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Stadtradeln 09-2017

Heute beginnt die neue Stadtradel-Periode und Voerde hat zum ersten Mal ein eigenes Teams am Start.  Ehrensache, dass Julia und ich da mit fahren.

Heute war Tourauftakt. Von Voerde nach Wesel, wo wir auf die Gruppe aus Hamminkeln trafen, und von dort dann nach Rheinberg zum Ziel der Sternfahrt.

Das Wetter war bombastisch gut und ich fand es richtig Klasse, dass den Aufrufen zur Teilnahme, u. a. auch vom ADFC Dinslaken-Voerde, schon alleine bei uns über 30 Teilnehmer/innen mit allen Arten Rädern und in jedem Lebensalter gefolgt sind.

Das Tempo war so gewählt, dass alle mitkamen. Spätenstens ab Wesel war das eine Herausforderung, weil es ja dann noch mehr, ich schätze insgesamt 40 bis 45, Radler/innen waren.

Die Strecke war aber, gemessen an den verfügbaren Routen, sehr gut gewählt und auch das Fahren im Verband klappte nach leichten Startschwierigkeiten dann recht gut. Einzig der fast beständige Gegenwind war für einige doch eher ungewohnt und eine Herausforderung. Aber: Es kamen alle ins Ziel und das ist ja die Hauptsache 🙂

In Rheinberg angekommen gab es Waffeln, Würstchen und kalte Getränke, die auch reichlich in Anspruch genommen wurden. Und im Anschluss machten sich die Teilnehmer/-innen dann in den unterschiedlichsten Gruppen auf den Weg.

Julia und ich sind alleine gefahren und dann über die Fähre Orsoy, um noch mal ein bisschen Tempo machen zu können. Was dank des dann im Rücken blasendne Wind auch hervorragend geklappt hat.

Fazit: Sehr schöne Tour und die ersten 48km im Stadtradeln-Tagebuch eingeloggt 🙂

 

P.S: Mehr zu lesen gibt es bei Rene: Klick!

Madrid verbannt Autos aus der Innenstadt

Na gut, nur auf 70 Meter, aber es ist ein Anfang:

Tatsächlich ist Madrid bekannt für seine atemberaubend schlechte Luft, sorry für das Wortspiel. Um Gegenzusteuern läuft gerade ein Versuch, bei dem eine erste Straße, bzw. ein Abschnitt für Autos gesperrt wurde. Auf Nextcity gibt es einen interessanten Artikel dazu:

Calle Galileo looks different than a typical downtown street too. Bar tables spill off the sidewalk and onto what would normally be car territory. Small trees, large plants in concrete troughs and solid wooden benches serve as borders. Bright yellow road markings warn motorists to stay away.

They’re all part of a 12-month pilot project, begun in late June, designed to promote more walking and less driving in Madrid, which is consistently named one of the cities with the worst air quality in Europe.

Selbstverständlich geht das nicht ohne Proteste:

„Of course we want safer spaces for our children and cleaner air for everyone, but it was obvious that type of scheme won’t work here,” says spokesperson Belen Arsuaga Ferreras as she puts up fresh posters advertising a demonstration against the project. “This is central Madrid, not New York or a completely different city many thousands of miles away.”

One key objection, voiced prior to the erection of the barriers, was that, far from becoming a child-friendly space, the closed-off section of road would instead serve as a new addition to Madrid’s famously vibrant nightlife scene.

“The benches and tables are just used for botellons [street drinking in groups] and so now it’s far noisier than it was when you had cars coming through here,” says Arsuaga Ferreras. This project, and others designed to make central Madrid less reliant on the car, are “an insult to older people” she adds.

Wobei das natürlich eine interessante Argumentation ist. Eine Stadt mit weniger Autos ist also eine Beleidigung alter Menschen und das Menschen auf der Straße sind ist kein bisschen besser als wenn es Autos sind? Nun ja, bemerkenswert ist schon der Name der „Bürgerbewegung“: Chamberí Defends Itself

Die dahinter liegende Idee, die ursprüngliche Vernetzung von Leben und dem anliegenden Park zu fördern, finde ich spannend. Auch glaube ich, dass die im Text beschriebenen Spannungen zwischen Betreibern von Lokalen (freuen sich) und Geschäften (freuen sich nicht) noch näher beobachtet werden sollten.

Und man darf ja auch nicht vergessen, dass es gar nicht darum geht Autos komplett zu verbieten. Sondern darum, Menschen wieder mehr (Lebens-)Raum zu bieten, in dem sie sich sicher bewegen können – mal abgesehen von den Vorteilen für die Umwelt, wenn man die Belastung durch PKW reduziert.

Das Argument, Madrid sei nicht New York, weil das ja weit weg sei, ist natürlich putzig. Andersherum kann man nämlich sagen, dass z. B. das Dreigestirn New York, London und Koppenhagen zeigt, dass eine Förderung von Fußgängern und Radfahrern und eine Reduktion von PKW-Verkehr praktisch überall möglich ist. Wenn man denn will.

Und das die Auswirkungen in der Regel positiv sind: Für die Menschen, die Umwelt und auch die Wirtschaft.

Ich bin sehr gespannt, wie das in Madrid ausgeht.

Mal wieder eine tragische Selbstverletzung eines Radfahrers.

Der ohne Helm fuhr !!!111ELF

Denn der Helm hätte ihn vor dem Fehler des Autofahres bewahrt:

Das einzige was der Neuen-Westfälischen – bzw. der Polizei, üblicherweise schreibt die NW das wortwörtlich ab – einfällt ist: 23-Jähriger trug keinen Helm, Nicht „Autofahrer beachtet Grundregeln nicht“. Der Radfahrer hat sich dabei natürlich selbst verletzt (wobei sich die Meldung dabei nicht sicher ist, er könnte auch verletzt worden sein). Niemals hat dies jedoch explizit der KFZ-Fahrer getan!

Mehr drüben bei Andreas: Klick!

Man kann es Garmin nicht recht machen ;-)

Zum Training verwende ich ja die Fenix 5 und das Edge 820. Die Daten laufen in der Garmin Connect-App und auf Garmin-Connect zusammen. So weit so gut.

Das das nicht reibungslos funktioniert, hatte ich schon ausgeführt. Aber jetzt ist mir noch was anderes aufgefallen:

Über die App und Website kann ich prüfen, wie gut ich trainiere. Das mache ich eigentlich mit Strava, das mir hier ein paar nützliche Tools liefert.

Strava Form-Kurve
Strava Form-Kurve

Garmin Connect bietet mir zwar eine Unmenge an Daten an, aber keine vernünftige Aufbereitung. Das, was dem am nächsten kommt ist die Anzeige der Trainings-Performance in der Connect-App:

Und genau hier habe ich ein Problem: Denn Garmin verrät mir nicht, was an meinem Training nicht stimmt. Ich bekomme in der App nur den Hinweis, dass mein Training nicht intensiv genug ist.

Verringere ich jetzt die Dauer des Grundlagentrainings und erhöhe die Intervalle und Schwellen-Belastungen, passiert genau das, was man nicht möchte:

Statt zu wenig, mache ich jetzt angeblich zu viel!

Das irritiert total. Denn ich weiß weder warum Garmin den „optimalen Bereich“ angepasst hat, noch welches Training in welcher Intensität und Frequenz mich in diesen Bereich rücken würde.

An dieser Stelle ich die Trainingsunterstützung von Garmin leider total für die Tonne. Was zusätzlich verschlimmert wird dadurch, dass Garmin sich weigert mir meinen Leistungsstand anzuzeigen:

Trainingszustand? Nicht für dich!
Trainingszustand? Nicht für dich!

Tja und warum? Nun, weil x Mal die Woche auf’s Rad steigen eben nicht ausreicht. Es muss schon Laufen sein:

Bitte gehen Sie laufen. 2 Mal. Mindestens!
Bitte gehen Sie laufen. 2 Mal. Mindestens!

Und da ich nicht laufen gehen, habe ich völlig absurde Ergebnisse. Demnach ist meine VO2max gerade mal 32:

Keine Power!
Keine Power!

Dafür meine Trainingsintensität aber am anderen Ende der Skala:

Soll ich Pause machen?
Soll ich Pause machen?

Das macht natürlich absolut keinen Sinn. Und hier sollte Garmin dringend nachbessern. Ebenso bei der schon kritisierten Tatsache, dass trotz „TrueUp“ eben doch kein vernünftiger Datenaustausch statt findet:

Trainiere ich mit dem Edge, kriegt die Uhr nach wie vor nix davon mit und behauptet im Trainings-Modul, ich hätte nicht trainiert. Während aber in der Tagesübersicht die Einheit natürlich angezeigt wird.

Hier muss Garmin dringend nachbessern, vor allem für all die Sportler die eben nicht Laufen gehen wollen/können und für die, die mehr als ein Gerät nutzen.

Macht Garmin das nicht, ist Garmin Connect an sich wirklich nur eine Datenschleuder von den Geräten zu Strava. Und das wäre doch Schade.

Radon Slide Carbon 160 9.0 – Ein Zwischenbericht

Nachdem ich ja gerade den Zwischenbericht zum Canyon gepostet habe, wollte ich auch noch mal kurz das Slide updaten.

Zur Erinnerung: Nachdem ich mit dem Hardtail auf den Trails rund um Saalbach und Leogang unterwegs war, sollte was mit mehr Federweg ins Haus.

Nach relativ kurzer Suche, wegen der berühmten Liebe auf den ersten Pedaltritt, wurde es das Radon Slide Carbon 160 9.0.

Und sehr schnell  war klar: Das Bike ist eine Spaßmaschine. Natürlich nicht sprintstark oder so, dafür bügelte es bergab dank guter Dämpfer & Gabel – Kombination so ziemlich alles weg.

Inzwischen hat es 350km überwiegend bergab auf dem Tacho und das schließt Besuche in Trailparks und Bikeparks mit ein. Also Zeit noch mal auf das Bike zu schauen.

Das allererste, was ich damals gemacht habe war, die Schläuche raus zu nehmen. Die DT-Swiss Felgen sind ab Werk Tubeless-Ready und passende Ventile liefert Radon gleich mit. Durch den Umbau konnte ich die fetten Hans-Dampf-Pellen mit deutlich weniger Druck fahren, was den Gripp nach oben schob. 🙂

Etwas ärgerlich war die Shimano XT M8000 in 2016: Ich hatte das Pech eine Kombo am Bike zu haben, die den viel verfluchten wandernden Druckpunkt hatte. Das fand ich absolut Sch….ade, denn die XT ist ja meine Standard-Bremse an allen MTB.

Nach einiger Kommunikation mit Shimano flog sie dann aber vom Bike und wurde gegen eine Saint ausgetauscht. Die Idee dahinter war ja, dass ich mit meinem hohen Eigengewicht eine wirklich kräftige Bremse brauche. Und ich sag mal so: Die Saint hat mehr als genug Power.

Übrigens: bei dem 2017er Canyon ist die verbaute XT völlig unauffällig. Auch bei langen Abfahrten.

Was mir von Anfang an gar nicht an dem Slide gefallen hat, war die Kombination der 36/26-Kurbel mit der E13-Kettenführung. Abgesehen vom spürbaren Mehrbedarf an Kraft durch die Reibungserhöhung ist mir die Kette ein paar mal so abgesprungen, dass ich sie nur mit Werkzeug wieder drauf bekam. Schuld daran ist meiner Meinung nach die Kettenführung selbst gewesen.

Da ich das Slide eh als Enduro und nicht als All-Mountain sehe, ist die 2-fach-Kurbel runter geflogen und gegen eine 1-fach mit 30 Zähnen getauscht worden. Um den Verlust des 26er Kettenblattes zu verschmerzen habe ich die 11-40-Kassette gegen die 11-46 getauscht, die ehedem am Canoyn war. Das führt zu einem Übersetzungsverhältnis von 1:1,46 statt 1:1,68

Die Kassette bringt 69 Gramm mehr auf die Wage. Dafür spart die Kurbel dann 49 Gramm. Die Bremse haut noch mal 130 Gramm drauf, dafür ist die Kettenführung mit 190 Gramm weg. Insgesamt sparte mir der Umbau 200 Gramm.

Das ist nicht viel. Aber so kommt das Rad jetzt auf ein Kampfgewicht von 12,4 Kg. Das ist nicht nur für ein Enduro ein verflucht guter Wert. Vor allem Verglichen mit den 11,2 Kg des Canyon wird klar, dass Radon hier ein extrem gutes Bike auf den Markt gebracht hat.

Ich möchte gar nicht wissen, wie viel ich noch sparen könnte, wenn ich wie am Canyon die schmalen und leichteren Reifen verbauen würde und die versenkbare Sattelstütze weg lasse.

Und meine eigenen Erfahrungen unterstreichen das: Seit das Radon im Haus ist, fiebere ich gutem Wetter entgegen und der Möglichkeit „mal eben“ in einen Trail- oder Bikepark fahren zu können.

Fazit: Wer ein „All-Mountain taugliches“ Enduro sucht, dass ausgesprochen leicht ist, gut läuft, dem Fahrer viel verzeiht und gleichzeitig eine Spaßmaschine ist:

Das Slide Carbon ist die Eierlegende Wollmilchsau unter den Rädern.

Mal wieder ein Fall von Selbstverletzung (mit Todesfolge)

Manchmal ist es echt nicht zu fassen.

Wieder ist ein Radfahrer von einem PKW-Fahrer tödlich verletzt worden. Wobei, eigentlich kann der Fahrer gar nichts dafür und der Tod hat auch nix mit dem Unfall direkt zu tun.

Aus den KA-News:

In einer langgezogenen Rechtskurve fuhr der Pkw von hinten auf den Radfahrer auf und schleuderte ihn auf die Fahrbahn.

Wohlgemerkt: Der PKW fuhr auf den Radfahrer auf. Nicht der PKW auf das Rad und nicht der PKW-Fahrer auf den Radfahrer. Sondern ganz bewußt der PKW auf den Radfahrer. Ach hätte der PKW-Fahrer doch nur irgendwas tun können. So wie das Sichtfahrprinzip einhalten. Oder langsamer fahren. Oder oder oder. Aber seine Möglichkeiten waren beschränkt, denn es war der PKW, nicht er.

Übrigens wurde laut Zwischenüberschrift der Radfahrer weder vom PKW noch PKW-Fahrer getötet. Das war er schon ganz alleine, irgendwie – zumindest laut Zwischenüberschrift:

Tödliche Verletzungen zog sich am Samstagmorgen um 7.45 Uhr ein Radfahrer auf der L608 zwischen Malsch und Freiolsheim zu.

Könnten wir mal aufhören, so Autofahrer-freundliche Artikel lesen zu müssen? Wieso steht da nicht, dass der PKW-Fahrer  den Radfahrer anfuhr und dieser an den Folgen des Unfalls  gestorben ist?

Statt dessen wird ein  Mal mehr der PKW-Fahrer aus der „Schusslinie“ genommen und der Radfahrer zog sich halt selbst die tödlichen Verletzungen zu.

Ekelhaft, diese autombilfreundliche Berichterstattung.

 

Garmin Fenix 5x

Schon länger schaue ich mir recht aufmerksam den Markt der „Wearables“ an. Privat trage ich ein Garmin VivoSmart (Link zu Amazon) HR-Armband und fand das bisher auch völlig ausreichend.

Allerdings habe ich natürlich schon länger mit Smartwatches geliebäugelt. Wobei ich keine Apple Watch suche, die nichts ohne Handy wirklich kann. Sondern eher was robustes für Draußen und vor allem für den Sport: Biken, Klettern, Schwimmen, Laufen, Cachen… das alles wäre schon geil gewesen.

Gab es aber nicht. Natürlich gab und gibt es GPS-Uhren und ich habe einige ausprobiert, wie z. B. die Garmin VivoActive Sport (Link zu Amazon) oder die Suunto Ambit 3 (Link zu Amazon). Aber so wirklich begeistern konnte mich keine. Alle gingen zurück, es blieb beim Armband.

Um so gespannter war ich, als der UPS-Mann mir am Donnerstag ein Paket von Garmin brachte.

Und darin in einer wunderschön schlichten, aber eleganten Verpackung verbarg sich Garmins aktuelles Meisterstück:

Die Fenix 5X in der Version mit Metallarmband und Saphirglas.

Mit dabei ein zweites Armband aus schwarzem Silikon, ein USB-Ladekabel und eine kurze Anleitung – die vor allem den Hinweis enthält, das Metall-Armband bitte nur von einem Fachmann kürzen zu lassen 😉

Die Inbetriebnahme der Uhr gelingt völlig problemlos über die Garmin App oder Garmin Connect am PC.

Die Bedienung gelingt über die insgesamt 5 Tasten nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sehr gut. Gibt man die Uhr allerdings jemadem, der nicht Garmin gewohnt ist, folgt schnell die Ernüchterung: Kein Touchscreen.

Das dürfte allerdings dem doch sehr festen Sapphir-Glas geschuldet sein und auch nur mit den Tasten kommt man gut zurecht. Zumal man einiges eh lieber am PC machen möchte. Wie z. B. die Eingabe des WLAN-Passworts.

Damit sind wir auch schon bei der Ausstattung:

Die Fenix 5x kommt daher mit

  • GPS & Glonass
  • Bluetooth (zur Verbindung z. B. mit dem Smartphone)
  • WLAN (zur Verbidung mit Garmin Connect, eigentlich überflüssig bei BT-Verbindung zum Smartphone)
  • ANT+ für die üblichen Verdächtigen
  • Display mit 240×240 Pixel, Vollfarbe, 1,2 Zoll
  • 12 GB Ram, davon ca 6GB frei, wenn man alle Karten installiert hat
  • Maps für Europa, Asien, Nord- und Südamerika, Pazifik

Das ist übrigens das Besondere an der 5x: Als einziges Modell der Fenix5-Reihe verfügt die Uhr über eine Kartendarstellung.

240×240 Pixel auf weniger als 1,5 Zoll und Karte, geht das?

Es geht, und das sogar sehr gut!

Im Vergleich zu den anderen Uhren der Fenix5-Serie kann sie dann auch nicht 200 Punkte sondern 10.000 Punkte im Log speichern und 100 Tracks.

Wobei Garmin da eh einen eigenen Weg geht und leider schon immer geht: Gleichwohl die insgesamt 12 GB reichen, werden die Speicherplätze für Track-Punkte, Tracks und auch für Add-On von Garmin Connect IQ künstlich beschränkt.

Völlig unverständlich, warum das passiert und 2017 auch nicht mehr zeitgemäß.

Ebenfalls nicht zeitgemäß und unverständlich ist noch etwas. Zwar kann ich über die Fenix wie auch über die Armbänder die Musik-Wiedergabe an einem Smartphone remote steuern.

Warum aber kann ich keine Bluetooth-Kopfhörer an der Fenix koppeln und einfach MP3 direkt auf der Uhr ablegen? Speicher ist genug da und neben all der Technik noch einen MP3-Player zu „spendieren“ dürfte keinen finanziellen Unterschied machen.

Anyway,

ansonsten kann die Uhr alles, was man erwarten würde und was auch ein Edge 820 kann: Group Track, Smart Notifications; (Roundtrip-)Navigation, Tracking, Leistungstests und so weiter. Neben dem Radsport wird dann allerdings auch noch so ziemlich jede andere Sportart unterstützt: Bergsteigen, Schwimmen, Laufen, Golf, nennt was und ich sage Euch es geht 😉

Aber wo ich gerade Edge 820 schreibe: Der Kern der UHR ist ja ihre GPS-Funktionalität. Also wollte ich heute mal testen wie gut die wirklich ist und habe 3 Geräte mit auf den Trail genommmen: Die Fenix5x am Arm, das Edge 820 am Lenker und das GPSmap 64s als Referenz am Rucksack.

Dabei durften Edge und Fenix nur GPS, das GPSmap auch Glonass verwenden. Der Trail führte überwiegend durch wirklich dichten Wald.

Relativ schnell ist mir aufgefallen, dass die Fenix im Zweifel lieber einen Höhenmeter mehr zählt, als einen zu wenig.

Am Ende meiner ersten Runde war der Unterschied auf den Geräten deutlich, nach der zweiten Runde logischer Weise noch größer. Interessanter Weise nivellierte sich der Unterschied nach dem Upload auf Garmin Connect:

Der oberste Eintrag ist die Fenix 5X, der zweite das Edge 820 und der Dritte das GPSmap64s (Link zu Amazon) – wie man sehen kann liegen alle 3 Geräte beieinander. Aus meiner Erfahrung heraus ist das GPSmap das Genauste und der Eindruck, dass die Fenix 5x lieber einen Höhenmeter zu viel als zu wenig speichert, kann man da gut sehen.

Was man auch sehen kann ist, dass bei den Distanzen das Edge am großzügisten ist, während die Fenix nah an den Referenz-Wert kommt.

Die Durchschnittszeit darf nicht mit dem Edge verglichen werden, da das Edge auf Auto-Pause stand, während Fenix und GPSmap durchliefen.

Auf der Karte verglichen sind sowohl Fenix als auch Edge ziemlich gleich auf. Das eine Gerät weicht hier mal ab, das andere da:

Die Abweichung der Tracks betrug im Maximum etwas über 30 Meter:

Gleiches gilt auch, wenn ich das GPS-Map zu schalte, dass als einziges GPS und Glonass verwenden durfte:

Spannend fand ich auch die Frage nach der Pulsmessung: Die Fenix misst ja auf der Haut, während das Edge einen Brustgurt braucht.

Zu meiner erheblichen Verblüffung liegen beide sehr nah bei einander, trotz der teilweise geknickten Handhaltung und der anderen Unwägbarkeiten bei der Hautmessung:

Edge:

Fenix:

Interessant in den beiden Grafiken ist übrigens, dass Garmin wohl keine Korrektur-Funktion für die Temperatur in der Fenix 5x verwendet. Die von der Uhr ermittelte Temperatur überstieg die des Edge und des GPSmap deutlich.

Und das leidige Thema Akku?

Seit Donnerstag spiele ich mit der Uhr und teste. Ich habe x mal die Synchronisation via Bluetooth gestartet, diverse Apps installiert und gelöscht, hier versucht und da, mal Brustgurte verbunden, mal Tracks geladen und so weiter. Stand Samstag Abend ist der Akku jetzt bei 74%. Absolut top.

Fazit:

Die Garmin Fenix 5x (Link zu Garmin) ist die mit Abstand beste GPS-Smartwatch, die ich je in den Fingern hatte.

Die UVP von Garmin, knapp 900€ ist natürlich eine Ansage. Dafür bekommt man aber eine Uhr, die anders als andere Smartwatches eben auch ohne Handy ihre Stärken ausspielt. Die Technisch absolut auf der Höhe der Zeit ist und so solide wie ein Panzer wirkt.

Ganz persönlich kann ich sagen: Die gebe ich nicht mehr her.  😀

 


Disclaimer: Die Uhr wurde mir von Garmin kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt.  Es gab jedoch keine Vorgaben, was ich testen soll oder wie oder wie ich darüber schreibe.

Ja ist denn schon Weihnachten?

Julia und ich „nullen“ beide dieses Jahr an unseren Geburtstagen. Das nutzt der eine oder andere für hübsche Geschenke und dieses Wochenende kamen zwei etwas verfrüht ins Haus.

Bisher sind wir immer mit Brillen von SwissEye gefahren und waren auch super zufrieden damit. Inzwischen haben wir ein ganzes Arsenal an verschiedenen Brilen für verschiedene Anlässe.

OAKLEY Radar EV Path / Sapphire Iridium

Allerdings haben andere Firmen ja bekanntlich auch sehr schöne und leichte Brillen.

Und deswegen freut es uns, dass jetzt auch 2 Brillen von Oakley unsere Fahrten noch besser machen.

Für mich gab es die „Radar EV Path“ mit dem „Sapphire Iridium“-Glas. Einem relativ dunklen, polarisierten Glas. Das eine sehr interessante Farb- und Detailwahrnehmung erlaubt, die ich bisher noch bei keiner Brille erlebt habe.

 

OAKLEY Radar EV Path / PRIZM TRAIL

FürJulia gab es ebenfalls die „Radar EV Path“, allerdings mit den „Prizm Trail„-Gläsern.

Die sind kontrastverstärkend und nach einem ersten Test kann man nur sagen: holy moly!

Beide Brillen sind super leicht (unter 30 Gramm, ich dachte erst die Waage ist kaputt) und tragen sich auffallend unauffällig.

Insgesamt scheinen die beiden Brillen die Skala dessen, was man gut findet weit nach oben zu verschieben.

Ich glaube, dass ich bei wechselhaftem Wetter und bei anderen Sportarten als Biken trotzdem weiter meine SwissEye nutzen werde.  Aussortiert sind die nicht.

Aber die Oakley spielen halt in einer ganz anderen Liga. Vor allem bei Sonne und auch bei schnell wechselnden Lichtbedingungen auf dem Trail.

Und weil die so geil sind, bin ich mal so frech und verleite Euch mit einem Amazon-Affiliate-Link dazu, die selber mal zu testen:

Oakley Radar EV Path ab 99€