteten um 7 Uhr den Rundkurs.

(Auf Strava)

Schnell war klar, dass es defintiv eine Runde ist wie ausgeschrieben werden würde: Durschnitt 18km/h und 2h Pause waren die Richtschnurr. Dazu hatte ich allerdings keinen Bock und das aus einem ganz einfachen Grund: Ab Nachmittag / frühem Abend sollte es ordentlich gießen.

Also nach vorne, wo wir dann relativ schnell eine Führungsruppe von 2 Rennrädern, einem Triathleten und einem Crosser waren. Und uns schon nach wenigen KM sehr weit abgesetzt hatten.

Am Baldeneysee hätte der erste Verpflegungspunkt sein sollen. Als wir ankamen, war da nur leider niemand. Und um die Spannung vorweg zu nehmen: Mit Ausnahme einer „Notstation“ in Dortmund war keine einzige Verpflegungsstation besetzt, als wir durch kamen. Man hatte einfach nicht damit gerechnet, dass es Leute gibt die ohne die geplanten Mahlzeigen (Frühstück, Mittag und Kaffee & Kuchen) durchfahren würden!

Foto (c) TPI
Foto (c) TPI

Die ersten 60km liefen auch völlig ereignislos.

Wir konnten ein gutes Durchschnittstempo halten und kamen relativ schnell am Kemmnader See an. Hier zerfiel unsere Gruppe dann leider spontan, weil 3 aus ihr zum Frühstück anhielten – das offensichtlich gerade erst aufgebaut werden sollte. Tobias, der Triathlet und ich sind dann zu zweit weiter gefahren.

IMG_7694Um uns kurz darauf am falschen Ort zu wähnen.

Denn plötzlich standen wir vor einer Fähre. Der GPS-Track war sich einig: Dort müssen wir rüber. Leider stand das nicht in der Ausschreibung und da die Fähre nur „Bezahlt was ihr wollt“ als Motto habt, man aber kein Geldwechseln kann und wir beide nur Scheine hatten, sind wir „schwarz gefahren“. Mit Genehmigung des Fährmanns. Den ich übrigens gefragt habe, ob schon andere mit Startnummern vorbei gekommen wären. Um mich dann von Tobias belehren zu lassen, dass wir ja die ersten wären 😉

IMG_7695Landschaftlich waren wir natürlich schwer angetan.

Von den „Radwegen“ leider nicht, denn nach der Fähre fing es mit Schotterpisten an.  In der Beschreibung auf der Website hieß es:

 Gefahren wird beinahe ausschließlich auf Radwegen oder kleinen Straßen.

Leider vergessen wurde der Hinweis, dass die Strecke für Rennräder eigentlich gar nicht geht. Crosser, MTB, Tourenrad, alles okay. Aber für Rennräder…. übelst. Insbesondere im zweiten Teil, wenn es über einige (von diversen CTF(!) bekannten) Kanal-„Rad“-Wege ging. Um es vorweg zu nehmen: Nicht nur dürfen jetzt die Laufräder zentriert werden, es hat uns auch ordentlich Zeit gekostet 🙁

IMG_7696Das es schließlich sogar durch den Wald ging, ist da fast keine Erwähnung mehr wert. Vor allem nicht, wenn der Depp mit dem GPS (ich) nicht aufpasst und falsch abbiegt. Die grobe Richtung stimmte zwar, aber Treppen auf dem Jakobsweg waren nun doch nicht das, was wir erwartet hatten. Den Triathleten freut es vermutlich mal laufen zu können – den faulen Sack nicht.

IMG_7699Der Wald war aber nicht die einzige Überraschung.

Eine weitere war, dass wir durch(!) ein Volksfest mussten. Wer da bei der Genehmigung der Strecke gepennt hat, ist ja egal – aber für die hinter uns dürfte das auch eine unangenehme Überraschung gewesen sein.

IMG-20160522-WA0038_resizedNachdem an dem Verpflegungspunkt „Mittagspause“ niemand war, sind wir auch dort einfach weiter. Gott sei Dank gab es noch eine Trinkhalle für Apfeschorle 🙂

An dem letzten „Verpflegungspunkt“ sollte es Kaffee und Kuchen geben und wir haben sogar jemanden gefunden, der aufschließen konnte. Kuchen haben wir nicht gegessen, aber wir konnten noch zwei Bananen erbetteln, die eine wichtige Alternative zu den Gels und Riegeln waren. So „gestärkt“ ging es dann in den „Endspurt“.

IMG_7704Nach einer Fahrzeit von Netto 7 Stunden und 50 Minuten waren wir dann am Seehaus an der Wedau. Ich sag mal: Mit nur Asphalt wären wir mindestens 30 Minuten schneller gewesen.

Dummerweise war man auch am Seehaus nicht auf uns vorbereitet. Das Buffet war (logisch) noch nicht fertig und man half uns zumindest mit Pizza und alkoholfreiem Bier aus dem tiefsten Loch heraus.

Tobias ist dann gefahren und ich habe noch auf ein paar eintreffende Mitfahrer gewartet. „Leider“ hat Julia mich jedoch um 18 Uhr abgeholt. In der Zeit von irgendwie 16 bis 16:30 (weiss nicht genau wann wir da waren) und 18 Uhr fing es dann an so richtig zu schiffen – nur Rafahrer sah ich keinen mehr 🙁

Bin dann ins Auto gekrabbelt und nach Hause gefahren, mit der Hoffnung das alle anderen Fahrer/-innen auch gut ankommen. Auf Strava konnte man allerdings den einen oder anderen Abbruch sehen.

Für das „Chaos“ bei der Organisation möchte in an dieser Stelle dem Veranstalter keinen Vorwurf machen. Das wir so geheizt sind, war ja unser eigener Wunsch und das wir damit den Zeitplan – und vor allem den Ressourceneinsatz sprengen – kann man ihm nicht anlasten.

Beschwert habe ich mich aber über die Formulierung zur Strecke:

Die ziemlich genau 200 Kilometer lange Strecke ist fast vollständig asphaltiert und damit für quasi jedes Rad geeignet.

Denn die war defintiv nicht für Rennräder geeignet. Ich habe angeregt, dass zu ändern. Man hat mir aber versichert, dass die 300km-Tour nach ähnlicher Kritik im letzten Jahr inzwischen 100% Rennradtauglich ist.

An der Stelle muss ich übrigens noch mal kurz ein Loblied auf „Bergetappe“ in Essen singen:

Ich lasse ja meine Bikes dort fitten und kann nach gestern sagen, dass auch 8h Fahrt nicht zu Schwielen oder gar Schmerzen führen. Keine wunde Stelle, kein schmerzender Rücken oder einschlafende Hände. Insbesondere vor dem Hintergrund der Schlaglochpisten gestern muss ich sagen, dass jeder € den man in ein perfektes Sitzen investiert, ein gut investierter Euro ist!

Und zum Schluss noch mal vielen Dank an Tobias für die guten Tipps und die Motivation auf der langen Strecke! Alleine wäre mein Schnitt deutlich niedriger gewesen und zu zweit über den RS1 zu düsen ist schon ziemlich genial 🙂

 

Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by MINI: Sportprogramm steht

München, 1. April 2016 – Wenige Wochen bevor die Mountainbiker in Europa beim Ziener BIKE Festival Garda Trentino powered by MINI in die neue Saison starten, haben die Veranstalter des dreitägigen Megaevents direkt am Gardasee das Sportprogramm finalisiert. Vom 29. April bis 1. Mai 2016 bekommen die Mountainbike-Fans nicht nur die Neuheiten der Szene auf dem riesigen Expo-Gelände neben dem Palazzo dei Congressi präsentiert, sondern auch Gelegenheit, sich in den verschiedensten Disziplinen mit den besten Fahrern der Welt zu messen.

ziener bike festival Garda Trentino 2015 - Danny MacAskill's Drop and Roll Tour presented by Livigno XXX Honorarfreie Nutzung im Zusammenhang mit der redaktionellen Berichterstattung zum ziener bike festival riva del garda 2015, Kontakt: Oliver Kraus (Kraus PR),  +49 (0)178 1321656, o.kraus@kraus-pr.de XXX
ziener bike festival Garda Trentino 2015

Wie in den Jahren zuvor ist auch im Rahmen der 23. Auflage des BIKE Festivals der Rocky Mountain BIKE Marathon der Höhepunkt des Wochenendes, der am Samstag mit vier verschiedenen Distanzen nicht nur die internationalen Profis anspricht, sondern auch die rund 2.500 Teilnehmer aus dem Amateurlager, die sich auf abwechslungsreiche Strecken freuen dürfen.

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wird auch 2016 wieder dank des Bosch eMTB Marathon supported by Trek ein speziell auf die Besonderheiten der eBikes zugeschnittenes Rennformat angeboten.

Am Abend zuvor geht es erstmals beim Radon Pump Battle richtig zur Sache. Auf zwei absolut identischen, parallel aufgebauten Pumptrack-Kursen kämpfen immer zwei Mountainbiker in direkten Kopf-an-Kopf-Duellen um den Einzug in die nächste Runde, ehe sich im finalen Showdown des technisch hoch anspruchsvollen Show-Events der Sieger zum Pump Battle König von Riva kürt.

Wer nach dem dritten von sechs Stopps der Pump Battle World Series vom Pumpen immer noch nicht genug hat, kann tags darauf im Rahmen des CANYON Pumptrack powered by mtb-academy nicht nur an seiner Technik feilen, sondern sich auch im Rennen gegen die Uhr beweisen.

Während beide Events, die Premierenveranstaltung der Pump Battle-Tour in Riva auf dem Marktplatz am Freitag sowie die MTB-Schulungen samt Videoanalyse am Samstag, Mountainbiker aller Couleur ansprechen, kommen am Sonntag die Enduro-Cracks voll auf ihre Kosten.

Zwar ist der neu ins Leben gerufene North Lake Enduro mit Start und Ziel in Brentonico nicht mehr Teil der europäischen Rennserie, doch die komplett neuen Strecken im Alto Garda Bikepark werden dennoch ein herausforderndes Anforderungsprofil bieten.

Von der Nordschulter des Monte Altissimo geht es in fünf abwechslungsreichen Stages und bis zu 1.400 Höhenmetern bis zum Busatte oberhalb von Torbole.

Außerdem bekommt der Mountainbike-Nachwuchs am Sonntag im Rahmen der SCOTT Junior Trophy in verschiedenen Altersklassen die Möglichkeit, auf einem Rundkurs erste Wettkampfluft zu schnuppern.

Weitere Informationen zum Festival-Programm, Hinweise zu Unterkünften und Anmeldeformulare für die unterschiedlichen Rennformate stehen unter riva.bike-festival.de zur Verfügung.

Die wichtigsten Rennen im Überblick

  • Radon Pump Battle 29. April 2016, Qualifikation 18:00 Uhr, Finale 20:00 Uhr

  • Bosch eMTB Marathon supported by Trek 30. April 2016, Start 7:00 Uhr

  • Rocky Mountain BIKE Marathon 30. April 2016, Start 7:30 Uhr

  • CANYON Pumptrack powered by mtb-academy 30. April 2016, Start 14 Uhr

  • North Lake Enduro 1. Mai 2016, Start 8:30 Uhr

  • SCOTT Junior Trophy  3. Mai 2015, Start 10:30 Uhr

5. Gold Trophy Sabine Spitz / KMC MTB-Bundesliga am 9. und 10. April 2016

Mehr als nur ein Hauch von Weltcup

Die 5. Gold Trophy Sabine Spitz am 10. April wird zu einer Art Vor-Weltcup. Weitere Top-Athleten wie der WM-Dritte Ondrej Cink oder die dreifache Marathon-Weltmeisterin Annika Langvad haben ihre Meldungen abgegeben. Mit Weltmeister Nino Schurter und den beiden Weltranglisten-Ersten Julien Absalon und Jolanda Neff machen sie den Auftakt zur KMC MTB-Bundesliga zu einem absoluten Spitzensport-Ereignis.

 Es wird die beste Besetzung, die man in der Sabine Spitz Mountainbike-Arena am Waldbad bisher gesehen hat. So viel ist schon sicher. Und sie ist kaum noch zu steigern, es sei denn man wird dort eines Tages zum Gastgeber eines Weltcup-Rennens.

16, Cink, Ondrej, Multivan Merida Biking Team, , CZE
16, Cink, Ondrej, Multivan Merida Biking Team, , CZE

Das Multivan-Merida Teams schickt seinen kompletten männlichen Part nach Bad Säckingen, darunter auch Ondrej Cink (Tschechien) und Ex-Weltmeister José Hermida (Spanien), der in der Szene schon so was wie Kult-Status genießt.

Mit Cink ist dann auch das Podium der Weltmeisterschaften in Andorra komplett. Der U23-Weltmeister von 2012 stand im Bikepark von La Massana neben Nino Schurter (Schweiz) und Julien Absalon (Frankreich) als Dritter auf dem Podium.

Seine Vorfreude auf diese Auseinandersetzung mit den beiden weltbesten Mountainbikern tat Cink via Twitter bereits kund, indem er die Meldung von Schurters Start prompt als Favorit markierte.

Florian Vogel_CSC16_Afxentia_Etappe#1_time trial_by GollerDas Team Focus XC wird komplett vertreten sein. Dazu gehört auch der Weltranglisten-Dritte Florian Vogel (Schweiz) Somit sind auch die ersten Drei der Weltrangliste am Start (Absalon 1, Schurter 2).

Aus den Top-Ten dieser alle Rennen umfassenden Wertung sind mit Maxime Marotte (Frankreich/BH Sr Suntour-KMC, 6.), Mathias Flückiger (Stöckli Pro Team, Schweiz, 7.) und eben Ondrej Cink drei weitere Fahrer mit am Start.

Dann noch der Elfte Fabian Giger (Kross Racing) und der Zwölfte Lukas Flückiger (BMC Racing).

Mit Focus XC kommt übrigens auch der Deutsche Ex-Meister Markus Schulte-Lünzum (Haltern), sowie Eliminator-Weltmeisterin Linda Indergand (Schweiz).

Damen: Sechs aus den Top Sieben

BelomoynaWomit wir bei den Damen wären. Da verbreiten die Namen auf der Meldeliste ebenfalls viel Glanz. Maja Wloszczowska (Kross Racing) aus Polen gehört seit 2003 zur absoluten Weltspitze. Einmal war sie im Cross-Country Weltmeisterin (2010), einmal im Marathon (2003). Dazu kommen vier WM-Silbermedaillen und auch bei Olympia 2008 in Peking 2008 dieselbe Farbe, hinter Lokalmatadorin Sabine Spitz.

Annika Langvad (Specialized Racing) ist ebenfalls ein bedeutender Name. Die dreifache Marathon-Weltmeisterin und Silbermedaillengewinnerin in dieser Disziplin vom vergangenen Jahr hat voriges Jahr im Val di Sole ihren ersten Cross-Country-Weltcup gewonnen.

Yana Belomoina (CST Superior Brentjens) ist in Deutschland bekannter geworden weil sie jüngst mit Sabine Spitz das Cape Epic in Südafrika bestritten und auf Platz zwei beendet hat. Die 23-jährige Ukrainerin ist aber auch die WM-Dritte des vergangenen Jahres und aktuell Weltranglisten-Dritte.

Damit sind stehen neben Jolanda Neff (1.), Belomoina (3.), Wloszczowska (4.) und Langvad (5.), Irina Kalentieva (6.) und Adelheid Morath (7.) sechs der besten Sieben aus der Weltrangliste auf der Meldeliste für die fünfte Auflage der Gold Trophy. Nur die Norwegerin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa fehlt.

Sabine Spitz, deren Namensgeberin als 29-fache internationale Medaillengewinnerin und aktuell 11. der Rangliste ebenfalls zum Reigen der Top-Stars zählt.

Zu nennen sind deren Ex-Teamkollegin Kathrin Stirnemann (Haibike-Ötztal) aus der Schweiz, sowie London-Olympiasiegerin Julie Bresset (BH-Sr Suntour-KMC), die aufgrund gesundheitlicher Probleme in der Weltrangliste zurückgefallen sind, aber am Osterwochenende bei Rennen in Mailand und Marseille stark steigende Tendenz gezeigt haben.

Esther Süss (Schweiz) hat auch schon Spuren in der Welt des Cross-Country-Sports hinterlassen. Unter anderem war sie 2013 WM-Dritte, Marathon-Weltmeisterin (2010) und dreimal Marathon-Europameisterin.

Ein Rennen außerhalb der Weltcup-Serie kann kaum besser besetzt sein, als es der KMC Bundesliga-Auftakt ist. Die Mountainbike-Fans am Hochrhein und darüer hinaus bekommen am 10. April im Bad Säckinger Waldbad eine tolle Show serviert. Genauer: Sogar zwei.

 

Fotos: ©EGO-Promotion Armin M. Küstenbrück/Marius und Erhard Goller